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25.01.2009

PETA zur Messe Heim-Tier & Pflanze: Zu viele Tiere in deutschen Haushalten

PETA zur Messe Heim-Tier & Pflanze: Zu viele Tiere in deutschen Haushalten
Schweiz geht mit gutem Beispiel voran und verbietet Einzelhaltung von Kaninchen, Vögeln und Co.
Stand: 16.Januar 2008
Kontakt: Carola Schmitt, 017156-1782824, 0162-257-8504

Berlin/Gerlingen - Anlässlich der 25. Messe Heim-Tier & Pflanze vom 16. bis 26. 01. in Berlin, die im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin stattfindet , kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die stetige Zunahme an Tieren in Privathaushalten. Parallel dazu würden die Tierheime immer voller. Dies sei ein Gewinn für Tierhandlungen aber nicht für die Tiere selbst. Wer Tieren mit Achtung und Respekt begegnet, der kauft kein Lebewesen in einer Zoohandlung und der unterstützt nicht die Ausplünderung der Natur oder saniert den Geldbeutel von rücksichtslosen Massenzüchtern. Er hält seinen tierischen Freund nicht als Gefangen in kleinem Käfig, Aquarium oder Terrarium. Von den ca. 25 Millionen Heimtieren (ohne Zierfische und Tiere im Terrarium) in Deutschland könne man nicht zwangsläufig auf die Tierliebe der Deutschen schließen. In der Heimtierhaltung müsse dringend ein Umdenkungsprozess stattfinden. Besser sei es auf ein Tier zu verzichten als es nicht artgerecht zu halten. PETA fordert von der Bundesregierung ein Heimtierschutzgesetz (aufgeschrieben 1998 in der Koalitionsvereinbarung zwischen Rot-Grün), ähnlich wie in der Schweiz. Damit könne Spontankäufen wirksam entgegengetreten werden.

„In der Schweiz dürfen Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel nicht mehr einzeln gehalten werden. Wer einen Hund möchte, muss im Vorfeld einen Hundekurs absolvieren. Das ist vorbildlich. Von der Haltung exotische Tiere in Privathänden sollte generell Abstand genommen werden“, so Carola Schmitt von PETA.

Harsche Kritik übt PETA an Zoohandlungen, die Lebendtiere verkaufen. PETAs Zoohandelsrecherche deckte den Alltag vieler Zoofachgeschäfte auf. Tote Tiere gehören genauso dazu wie der schlechte Umgang mit Lebenden. Jährlich befänden sich Millionen Lebewesen in einem quasi rechtsfreien Raum. Die Tiere seien der Willkür und der Profitmaximierung geschäftstüchtiger Menschen unterworfen, die sie als „Stück“ anpreisen. In jüngster Zeit fänden sogar wieder Hunde und Katzen Einzug in Zoohandlungen. Dies sei ein lukratives Geschäft, denn das gesamte Equipment von Leine, Hundebett oder Näpfe könne gleich mit verkauft werden.

Das Geschäft mit der „Ware Tier“ sei ein lukratives, jedoch nicht für die Tiere. Die Deutschen haben 2008 Jahr rund 3,3 Milliarden Euro für ihre Haustiere ausgegeben. Davon entfallen auf Heimtierzubehör 859 Millionen Euro und auf Futtermittel 2,5 Milliarden Euro. Damit lägen die Deutschen auf Platz zwei in Europa hinter den Engländern, die 3,7 Milliarden Euro investierten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.peta.de/zoohandel.

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