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25.01.2009

Nach Pferdekutschen-Unfall: PETA fordert ein Verbot von Kutschen in Wien

Nach Pferdekutschen-Unfall: PETA fordert ein Verbot von Kutschen in Wien
Tierrechtsorganisation erinnert an die Gefahr für Mensch und Tier
Stand: 5. Januar 2009
Kontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 0049-(0)7156-1782830

Wien – Aus Anlass des erneuten Pferdekutschenunfalls in Wien Anfang Januar, bei dem die Pferde ohne den Kutscher - aber mit den Passanten - durchgingen, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ein Verbot der gefährlichen und tierquälerischen „Tradition“ in Wien. Bei dem Unfall kam es zu Verletzungen der Tiere und Autos wurden beschädigt. Wie sich hinterher herausstellte, war der Fahrer laut Zeitungsberichten betrunken.

„Muss es in Wien erst zu einem Todesfall kommen, damit die Behörden reagieren?“, so Dr. Tanja Breining von PETA Deutschland. „In Weltstädten wie London, Paris, Toronto und Peking sind Pferdekutschen bereits verboten. Tradition kann keine Entschuldigung für Tierquälerei sein.“ Auch in der deutschen Hauptstadt Berlin fordert PETA übrigens ein Fahrverbot.

Pferden, die Kutschen ziehen, wird jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Unter schlimmsten Wetterbedingungen ziehen sie ein schweres Gewicht, laufen auf hartem Betonboden, haben Scheuklappen auf und inhalieren Abgase und Rauch. Eventuelle Wunden können unter diesen Umständen nur schwer heilen, so dass einige der Pferde bei genauem Hinsehen deutliche Blessuren aufweisen.

Hinter der äußerlichen Schein-Romantik einer Kutschfahrt, verbirgt sich eine grausame, tierquälerische Industrie. Die Zahl der Unfälle, in die Pferdekutschen verwickelt sind, steigt jährlich. Oft werden Pferde gezwungen, bei extremer Kälte oder Hitze zu arbeiten und müssen dabei noch auf hartem Zement laufen, Autos ausweichen und Abgase einatmen. Die einzig humane Lösung ist daher ein dauerhaftes Verbot der Kutschfahrten.

Pferde und starker Straßenverkehr können eine gefährliche Mischung abgeben. In Wien laufen die Pferde durch die Innenstadt und bei Rot über die Ampel. Sie werden angehupt und geraten in Panik. Es kommt immer wieder zu Verletzungen und sogar Todesfällen - von Pferden und Menschen -, weil Pferde in diesem Verkehr durchgedreht sind.

PETA informiert seit Monaten über die Gefahren, die von Pferdekutschen ausgehen und fordert tierfreundliche Menschen auf, diese Industrie nicht zu unterstützen.


Pferdequäler !

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