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12.01.2009

Tierfilm

Als Tierfilm bezeichnet man dokumentarische Filme über Tiere. Dabei wird meist das natürliche Verhalten einer oder mehrerer Tierarten dargestellt. Aufgrund des Fluchtverhaltens vieler Wildtiere wird dabei oftmals mit getarnten Kameraverstecken oder mit an Menschen gewöhnten Wildtieren gearbeitet. Aufgrund der weiten Filmmöglichkeiten und des dazu benötigten zoologischen und technischen Wissens spezialisieren sich die Tierfilmer meist auf bestimmte Gebiete innerhalb der Tierfilmsparte, wie zum Beispiel auf den Unterwasserfilm oder einzelne geografische Gebiete.

Der Tierfilm ist eine Untergattung des Dokumentarfilms. Er ist vom Tierspielfilm zu unterscheiden, der die Erlebnisse von bestimmten Tieren inszeniert und bei dem Schauspieler mitwirken, wie zum Beispiel Der Bär, Heimweh, Die Wildnis ruft, Zurück nach Hause - Die Unglaubliche Reise, Der Fuchs und das Mädchen, Amy und die Wildgänse oder Free Willy.

1902 filmte der schwäbische Erfinder Hermann Hähnle als erster freilebende Tiere.

Einige der Tierfilme werden sogar für das Kino produziert, wie Die Wüste lebt (1953), Wunder der Prärie (1954), Kein Platz für wilde Tiere (1956), Serengeti darf nicht sterben (1959), Herrscher des Urwalds (1959), Galapagos - Landung in Eden (1962), Die letzten Paradiese (1967), Europas Paradiese (1973), Die Möwe Jonathan (1973), Mikrokosmos - Das Volk der Gräser (1996), Die Reise der Pinguine (2005), Der weiße Planet (2006).

Einige Tierdokumentationen sind als Filmreihe für das Fernsehen produziert worden, zu den aufwendigsten zählen Unser blauer Planet oder planet erde. Größter Produzent von Tierfilmen ist die BBC.

Eine Sonderform des Tierfilms ist der zoologische Wissenschaftsfilm. Mit wissenschaftlichen Tierfilmen werden durch Spezialtechniken Verhaltensweisen dokumentiert und etwa sehr schnelle oder sehr langsame biologische Prozesse erfassbar gemacht. So können Beobachtungen und Forschungsergebnisse erzielt werden, die mit anderen Mitteln nicht zugänglich sind. Die "IWF Wissen und Medien" in Göttingen war lange Produzent zoologischer Forschungsfilme und ist heute ein Archiv und Medienverlag für die Hochschulen und Institute, das solche Filme archiviert und zugänglich hält.

Die beiden bedeutesten Tierfilmfestivals sind das "Wildscreen Festival" in England und das "Jackson Hole Wildlife Film Festival" in den USA. Bekannte Tierfilmfestivals sind noch das "Grasduinen Natuurfilm Festival" in Den Haag, Niederlande und das Bergfilmfestival in Trient, Italien.

Inhaltsverzeichnis
1 Bekannte Tierfilmer und Tierfilmproduzenten
2 Literatur
3 Siehe auch
4 Weblinks

Bekannte Tierfilmer und Tierfilmproduzenten
- James Algar
- Ernst Arendt
- David Attenborough
- Jacques-Yves Cousteau
- Alastair Fothergill
- Bernhard Grzimek
- Michael Grzimek
- Hans Hass
- Felix Heidinger
- Steve Irwin
- Luc Jacquet
- Andreas Kieling
- Nigel Marven
- Ivo Nörenberg
- Marlin Perkins
- Götz Dieter Plage
- Eugen Schuhmacher
- Heinz Sielmann
- Horst Stern

Literatur
Gabriele Teutloff: Sternstunden des Tierfilms. Verlag Tecklenborg, Steinfurt 2000, ISBN 3-92404487-2


Siehe auch
Tierfotografie


Weblinks
http://www.movie-college.de/filmschule/filmtheorie/tierfilm.htm
http://nautilusfilm.com/ - größte deutsche Tierfilmfirma

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