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24.01.2009

P!nk startet Petition gegen Kentucky Fried Chicken!



Nachdem PETA und P!nk bereits mehrfach kooperierten, startet PETA und die amerikanische Sängerin nun ihre bisher größte gemeinsame Aktion:

P!nk veröffentlicht eine weltweite Petitionswelle gegen die Fast Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC). Unter KentuckyFriedCruelty.com und auf ihrer Website Pinkspage.com stellt sich P!nk hinter PETAs Kampagne gegen KFC und fordert ihre Fans auf, die Stimme gegen KFC und die grausamen Praktiken der Kette zu richten.
http://www.kentuckyfriedcruelty.com/pink_petition.asp
http://www.pinkspage.com/



Im Zuge ihrer Kampagne gegen KFC fordert PETA die Fast Food-Kette dazu auf, die schlimmsten Misshandlungen an Hühnern in den Schlachthöfen und bei ihren Lieferanten zu stoppen. Unter den weiteren Mindestforderungen von PETA an KFC befinden sich wirksame Betäubungsmethoden bei der Schlachtung, Kontrolle durch Kameras in Schlachthöfen, Vermeidung von Qualzuchten für schnelles Wachstum, die zu Lähmung und Stoffwechselstörungen führen, mehr Platz pro Tier sowie Verbesserungen wie geschützte Bereiche und Sitzstangen, um den Hühnern wenigstens ansatzweise eine halbwegs natürliche Umgebung zur Verfügung zu stellen. PETA hat Undercover-Recherchen in KFC-Zulieferbetrieben durchgeführt. http://www.peta.de/p603/weiter.html



P!nk ist immer dabei, wenn es gilt sich für die Rechte der Tiere einzusetzen.

Petition unterzeichnen:

„PETAs Mindestforderungen an KFC sind, dass die Kette ihre Hühnerhaltungs- methoden verbessert, das Kochen von lebendigen Hühnern in Entfederungsbecken stoppt und dass die für KFC gemästeten Hühner nicht mit wachstumsfördernden Medikamenten voll gepumpt werden, so dass die Tiere unter ihrem eigenen Gewicht verkrüppeln“, so P!NK.

Hier kann die Petition online unterzeichnet
werden.
http://www.kentuckyfriedcruelty.com/pink_petition.asp




KFC und Wiesenhof gehen für Profit über Leichen



Schauspieler Dirk Bach veröffentlicht eine neue, grauenhafte Undercover-Recherche aus einem Wiesenhof-Hühnermastbetrieb in Bayern.

Hühner mögen uns weniger ähneln als Affen oder Hunde, Gefühle wie Schmerz, Trauer oder Freude und ihr Sozialverhalten sind dem von uns Menschen allerdings sehr ähnlich. Vor diesem Hintergrund erscheinen Undercover-Rechercheergebnisse wie diese allerdings besonders beschämend.

Eine aktuelle, verdeckte Ermittlung bei einem bayerischen Wiesenhof-Betrieb hat furchtbaren Zustände ans Tageslicht gebracht! Hoffnungslos überfüllte Hallen; verkrüppelte Hühnerbabys auf engstem Raum zusammengepfercht; ein Leben lang auf den eigenen stinkenden Ausscheidungen dahinvegetierend..Wer so eine Halle betritt, hält den Ammoniakgestank ohne Atemschutzgerät kaum aus. Routinemäßig werden in der Hühnermast massiv vorbeugend Antibiotika über das Trinkwasser verabreicht, um durch diese Bedingungen vorprogrammierte Krankheiten in den Griff zu bekommen. Trotzdem findet man täglich viele tote Tiere in solchen intensiven Massentierhaltungen, die aber wirtschaftlich einkalkuliert sind (in den ersten Tagen können laut Stallbuchaufzeichnungen bis zu einem Prozent - das sind oft über 300 Tiere - täglich sterben).

So sehen die gequälten Kreaturen aus, die in deutschen Kentucky Fried Chicken (KFC) Restaurants auf den Tisch kommen:



Die Eindrücke des Undercover-Ermittlers:

Mehr als 24 Hühner auf einem Quadratmeter zusammengepfercht, das ist weitaus enger als in Legebatteriekäfigen, die in Deutschland höchstrichterlich als Tierquälerei bezeichnet wurden und deshalb verboten werden!

Überall verkrüppelte Hühner, die nur noch am Boden liegen oder sitzen oder sich maximal hinkend fortbewegen können

Immer wieder tote Hühner, die entweder durch die Verkrüppelungen nicht mehr an Futter und Wasser gelangen und qualvoll verhungern bzw. verdursten. Teilweise befanden sich diese Hühnerleichen bereits im Verwesungszustand, da anscheinend keine regelmäßige Kontrolle des Tierbestands durchgeführt wird.

Beißender Ammoniakgestank, der einem nach wenigen Minuten die Tränen in die Augen treibt und Atemnot verursacht. Die Hühner müssen diese Belastung 5 Wochen aushalten, da während der gesamten Mastperiode nicht ausgemistet wird.

Das sagen Tierärzte dazu

Einige Hühner wurden zu zwei unabhängigen Tierärzten mit Hühner-Erfahrung gebracht. Deren Befunde sprechen eine deutliche Sprache:

1. Befund:
Hühner apathisch - schlechter Pflege- und mäßiger Ernährungszustand - allgemeiner Schwächezustand - nicht selbständig stehen - hochgradige Dyspnoe (Atemnot) - Kloakengefieder mit wässriger, grünlicher Ausscheidung stark verschmutzt - aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes euthanasiert.

2. Befund:
1 Huhn bereits tot - obduziert - hochgradiges Emphysem der Lunge. Abdome der Haut - mittelgradige Rötung - absolut federlose Bereiche - alle Hühner deutliche Apathie - auch durch Reize nicht zu bewegen - deutliche Schwäche der Bänder - Gelenkspalten deutlich erweitert.

Sie zerstückeln Babies

Da diese Hühnerrasse durch genetische Auslese auf extrem schnellen Fleischansatz gezüchtet ist, beträgt die Zeit von der Einstallung bis zur Ausstallung nur 5 Wochen, sie werden also im Babyalter brutal eingesammelt, abtransportiert und oft noch unbetäubt aufgeschlitzt und zerstückelt. Länger würde der zarte Knochenbau der Hühnerbabys diese enorme Gewichtszunahme auch nicht verkraften. Denn obwohl die Tiere auf diesen Bildern erst 3 bis 5 Wochen alt sind, sieht man im Video schon deutlich, wie mühsam sie sich fortbewegen und immer wieder zusammenbrechen. "KFC verkrüppelt Hühner!", dieser Slogan, der oft auf den Tafeln der Aktivisten vor KFC-Restaurants zu lesen ist, wird hier sehr deutlich zur grausamen Realität.

Die Selektion auf hohe tägliche Gewichtszunahme hat dazu geführt, dass das Skelett-System mit dem raschen Fleischansatz nicht Schritt halten kann. Dies führt zu verschiedenen Bein- bzw. Skelettschäden, deren Ursache in der geringen Knochenfestigkeit des noch jugendlichen Skeletts liegt. Über 70% der Tiere haben Probleme in diesem Bereich, wobei wohl jene armen Geschöpfe am schlimmsten dran sind, bei denen infolge einer durch Vitaminmangel bedingten Fersengelenkerkrankung ("twisted legs") die Achillessehne derart abgleitet, dass das Bein sich nach außen verdreht und sie nur mühsam auf einem Bein umherhumpeln können.

Ein zweiter Krankheitsschwerpunkt bei den Broilern ist der Bereich Herz, Kreislauf, Lunge. Auch hier macht das schnelle Wachstum große Probleme, so dass beispielsweise ein Drittel der Tiere, die vorzeitig verenden, am so genannten plötzlichen Herztod sterben. Auch den Belastungen durch Einfangen und Transport in die Schlachterei ist das Herz-Kreislauf-System vielfach nicht gewachsen.

Aus der Kombination von züchtungsbedingten und haltungsbedingten Problemen ergeben sich weitere Krankheiten, z. B. der Haut. Die jungen "Fleischkolosse" können sich gegen Ende der Mast kaum bewegen und sitzen zu 80% bis 90% apathisch auf der stark ammoniakhaltigen, feuchten Einstreu, die während der gesamten Zeit nicht gewechselt wird. Dadurch und durch die relativ späte Befiederung begünstigt, erscheint das gehäufte Auftreten von Brustblasen - Entzündungen im Bereich des Brustbeins - fast als logische Folge.

Übrigens heißt es im § 11 b Absatz 2 des Tierschutzgesetzes: "Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten (...), wenn damit gerechnet werden muss, dass bei den Nachkommen (...) deren Haltung nur unter Bedingungen möglich ist, die bei ihnen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führen." Und der Tierschutz ist seit 2002 im deutschen Grundgesetz verankert...

KFC belügt Konsumenten:

KFC sagt:
Wir haben nur Geflügellieferanten unter Vertrag, die den hohen gesetzlichen Standards und Qualitätsanforderungen nachweislich gerecht werden.

PETA sagt: Es gibt gar keine spezifischen gesetzlichen Tierschutzregelungen für Mastgeflügel in Deutschland!

KFC sagt: Wir beziehen unsere Hähnchen von Betrieben, die auch den deutschen Lebensmitteleinzelhandel beliefern.

PETA sagt: Das ist kein Argument, sondern ein Schuldbekenntnis! Denn das heißt nur, dass die Bedingungen durchwegs gleich katastrophal sind, was PETA und andere Organisationen längst bewiesen haben! KFC verarbeitet weltweit täglich über 2.000.000 (teils kranke) Hühnerkadaver, Wiesenhof schlachtet alleine in Deutschland täglich an die 600.000 Hühner. Wie soll da noch auf die Bedürfnisse einzelner Tiere Rücksicht genommen werden? Ganz automatisch werden hier leidensfähige Lebewesen so roh behandelt wie z.B. Kartoffeln.

KFC sagt: Wir führen bei den Zulieferern regelmäßig strenge Qualitäts- und Sicherheitskontrollen durch.

PETA sagt: Dann könnten solche Zustände aber nicht der Alltag sein.

KFC sagt: ´Die artgerechte Tierhaltung der Hühner wird mit einer eigenen "Welfare-Richtlinie" unterstützt und gefördert.

PETA sagt: Genau der Inhalt dieser "Welfare-Richtlinie" wären die Mindestforderungen von PETA, doch nicht einmal diese KFC-eigenen Vorgaben werden in irgendeiner Weise eingehalten. Im Gegenteil: jede Recherche bringt noch grauenhaftere Ergebnisse, die den Konsumenten zunehmend den Appetit verderben.

PETA empfiehlt daher - genauso wie die führenden Ernährungswissenschaftler aus den USA (ADA) - zur Vermeidung von Tierleid aber auch von chronischen Zivilisationskrankheiten und den Haupttodesursachen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, solch krankmachende Nahrung vom Speiseplan zu streichen und durch gesunde, rein pflanzliche Eiweißträger wie z.B. Soja-"Chicken"-Nuggets (z.B. von TofuTown.com) oder Weizeneiweiß-Wurst zu ersetzen, die bereits seit langem in Bioläden, aber auch immer mehr in Supermärkten erhältlich sind. Eine Bezugsquellenliste finden Sie auf GoVeggie.de

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