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21.01.2009

Mit altem Handy Neues schaffen!

Mit altem Handy Neues schaffen!

Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

Elektroreturn-Aufkleber! Führen Sie doch einmal eine umfangreiche Hausdurchsuchung durch! In Schubladen und Schränken finden sich vielleicht noch alte, nicht mehr brauchbare Handys! Diese stecken Sie ohne Ladegeräte und SIM-Karte in einen normalen Din A 4 Umschlag. Den Elektroreturnaufdruck auf der nächsten Seite laden Sie runter, schneiden Sie aus und kleben ihn auf den Umschlag und werfen das Ganze in den nächsten Briefkasten! Um Porto und eine weitere Abwicklung brauchen Sie sich nicht zu kümmern!

Mit Ihrer Hilfe, liebe Mitglieder von aktion tier - menschen für tiere e.V., möchten wir in Kooperation mit einem Recyclingunternehmen Handys sammeln und dem fachgerechten Recycling zuführen. Die dabei erzielten Erlöse werden in die Förderung des neuen Tierheims "Nadescha" in der bulgarischen Hauptstadt Sofia investiert, das vormals eine Tötungsstation für die vielen Straßenhunde war.

Wofür ist die Aktion gedacht ?
Viele Hunde fanden in der ehemaligen Tötungsstation ein grausames Ende. Das neu erschaffene Tierheim wird durch den aktion tier-Partner Deutsch-Bulgarische Strassentier-Nothilfe e.V. betreut und gewährleistet umfangreiche Kastrationsmaßnahmen sowie die tiermedizinische Versorgung der Hunde. Diese sind heimatlos und oftmals krank auf den Straßen der Hauptstadt einem Leben ausgesetzt, das von Hunger und Leid geprägt ist. Sie haben die Möglichkeit zu helfen, dieses Leid zu beenden.

Unterstützung findet aktion tier und die Deutsch-Bulgarische Strassentier-Not-hilfe in dem neu gewählten Bürger-meister der bulgarischen Hauptstadt Sofia, Bojko Borisow. Der charismatische ehemalige Polizeigeneral hat sich inzwischen zu einem der populärsten Politiker des Landes entwickelt. Gegen den Willen vieler anderer Kommu-nalpolitiker setzte er die Schließung der ehemaligen Tötungsstation Losenetz durch und machte bei der offiziellen Eröffnung des neuen Tierheims Nadeshda deutlich, dass nur eine flächendeckende Kastration eine humane Lösung des Problems der Streunerhunde darstellen könne. Als Hundebesitzer lehne er die Vor-gehensweise der Vergangenheit vehe-ment ab. Bulgarien sei als Mitglied der Europäischen Union verpflichtet sich den europäischen Werten auch in der Behandlung der Tiere zu unterwerfen. Auch im Deutschen Botschafter von Sofia, Michael Geier, findet sich Unterstützung. Als international tätigem Mitglied des Diplomatischen Dienstes Deutschland sind ihm die Probleme des Tierschutzes im Ausland aus eigener Anschauung hinreichend bekannt.

Was können Sie tun ?
Führen Sie doch einmal eine umfangreiche "Hausdurchsuchung" durch! In irgendwelchen Schubladen und Schränken finden sich vielleicht noch alte, für Sie nicht mehr brauchbare Handys! Die "kostbaren" Fundstücke stecken Sie ohne Ladegeräte und SIM-Karte einfach in einen normalen Din A 4 Umschlag. Die Anzeige auf dieser Seite drucken Sie bitte aus und kleben ihn auf den Umschlag und werfen das Ganze in den nächsten Briefkasten! Um Porto und eine weitere Abwicklung brauchen Sie sich nicht zu kümmern!

Was passiert mit Ihren Handys ?
Der Recyclingpartner von aktion tier, die TalkGreener GmbH im München, unterstützt Tierschutzprojekte von aktion tier und recycelt die Handys wie auch die darin eingesetzten Batterien, da diese giftige Substanzen wie Arsen, Antimon, Cadmium, Blei und Quecksilber enthalten. Auf der anderen Seite enthalten sie wertvolle wieder verwertbare Rohstoffe wie Kunststoff, Kupfer und andere Edelmetalle. Nach der geltenden Elektrogeräteverordnung dürfen diese Geräte auch nicht mehr in den Hausmülltonnen entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden. Gebrauchsfähige Handys werden wieder aufgearbeitet und meist in Entwicklungsländern wieder eingesetzt, um dort ein Kom-munikationsnetz aufzubauen.

Von der Tötungsstation zum Tierheim "Nadesha"
Für die Hunde in Sofia

Großes Ereignis für die Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe und aktion tier - menschen für tiere e.V.: Fast ein Jahr nach der Übernahme konnte die ehemalige Tötungsstation im Stadtteil Losenetz offiziell als Tierheim und Kastrationszentrum eingeweiht werden. Neben zahlreichen Pressevertretern nahmen der Bürgermeister der Stadt Sofia, Bojko Borisow, sowie der Deutsche Botschafter in Bulgarien, Michael Geier, an der Veranstaltung teil. Ein Bericht von Holger Knieling, Vorstandsvorsitzender von aktion tier - menschen für tiere e.V.

Damit ging ein langer Kampf um die ehemals berüchtigte Tötungsstation zumindest vorerst zu Ende. Ca. 100 000 Hunde hatten dort ein schrecklichen Tod gefunden. Wie in vielen anderen Städten Osteuropas hatte auch die Stadtverwaltung in Sofia versucht auf diesem Wege das Problem der vielen Streunerhunde in der Stadt zu lösen. Nach wie vor gibt es einflussreiche Stimmen, die in den Hunden eine Gefahr für die Bevölkerung sehen und sich für eine Euthanasie der Tiere stark machen. Vor diesem Hintergrund hatte Grigor Dimitrov allen Grund stolz zu sein. Seinem unermüdlichen Einsatz war es zu verdanken, dass der Deutsch-Bulgarischen Strassentier-Nothilfe (DBST) das Grundstück für den Aufbau eines Tierheimes zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Weg wäre jedoch nicht erfolgreich gewesen, wenn nicht mit Bojko Borisow ein neuer Bürgermeister in Sofia gewählt worden wäre. Der charismatische ehemalige Polizeigeneral hat sich inzwischen zu einem der populärsten Politiker des Landes entwickelt. Bürgermeister Borisow hatte ein offenes Ohr für das Anliegen des Grigor Dimitrov und setzte die Schließung der Tötungsstation auch gegen den Willen vieler anderer Kommunalpolitiker durch. Auf der Pressekonferenz anlässlich der Einweihung des Tierheimes machte Borisow nochmals deutlich, dass aus seiner Sicht nur die flächendeckende Kastration eine humane Lösung des Problems der Streunerhunde darstellen könne. Als Hundebesitzer lehne er die inhumane Vorgehensweise der Vergangenheit ab. Als Mitglied der Europäischen Gemeinschaft sei Bulgarien verpflichtet sich den gemeinsamen europäischen Werten auch in der Behandlung der Tiere zu unterwerfen. Gleichzeitig sprach er seinen Dank an die deutschen Tierschutzorganisationen aus, deren Unterstützung den Umbau der Station erst ermöglich hätten. Dem deutschen Botschafter Michael Geier war es ebenfalls wichtig, durch seine Anwesenheit den Stellenwert des Projektes zu betonen. Als international tätiges Mitglied des Diplomatischen Dienstes Deutschland sind ihm die Probleme des Tierschutzes im Ausland hinreichend bekannt. Besonders beeindruckend empfand er die Tatsache, dass es Herrn Dimitrov gelungen war den bulgarischen Rentnerverband zu einer Mitarbeit zu bewegen. In Zukunft sollen ältere Menschen die Hunde an ihren angestammten Plätzen betreuen. Damit werde auch die Sicherheit der Bevölkerung erhöht, da diese Tiere nicht mehr hungrig durch die Straßen "streunern" müssten, sondern in ihren Bezirken verbleiben.

Große Hoffnung setzen die bulgarischen Tierschützer auf ein neues Tierschutzgesetz, das in erster Lesung bereits in das Parlament eingebracht wurde. Denn die bestehende Gesetzeslage sieht die Tötung der Hunde vor, wenn nicht sich innerhalb von 14 Tagen ein Besitzer gefunden hat. Nur auf dieser Grundlage war bisher der Betrieb einer Tötungsstation möglich. Erst vor rund zwei Jahren wurde durch die damalige Verwaltung Sofias eine komplett neue Tötungsstation vor den Toren der Stadt in Seslavci errichtet. Diese sollte noch effektiver als der Isolator in Losenetz Streunerhunde töten. Doch durch die Neuwahl des Bürgermeisters Borisow erhielt auch diese einen neuen Leiter. Der Tierarzt Dr. Naydenow weigerte sich mit Unterstützung seines Vorgesetzten, die gesetzlichen Vorgaben der Tötung der Hunde umzusetzen. Auch er kämpft für eine humane Lösung des Problems und sieht in der Kastration und Behandlung der Tiere den richtigen Weg. Ein mutiger Schritt, der vielen Lokalpolitikern ein Dorn im Auge war. Ende des letzten Jahres wurden durch die DBST und aktion tier e.V. Medikamente bereit gestellt, um Dr. Naydenow zu unterstützen. Inzwischen sind rund 3500 Hunde bereits kastriert worden, die sonst einem sicheren Tod ins Auge geblickt hätten. Der in Bulgarien lebende Tierarzt Dr. Lüpcke, 2. Vorsitzender der DBST, sieht darin einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung neuer tiergerechter Standards. Dimitrov und Naydenow machten deutlich, dass dieser Weg ohne die Unterstützung aus Deutschland und vor allem durch aktion tier e.V. nicht möglich gewesen wäre. Bei aller Freude darf man nicht vergessen, dass das Tierheim "Nadeshda" nicht alleine die Probleme einer Millionenstadt wie Sofia wird lösen können. Weitere Einrichtungen dieser Art müssen folgen. Aber Menschen wie Bürgermeister Borisow und Tierarzt Dr. Naidenow machen Mut, dass diese positive Entwicklung wird weitergehen können. Und sie machen deutlich, dass auch Menschen in Osteuropa trotz aller drängenden Probleme sich um das Wohl ihrer Tiere sorgen.

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