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25.01.2009

PETA fordert Düsseldorfer „Venetia“ auf, keinen Pelz zu tragen

PETA fordert Düsseldorfer „Venetia“ auf, keinen Pelz zu tragen
In einem Brief bittet die Tierrechtsorganisation Ute Heierz-Krings den geschenkten Pelzmantel abzulegen
Stand: 8. Januar 2009
Kontakt: Tanja Wiemann, +49 (0) 7156- 178 28 33

Gerlingen — Der Höhepunkt der 5.Jahreszeit rückt immer näher und das Düsseldorfer Prinzenpaar rückt weiter ins Licht der Öffentlichkeit. Neben Geschenken wie 2 Mercedes S-Klassen und Luxus-Hotelsuiten für einige Wochen, erhielt Venetia Ute Heierz-Krings einen Pelzmantel eines Düsseldorfer Pelzhauses. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. fackelte nicht lang und schickt der Karnevalsprinzessin einen Brief samt Videoaufnahmen, um auf die tierquälerischen Hintergründe der Pelzbranche aufmerksam zu machen. „Bitte nehmen Sie sich ein Herz und seien Sie ein mitfühlendes Vorbild, indem Sie keinen Pelz tragen!“ heißt es in dem Brief. Als „Venetia“ der Landeshauptstadt von NRW trage Frau Ute Heierz-Krings eine besondere Verantwortung. Selbst die nordrheinwestfälische Oberbürgermeisterin von Bochum geht mit einem mitfühlenden Beispiel voran, indem sie kürzlich verkündete, Tiere zu lieben und folglich keinen Pelz zu tragen.

„Karneval soll lustig sein – die Herstellung eines Pelzmantels ist allerdings alles andere als spaßig!“, so Tanja Wiemann von PETA Deutschland e.V. „Für jeden Pelzmantel werden Tiere gequält, grausam getötet und nicht selten bei lebendigem Leib gehäutet!“ Bereits viele Prominente wie z.B. Kaya Yanar, Leona Lewis, Natalie Portman, Thomas D. und Ariane Sommer, um nur einige zu nennen, lehnen das Tragen von Tierfellen ab.

PETA Deutschland e.V. informiert seit Jahren über die grausame Realität der Pelzproduktion. Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr Leben eingepfercht in winzigen, schmutzigen Drahtkäfigen, wo sie allen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Sie haben oftmals keinen Unterschlupf, frisches Wasser oder gar medizinische Versorgung. Pelzfarmer nutzen meist die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Stromschlag und Vergiften. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch einen Stromschlag, indem ihnen ein Metallstab in den Anus und in den Mund eingeführt wird und danach die Metallstäbe unter Strom gesetzt werden. Einige Tiere sind lediglich benommen, wenn ihnen bei lebendigem Leib das Fell abgezogen wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.Pelzinfo.de oder www.peta.de. Druck- und sendefähiges Material kann bei PETA Deutschland e.V. honorarfrei angefordert werden.

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