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20.01.2009

Sexueller Missbrauch von Tieren – das letzte Tabu?

Sexueller Missbrauch von Tieren – das letzte Tabu?
von Clarissa Scherzer



Das Copyrightrecht dieses Artikels liegt bei www.tierschutz-schattenseiten.com und www.animal-care-service.de , wir möchten uns an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung in Sachen Tierschutz bedanken und auf die Seiten verweisen.

Sodomie, Zoophilie, Zooerastie, Zoofetischismus,
Zoosexualität, Bestiality, Bestialität oder auch Bestiophilie.
Heute gibt es viele verschiedene Begriffe für das, was früher
„wegen ihrer Abscheulichkeit [...] gar nicht genannt werden“1
sollte. So unterschiedlich die heute verwendeten Begriffe
klingen mögen, bezeichnen sie doch alle stets das gleiche: den
sexuellen Missbrauch von Tieren. Es gibt weder aktuelle,
repräsentative Statistiken über Formen und Verbreitung des
sexuellen Missbrauchs von Tieren, noch gesicherte
Erkenntnisse über die psychischen und physischen Folgen2,
unter denen sexuell missbrauchte Tiere leiden. Sicher ist
jedoch, dass Menschen zur Befriedigung ihrer sexuellen
Bedürfnisse Tiere durch Ausübung von emotionaler sowie
körperlicher Gewalt zu sexuellen Praktiken zwingen. Aus Spaß?
Aus Geilheit? Aus Neugier oder aus der Not heraus? Aus Lust
an der Macht, an der erlebten Omnipotenz, die auch die
Kontrolle über Leben und Tod des Tieres beinhaltet! Dass es
sich dabei um ein Machtverhältnis handelt, ist eindeutig, denn
Tiere würden den Menschen nie freiwillig zum „Sexualpartner“
wählen; ähnlich wie Kinder wird ihr „Wille“ zur Beteiligung an
sexuellen Handlungen durch Gewalt, Abhängigkeit und
Gewöhnung erzwungen. Ein Tabu? Für die meisten Menschen
sicherlich noch. Doch das Tabu beginnt zu bröckeln.3 Durch die
ersatzlose Streichung des § 175 b im Zuge der Großen
Strafrechtsreform von 1969, durch die zunehmende
Entpathologisierung der Täter seitens der Psychologie, durch
Verharmlosung des sexuellen Missbrauchs von Tieren in
Theater, Film und Literatur und nicht zuletzt durch das Internet.
Die Opfer des sexuellen Missbrauchs.
Hunde, Katzen, Fische, Schildkröten, Echsen, Pferde,
Esel, Kamele, Hirsche, Kühe, Kälber, Antilopen, Hühner, Gänse,
Enten, Tapire, Schweine, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Mäuse,
Schlangen, Seekühe, Delphine, Löwen4 ...; kaum ein Tier ist vor
sexuellem Missbrauch durch den Menschen sicher. In Bezug
auf die bevorzugten Tierarten werden innerhalb der Literatur
zahlreiche Beliebtheitsskalen angeführt. Doch welches Tier nun
auf dem traurigen ersten Platz steht, ist nebensächlich. Viel
entscheidender ist die Tatsache, dass es kaum etwas gibt, was
es nicht gibt. Geht es um die Befriedigung sexueller
Bedürfnisse, entwickelt der Mensch offensichtlich eine maßlose
Phantasie und grausame Kreativität, Tiere fast aller Art sexuell
zu missbrauchen. Die Bandbreite der sexuellen Handlungen an
und mit Tieren erstreckt sich über zahlreiche Praktiken, die hier
jedoch nicht näher ausgeführt werden, da keinesfalls Vorlagen
und Ideen für einen sexuellen Missbrauch von Tieren geliefert
werden sollen. Fakt ist, dass in diesem Bereich fast alles
möglich scheint. Und das ist erlaubt, so lange das Tier dabei
körperlich nicht verletzt wird. Es gab Zeiten, in denen sexueller
Missbrauch von Tieren mit Tod durch das Feuer bestraft wurde
...
Sexueller Missbrauch von Tieren als kriminelles Unrecht.
Der Ursprung der Verfolgung von Sodomie5 als
kriminelles Unrecht findet sich in der Religion.6 Sodomie galt
als Religionsverbrechen und wurde in das Kirchenstrafrecht
(Mosaische Gesetze) aufgenommen. Grund für die Verfolgung
war u.a. der Aberglaube, aus einer geschlechtlichen Verbindung
von Mensch und Tier entstünden „Monstren“. So wurde
Sodomie im Mittelalter als Ketzerei oder Hexerei bezeichnet.
Noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde Sodomie
mit Tod durch Feuer bestraft. Auch das Tier wurde getötet7, aus
Angst, es könnte Menschen zu sexuellen Handlungen
verführen. Gleichzeitig sollte alles, was an das Verbrechen
erinnert - wie z.B. sämtliche Fallunterlagen -, beseitigt werden.
Gleiche Motive für die Bestrafung von Sodomie finden sich
auch im preußischen Allgemeinen Landesrecht (ALR) von 1794:
„Sodomiterey und andere dergleichen unnatürliche Sünden,
welche wegen ihrer Abscheulichkeit hier gar nicht genannt
werden können, erfordern eine gänzliche Vertilgung des
Andenkens.“ (ALR, Teil III, Tit. 20 § 1069). Dem Tier drohte die
Tötung, dem Menschen mindestens ein Jahr Zuchthaus,
körperliche Züchtigung und Verbannung.
Auch das spätere preußische Strafgesetzbuch (von
1851) hielt die Strafbarkeit der Sodomie aufrecht. Zwar wurde
der Aberglaube über die Entstehung von Monstren8 als Folge
einer geschlechtlichen Verbindung von Mensch und Tier durch
das sogenannte medizinische Virchow-Langenbeck-Gutachten9
wissenschaftlich entkräftet, sodomitische Handlungen wurden
jedoch nach wie vor von der Bevölkerung als Verbrechen und
somit als strafwürdig angesehen, so dass der Gesetzgeber
dieser Auffassung folgte. Nach §143 wurde Sodomie mit
Gefängnis zwischen 6 Monaten und einem Jahr bestraft.
Zusätzlich wurden die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt, da
Sodomie eine „so große Entartung und Herabwürdigung des
Menschen“ bedeutete und als „so gefährlich für die Sittlichkeit“
galt. Trotz Wandels in ihrer Beurteilung blieb Sodomie auch im
Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich (von 1872) – nun unter
§175 – als Straftatbestand bestehen. §175 StGB lautete: „Die
widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen
männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Thieren
begangen wird, ist mit Gefängniß zu bestrafen; auch kann auf
Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.“ 1935 tritt
durch die Nationalsozialisten eine Neufassung des §175 in
Kraft, durch die männliche Homosexualität verschärft
strafrechtlich verfolgt wird.10 Erschwerte Fälle wurden mit
Zuchthaus bis zu zehn Jahren bestraft. Sodomie als
Straftatbestand wird durch §175 b erfasst: „Die widernatürliche
Unzucht, welche von Menschen mit Tieren begangen wird, ist
mit Gefängnis zu bestrafen; auch kann auf Verlust der
bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.“ Nach 1945 wurde
diese durch die Nationalsozialisten eingeführte Änderung als
geltendes Recht übernommen. Das Motiv für die strafrechtliche
Verfolgung von Sodomie lautete nach wie vor der Schutz und
die Wahrung der Menschenwürde, jetzt mit Verweis auf Art.1
Grundgesetz.11 Im Zuge der Großen Strafrechtsreform von 1969
wurde u.a. der §175 b StGB mit Wirkung zum 01. September
1969 in der BRD ersatzlos gestrichen. Die Begründung: Die
Strafvorschrift habe in der gerichtlichen Praxis nur noch eine
geringe Bedeutung, da die Zahl der jährlich Verurteilten stetig
zurückgegangen seien. Im Jahr 1966 habe es „nur noch“ 45
Verurteilungen nach §175 b StGB gegeben. Eine weitere
Begründung war die Auffassung, dass Strafandrohungen die
Täter aufgrund ihrer psychischen Verfassung selten von ihrer
Tat abbringen würden. Auch die Selbstentwürdigung des Täters
durch Sodomie wäre kein hinreichender Anlass mehr für eine
Bestrafung. Darüber hinaus rechtfertige die Tatsache, dass
Täter, die aufgrund von Sodomie auffielen, später andere
Sexualdelikte verübten, keine Strafvorschrift. Es wurde
festgehalten, dass das Tier, wenn es durch Sodomie gequält
oder roh misshandelt wird, ausreichend durch das
Tierschutzgesetz geschützt sei; gleichzeitig wären Tiere vor
sexuellen Übergriffe von Fremden durch die Strafvorschriften
über Sachbeschädigung geschützt.12
Der § 175 b StGB war zwar eine anthropozentrische13
Strafvorschrift; die Bestrafung erfolgte, da Sodomie wie oben
erläutert als unvereinbar mit der Sittenordnung und mit der
Würde des Menschen galt. In diesem Sinne wurde das Tier zum
bloßen Objekt sexueller Befriedigung des Menschen, nicht als
vor dem Menschen schützenswertes Subjekt betrachtet. Wenn
auch nicht unmittelbar, so schützte der § 175 b StGB das Tier
jedoch mittelbar vor dem Menschen. Sexuelle Handlungen an
und mit Tieren durch den Menschen wurden generell bestraft,
auch wenn es dadurch nicht zu offensichtlichen, also
nachweisbaren Verletzungen kam. Gleichzeitig war es nach §
175 b StGB gleichgültig, ob der Täter Eigentümer des Tieres war
oder nicht, oder ob die Tat in aller Heimlichkeit oder in der
Öffentlichkeit vollzogen wurde. Durch die Aufhebung des
Paragraphen wurde dem Tier der mittelbar gewährte gesetzliche
Schutz vor sexuellem Missbrauch durch den Menschen
entzogen. Die damalige Aufhebung des §175 b hat für die Tiere
bis heute fatale Folgen. Jedes Tier kann seitdem vom Menschen
nach Lust und Laune zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse
missbraucht werden, denn ohne Gesetz droht keine Strafe; das
Tier ist so zum frei verfügbaren Sexualobjekt degradiert.
Lediglich der Körper des Tieres ist vor Verletzungen (wenn
eindeutig nachweisbar) durch das Tierschutzgesetz geschützt14,
aber auch nur dann, wenn es zu einer Anzeige durch Dritte
kommt oder wenn Verletzungen zufällig durch einen
aus Ostfriesland zeigt, wie
ungenügend der rechtliche Schutz des Tieres vor sexuellen
Übergriffen ist. Im Januar 2005 vergewaltigte ein betrunkener
Mann in Ostfriesland minutenlang zwei Schafe auf offener
Weide. Sein perverses Treiben lockte zahlreiche Menschen
an, die der Vergewaltigung der Schafe tatenlos zusahen. Erst
ein Polizist, der schließlich von einem der Gaffer gerufen
wurde, konnte die Tiere erlösen. Der 40-jährige Angeklagte
wurde im August 2005 vom Amtsgericht Aurich zu drei
Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, ausgesetzt zu drei Jahren
auf Bewährung. Zusätzlich wurde eine Geldauflage in Höhe
von 2.000 Euro ausgesprochen. Nicht, weil er zwei wehrlose
Schafe mehrfach vergewaltigte, sondern weil er den
Missbrauch bei Tage und für andere sichtbar vollzog und so
„öffentliches Ärgernis“ erregte. Wenn der Mann die Tiere
ohne Publikum im Schafstall missbraucht hätte, wäre seine
Tat ohne rechtliche Konsequenzen geblieben.
Quelle: Ostfriesische Nachrichten, Online-Ausgabe vom
23./24.08.2005
Abgesehen von der offiziellen Begründung des
Deutschen Bundestages zur ersatzlosen Streichung des § 175 b
ist zu vermuten, dass die sogenannte „sexuelle Revolution“ am
Ende der 60er Jahre zusätzlich zur Freigabe der Tiere als
Objekte sexueller Befriedigung beigetragen hat. Denn geltendes
Recht orientiert sich auch an gesellschaftliche
Moralvorstellungen und ist somit immer auch ein Spiegel der
Gesellschaft. Als binäres Regime16 diktiert es, was
ziemlich/unziemlich, erlaubt/verboten ist und schreibt so auch
im Bereich der Sexualität eine „Ordnung“ vor. Ziel der
„sexuellen Revolution“ war die Loslösung der Sexualität vom
rein reproduktiven Charakter innerhalb der Ehe hin zur freien
Liebe. Alles, was gefällt, wurde ausprobiert und gelebt. Im Zuge
dessen kam es auch zu einer Liberalisierung des
Sexualstrafrechts, um überkommene Moralvorstellungen zu
streichen. Dieser „sexuelle Befreiungsschlag“ hatte damals und
hat sicher auch heute noch seine Berechtigung, doch wenn
dabei Interessen und Bedürfnisse Nichteinverständnisfähiger
oder -williger wie z.B. die von Kindern und Tieren missachtet
werden, muss der Gesetzgeber vor sexuellen Übergriffen und
Missbrauch schützen. Bei Kindern ist das zum Glück der Fall.
Dieser Schutz wird Tieren jedoch versagt. Ebenfalls straffrei ist
der Besitz oder die Besitzverschaffung von Tierpornographie;
das Verbreiten und das öffentlich Zugänglichmachen von
Tierpornographie wiederum ist auf Grundlage des § 184a StGB
verboten, außer, es handelt sich dabei um wissenschaftliche
und künstlerische Darstellungen, wenn diese nicht nur
vorgetäuscht sind und den wahren Zweck verbergen sollen.
Diese Doppelmoral des deutschen Rechts ist nur schwer
nachvollziehbar, handelt es sich doch in allen Fällen um
sexuellen Missbrauch von Tieren, egal, ob ein Mann seine
Dogge im eigenen Wohnzimmer zum Geschlechtsverkehr
zwingt, ob er das Ganze gleichzeitig mit einer Videokamera
aufzeichnet und den Film an Dritte verschenkt oder verkauft. Es
ist und bleibt ein gewaltvoller Akt, durch den das Tier zum
Herrschaftsobjekt des Menschen degradiert wird.
Sexueller Missbrauch von Tieren ist männlich.
Sexueller Missbrauch ist und bleibt ein gewaltvoller Akt,
durch den das Tier zum Herrschaftsobjekt des Menschen
degradiert wird. Diese Aussage lässt sich noch konkreter
Fassen: Es ist der Mann, der sich das Tier durch Ausübung von
Gewalt und Macht aneignet; das belegen die wenigen,
vorliegenden Daten über sexuellen Missbrauch von Tieren
deutlich.17 Laut Kinsey, Pomeroy und Martin hatten
schätzungsweise 8 % der Männer18 und „lediglich“ 3,5 % der
Frauen19 der Gesamtbevölkerung „sexuelle Erlebnisse“ mit
Tieren. Am häufigsten kommen solche Kontakte in der Zeit von
der Pubertät bis zum 20. Lebensjahr vor. Besonders hoch ist die
Prozentzahl bei Jugendlichen, die auf dem Land aufwachsen. 40
- 50 % aller Jugendlichen auf ‚Farmen’ haben sexuellen Kontakt
zu Tieren.20 Auch die durch Ronald Grassberger
veröffentlichten Zahlen belegen, dass sexueller Missbrauch von
Tieren männlich ist. Er untersuchte Gerichtsakten aus den
Jahren zwischen 1923 und 1965. Ergebnis: Pro Jahr wurden in
diesem Zeitraum etwa fünfzig Männer wegen Sodomie verurteilt.
Dabei handelte es sich fast immer um Männer vom Lande.
Grassberger ging davon aus, dass die tatsächliche Zahl vierbis
fünfmal so hoch gewesen ist, da es häufig nicht zum
Entdecken der Sodomie kam.21 Die gleiche Tendenz zeigt sich
bei der anonymen Internetbefragung US-amerikanischer
Personen, deren Ergebnisse die Soziologen Williams und
Weinberg 2003 veröffentlichten. Insgesamt nahmen 120
Personen, die sexuellen Kontakt zu Tieren hatten, an der
Befragung teil. 114 davon waren Männer. Die Antworten der 5
Frauen und die des Transsexuellen wurden bei der Auswertung
der Fragen nicht berücksichtig. Und auch die Darstellungen von
Dittert, Seidl und Soyka fügen sich ins Bild. Grundlage ihrer
Kasuistiken22 waren drei Männer, die Tiere sexuell
missbrauchten. Den Bogen für die anonyme Internetbefragung
füllten 8 Männer und eine Frau aus. Dass Tiere vorwiegend von
Männern sexuell missbraucht werden, stellt Dekkers wenn auch
aufgrund der verwendeten Formulierung verharmlosend, so
doch unmissverständlich fest: „In der Wirklichkeit sind es so
gut wie immer die Männer, die sich tatsächlich mit Tieren
paaren ... .“23 Gleiche Aussage trifft Gabriele Frey,
Projektleiterin von „Verschwiegenes Tierleid“: „Obgleich die
tierpornographischen Darstellungen das Gegenteil vermuten
lassen, ist der Anteil der Frauen geringer. Vorwiegend ist also
von einem männlichen Täterkreis auszugehen.“24
Tierpornographische Hard-core-Videos.
Nicht „nur“ die Tiere, sondern auch Frauen sind Opfer
der Macht und Gewalt des Mannes. Vor allem bei der Produktion
tierpornographischer Hard-core-Videos, die Ergebnis
männlicher Phantasien sind. Hierbei werden Frauen und Tiere
von Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen. Trauriges
Beispiel sind die Aufzeichnungen von Linda Lovelace über den
doppelten Missbrauch. Sie wurde vor laufender Kamera zum
Geschlechtsverkehr mit einem Hund genötigt. Für sie und den
Hund ein einschneidendes Erlebnis. „Ich bin in der Lage, fast
alles zu verkraften, was das Leben mir bringt – selbst die Gang
im Holiday Inn –, aber jenen Tag habe ich noch immer nicht
verwunden. Ein Hund. Ein Tier. Ich bin zwar von Männern
vergewaltigt worden, die schlimmer waren als Tiere, aber
diesmal war es ein echtes Tier, und dieses Tier zog eine dicke
Trennungslinie durch mein Dasein, mein sogenanntes Leben.“25
Wie schon erwähnt, wird der Handel mit tierpornographischem
Material in Deutschland strafrechtlich verfolgt. Fragt man in
einschlägigen Pornoschuppen nach, wird man freundlich ans
liberale Ausland verwiesen. Und wem das Ausland zu weit weg
ist, der besorgt sich tierpornographisches Material eben unter
der Hand.
Sexueller Missbrauch von Tieren in der Kunst.
Auch in Bezug auf sexuellen Missbrauch von Tieren in
der Kunst entsprechen ihre Produkte Männerphantasien. Dabei
identifiziert sich der Mann mit dem aktiven Part: mit dem Tier.
„Er ist der Hengst, der Rüde, der Stier, das geile Monster, das
mit seinem Glied – Größe XXL – die unersättlichsten Frauen mit
seinem Samen voll pumpt.“26 Beispielhaft dafür ist der Klassiker
„King Kong“, der damals wie heute – die Neuverfilmung läuft in
diesen Tagen in allen großen Kinos - ein Kassenerfolg ist. Zwar
wurden eindeutig erotische Szenen zwischen dem Affen und
der Frau aus den meisten Versionen des Films gestrichen27,
dennoch wird die Verletzung des Tabus deutlich. Der Film ist
voller Symbole und Anspielungen, so dass die subtil
angedeutete erotische Beziehung zwischen dem Affen und der
Frau in der Phantasie der ZuschauerInnen vollzogen wird. Jahre
später nahm Peter Høeg („Fräulein Smillas Gespür für Schnee“,
1994) das Motiv der „Liebe“ zwischen einer Frau und einem
Affen auf und veröffentlichte 1997 die bisher radikalste Version
der „Affenliebe“. In seinem Buch „Die Frau und der Affe“
verliebt sich Madelene, eine von der Ehe frustrierte und
alkoholabhängige Frau, in das Forschungsobjekt ihres Mannes,
den Affen Erasmus. Erasmus unterscheidet sich, wenn auch
nicht rein äußerlich, so doch genetisch, von King Kong; er kann
sprechen und wird einer Reihe von Untersuchungen
unterzogen. Immer häufiger sucht Madelene die Nähe zu
Erasmus und meint, sich selbst in ihm wiederzuerkennen. Wie
er ist auch sie eingesperrt. Gefangen in der trostlosen Ehe, im
Alkohol und im Frust. Sie will ihn und sich befreien und flieht
schließlich mit ihm. Ziel ist der Londoner St. Francis Forest.
Noch während der Flucht verlieben sie sich. Bei Høeg passiert
das über den Blick. „Er richtete sich auf, und sie sahen
einander in die Augen, wie sich sonst keine Lebewesen
ansehen.“28 Ungestört von anderen Menschen verbringen sie
mehrere Wochen in ihrem privaten Paradies; sie schlafen,
essen, reden, und sie haben Sex. Durch die erotische und
streckenweise pornographische Beschreibung des
Geschlechtsverkehrs zwischen der Frau und dem Affen bricht
Høeg mit dem gesellschaftlichen Tabu. Gleichzeitig ist sein
Buch ein doppelter Tabubruch; musste King Kong noch
sterben, weil er eine Frau begehrte29, lässt Høeg den Affen
Erasmus am Leben. Mehr noch, denn bei Høeg scheint eine
gemeinsame Zukunft für den Affen und die Frau möglich, denn
am Ende des Buches kehrt der Affe mit der jetzt schwangeren
Madelene auf die Insel zurück, von der er gekommen ist. Auch
wenn Høeg durch die Veröffentlichung seines Buches ein
erstrebenswertes Ziel verfolgt – der gesamte erzielte Erlös aus
dem Verkauf geht an einen Fond, der Frauen und Kinder in der
sogenannten Dritten Welt unterstützt -, ist es, wenn auch bloße
Fiktion, aus ethisch-moralischer Sicht abzulehnen, denn es
idealisiert ein sexuelles Verhältnis zwischen einem Menschen
und einem Tier; ein solches Verhältnis erscheint als perfekter
Ausweg aus unbefriedigenden und frustrierenden Beziehung zu
Menschen und beinhaltet neben der Befriedigung sexueller
Bedürfnisse auch die Möglichkeit der Liebe. Die gleiche
Botschaft vermittelt das Theaterstück „Die Ziege oder Wer ist
Sylvia“ von Edward Albee. Bei ihm ist es der erfolgreiche
Architekt Martin, der nach 22 Jahren Ehe sein Glück bei einer
Ziege sucht. Wie auch Høeg inszeniert Albee das Verhältnis
zwischen Mensch und Tier als Beziehung, die nicht nur
Sexualität, sondern auch Liebe ermöglicht. Als Beweis für die
Existenz der vermeintlichen Liebe beschreibt Martin seiner Frau
Stevie den Blickkontakt zwischen ihm und der Ziege: „I knelt
there, eye level, and there was a ... a what!? ... an understandig
so intense, so natural ... an understanding so ... an
understanding so natural, so intense that I will never forget it,
as intense as the night you and I finally came at the same
time.“30 Ehefrau, Freund und Sohn reagieren verständnislos,
doch der Mann verteidigt den Tabubruch und beharrt darauf, es
sei alles ganz natürlich. Das Stück endet mit einem Mord. Die
Frau tötet die Ziege und definiert sie dadurch als Rivalin.
Obwohl der Tabubruch durch die Ermordung des Tieres (des
Opfers und nicht des Täters ) bestraft wird, und dadurch die
Normalität wieder hergestellt zu sein scheint, verurteilt das
Stück den sexuellen Missbrauch von Tieren nicht. Denn der
Mann, der eigentliche Täter, wird als Opfer der tödlichen
Eifersucht seiner Frau dargestellt; er bleibt verzweifelt und
trauernd zurück.
Stevie: „I went where Ross told me I would find ... your friend.
I found her. I killed her. I brought her here to you. No?”
Martin: „ANNNNNNH!”
Stevie: „Why are you surprised? What did you expect me to
do?”
Martin (crying): „What did she do!? What did she ever do!? I
ask you: what did she ever do!?”
Stevie: „She loved you … you say. As much as I do.”
(Aus: Edward Albee. The Goat or Who is Sylvia.)
„The Goat or Who is Sylvia“ wurde 2002 mit dem Tony
Award als bester dramatischer Text des Jahres (!)
ausgezeichnet und international aufgeführt. Auch ohne
Theaterkritiken gelesen zu haben (es ist die Rede vom letzten
großen Tabu mit ziemlicher Schreck-Kraft), ist klar, worum es
bei der literarischen Bearbeitung dieses Themas geht: was
zählt, ist Erregung von Furore, damit Mann wahrgenommen
wird, im Gespräch bleibt; aber vor allem, damit abkassiert
werden kann. Das alles auf Kosten der Tiere. Die oben
genannten Beispiele können durch zahlreiche andere ergänzt
werden.
Sie tragen dazu bei, dass sich innerhalb der
Gesellschaft ein negativer Wandel hinsichtlich der moralischen
Beurteilung von Sodomie vollzieht. Sex mit Tieren? Da ist doch
nichts dabei. Ganz im Sinne des Deutschen Sexualstrafrechts!
Was sagen die Täter?
Ich will Sex , eine Frau. Eine Frau mit großartigem
Körper. Jawoll. Ich will, daß sie den Mund hält, es sei denn ich
sage ihr, sie soll ihn aufmachen. Ich will eine Frau ... mit einem
tollen Körper... und reich ... die eine Apotheke hat... und mich
lieben wird, was immer ich tue... ich – SCHWACHSINN! [...] Ich
will Sex. Ich will keine Männer, ich will keine Frauen. Scheiße,
Ich weiß, was ich wirklich will.31
Was er wirklich will, ist Sex mit Tieren. Das weiß Mark
alias James, der „Pferde-Mann“, seit seinem 17. Lebensjahr.

Damals machte er seine erste sexuelle Erfahrung mit einer
Stute. Später versuchte er es mit Frauen, doch seine
Beziehungen scheiterten. Schließlich nimmt er sich das, was er
von und mit Frauen nicht bekam: unkomplizierten,
kompromisslosen Sex. Er kauft sich eine Stute, richtet sie auf
seine sexuellen Bedürfnisse ab und missbraucht sie bis zu
ihrem Tod. Danach holt er sich eine neue Stute. Matthews Buch
„Der Pferde-Mann“ basiert zum größten Teil auf Tatsachen. Bei
der Beschreibung des sexuellen Missbrauchs der Stute stellt
sich Matthews als behutsamen Liebhaber dar, der nicht nur
seine, sondern auch die vermeintlich auf ihn gerichteten
sexuellen Bedürfnisse des Tieres zärtlich befriedigt. Er schreibt
der Stute menschliche Attribute zu; sie wird zu seiner
„Geliebten“32, die fortwährend leise kollert und sich durch seine
Penetration „auf ihren Füßen in seliger Harmonie“33 wiegt.
Dadurch suggeriert Matthews – wie auch Høeg und Albee –,
dass eine sexuelle und gleichzeitig liebevolle Beziehung zu
einem Tier möglich ist.
Die von den Tätern genannten Motive für sexuellen
Missbrauch von Tieren sind vielfältig. Dennoch lässt sich ein
Hauptmotiv feststellen. Wie bereits oben exemplarisch aus
Matthews „Pferde-Mann“ zitiert, wollen Männer Sex, der Spaß
macht. Und dafür besorgen sie sich ein Tier. Denn es ist
jederzeit verfügbar, kontrollierbar, es stellt keine Bedingungen,
diskutiert, manipuliert und kritisiert nicht. Das zeigen auch die
Ergebnisse der Studie von Williams und Weinberg.34 44 % der
befragten Männer gaben an, dass sie hauptsächlich an Tieren
sexuell interessiert sind, da der Sex mit ihnen Spaß macht.
Tiere urteilen nicht. Ein Tier liebt bedingungslos und gibt
bedingungslose Liebe. Menschen hingegen, so die Auffassung
der Befragten, setzen Sex ein, um zu manipulieren und zu
kontrollieren. Menschen würden einander nur selten so
akzeptieren, wie sie sind und ständig versuchen, einander zu
ändern. „Animals do not judge you [;] they just love you and
enjoy the pleasures of sex without all the politics.”35
Was sagen die PsychologInnen?
Die wissenschaftliche Terminologie hat sich in den
letzten Jahren deutlich geändert. Wurde sexueller Missbrauch
von Tieren früher noch als Perversion oder als Form sexueller
Deviation (Abweichung) eingestuft, klassifiziert die WHO
Sodomie innerhalb des ICD-10-Systems36 lediglich unter dem
weniger wertenden Begriff der „Störung der Sexualpräferenz“,
bei der über einen längeren Zeitraum „ungewöhnliche sexuell
erregende Phantasien, sexuell dranghafte Bedürfnisse oder
Verhaltensweisen“ auftreten, die sich „auf ungewöhnliche
nichtmenschliche Objekte“ beziehen, „die nicht
einwilligungsfähig oder -willig sind.“ Der sexuelle Missbrauch
von Tieren wird heute tendenziell lediglich als „eine Variante im
breiten und bunten Spektrum menschlicher Sexualität“
betrachtet, „die keiner speziellen Behandlung bedarf, wenn sie
nicht ins Extrem abgleitet.“37 So konzentriert sich auch das
klinische und wissenschaftliche Interesse laut Dittert, Seidl und
Soyka fast ausschließlich auf sadomasochistische Formen des
sexuellen Missbrauchs von Tieren. Diese verharmlosende
Tendenz, die innerhalb der Psychologie festzustellen ist, wird
durch die Selbsteinschätzung der Täter bezüglich ihrer
sexuellen Neigungen ins Absurde verkehrt. Sie selbst
betrachten sich nicht als gestört oder krank, sondern erleben
ihre Lust, Tiere sexuell zu missbrauchen, als integralen Teil
ihrer Persönlichkeit, der nicht behandlungsbedürftig ist.38 In
Abgrenzung zu den sogenannten Zoosadisten bzw. Bestialisten,
die Tiere brutal und ausschließlich zu ihrer eigenen, sexuellen
Befriedigung missbrauchen, zählen sie sich zu den „Guten“
(wie auch Matthews in seinem Buch). Sie betonen, wie wichtig
es ihnen ist, dass es dem Tier dabei gut geht, dass es auch
Spaß und Lust erlebt.39 Sie sprechen von gegenseitigem
sexuellen Interesse, von Liebe, Fürsorge und Freiwilligkeit,
nicht von Gewalt, Macht und Missbrauch. So legitimieren sie
vor sich und anderen ihr perverses Verhalten.
Die fatale Rolle des Internets.
Wie vieles im Leben hat auch das Internet seine
Schattenseiten, denn es begünstigt die Verbreitung und
Förderung des sexuellen Missbrauchs von Tieren. Ein Klick
genügt, und schon ist alles für alle zugänglich:
Tierpornographie und Tauschbörsen, detaillierte Anleitungen
und Praktiken zum sexuellen Missbrauch von Tieren, Tipps,
Anregungen und Kontaktadressen. In Chat-Rooms findet man
„Freunde“, kann Fragen stellen und Antworten bekommen. Der
Kontakt mit Gleichgesinnten hat – so Dittert, Seidl und Soyka –
eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die psychische
Stabilisierung von Menschen, die Tiere sexuell missbrauchen.
Heute verstecken sie sich nicht mehr, sondern nutzen
stattdessen die ständig vorhandene
Kommunikationsmöglichkeit, die ihnen das Internet bietet.
Williams und Weinberg stellen fest, dass die Hälfte der
Befragungsteilnehmer erst durch die Nutzung des Internets ihr
„Identitätslabel“ gefunden hat. Im Web entdeckten sie, dass sie
nicht alleine sind, dass es Menschen gibt, die Tiere „lieben“,
und solche, die Tiere missbrauchen.40 Das hat fatale Folgen: Die
Täter erleben und definieren sich selbst nicht mehr als das, was
sie tatsächlich sind – Menschen, die Tiere durch Ausübung von
Gewalt sexuell ausbeuten und missbrauchen – und sehen somit
keinen Anlass, ihr Verhalten zu ändern. Für die Tiere bedeutet
das dauerhaft psychisches sowie physisches Leid.
Zusammenfassung und Ausblick.

Wie ausführlich dargestellt, scheint das Tabu des
sexuellen Missbrauchs von Tieren nach und nach zu bröckeln.
Jeder kann jederzeit jedes Tier missbrauchen, es ist die Rede
von Liebe, Spaß und Freiwilligkeit, von Störung der sexuellen
Präferenz, die nur behandlungsbedürftig ist, wenn sie in
extremer Form auftritt. Im Theater bekommt der sexuelle
Missbrauch Applaus, und das Internet sorgt für eine wachsende
Zahl sexuell missbrauchter Tiere. Verschwiegen und vergessen
wird dabei das Offensichtliche: Der sexuelle Missbrauch reiht
sich nahtlos ein in all die anderen grausamen und oft
todbringenden Formen der Ausbeutung von Tieren. Tiere
werden vergewaltigt, gefoltert, dressiert, geklont, gedopt,
gemästet, verstümmelt, ermordet, gefressen, verstrahlt, mit
Medikamenten vollgepumpt, eingesperrt, ausgestellt, gejagt und
erschossen ... . Hält man sich diese lückenlose Ausbeutung der
Tiere durch den Menschen vor Augen, drängt sich zwangsläufig
die Frage auf: Warum glaubt er, das Recht dazu zu haben? Weil
er vermeintlich die „Krone der Schöpfung“ ist? Vernunftbegabt
und mit Sprache ausgestattet? Wie auch immer die Antwort
lauten mag; Tatsache ist, dass das Recht der Tiere in unserer
Gesellschaft erst da beginnt, wo das Recht des Menschen
aufhört. Aus ethisch-moralischer Sicht ist das unhaltbar, denn
er schließt ein uneingeschränktes Lebensrecht und das Recht
auf körperliche sowie psychische Unversehrtheit für Tiere
kategorisch aus. Ein unerträglicher Zustand, der eine radikale
Forderung provoziert: „Die radikalste und einzige aufrichtige
Form der Tierliebe bestünde im freiwilligen Verschwinden des
Menschen von der Erde. Denn wieso sollen überhaupt
Menschen in der Welt sein, wenn ihr Dasein nur dazu führt,
dass es anderes Dasein unmöglich macht?“41 Will Mensch
bleiben, sollte er seinen Umgang mit den Tieren nicht nur
grundlegend überdenken, sondern auch radikal ändern.
Für die Anerkennung und Wahrung der Rechte der
Tiere!

Clarissa Scherzer


Literaturverzeichnis
Albee, Edward: The Goat or Who is Sylvia. New York, 2000.
Browne, Anthony: King Kong. Nach Edgar Wallace und Merian
C. Cooper. Oldenburg, 1995.
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Dilling, H./Mombour, W./Schmidt, M.H.: Internationale
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Dittert, S./Seidl, O./ Soyka, M.: Zoophilie zwischen Pathologie
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Faust, Prof. Dr. med. Volker: Zoophilie (Sodomie): Sexuelle
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Feddersen-Petersen, Dr. Dorit: Der Hund als Missbrauchsopfer.
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Foucault, Michel: Der Wille zum Wissen. Sexualität und
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Høeg, Peter: Die Frau und der Affe. München Wien, 1997.
Kahl, Ernst: Das letzte Bestiarium perversum. Hamburg, 1999.
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Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht im Magazin
Tierbefreiung – aktuell, Nr. 50, März 2006.
http://www.tierbefreier.de

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