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12.01.2009

Tierschützer enttäuscht vom Internationalen Jahr des Delfins 2007

Tierschützer enttäuscht vom Internationalen Jahr des Delfins 2007

Das vergangene "Jahr des Delfins" der Vereinten Nationen war nach Ansicht von Tierschützern ein Fehlschlag. Die Bilanz sei mehr als enttäuschend, kritisierte die deutsche Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD).

Im Aktionsjahr sei der Chinesische Flussdelfin ausgestorben, weitere Populationen wie die Ostseeschweinswale seien akut bedroht, und das Sekretariat des Kleinwalschutzabkommens für Nord- und Ostsee sei aufgelöst worden.

Im Jahr des Delfins sei zwar sehr viel Geld für Konferenzen und Aufklärungskampagnen ausgegeben worden, für Massnahmen zum Überleben oder gegen das Aussterben der Meeressäuger fehlten aber nach wie vor die Mittel.

Zu den Kernthemen des Delfinschutzes gehören Überfischung der Nahrungsressourcen, Beifang, Delfinmassaker vor der japanischen Küste oder der Wiedereinführung der Treibnetzfischerei im Mittelmeer. Die UNO verlängerte das "Jahr des Delfins 2007" um ein Jahr bis Ende 2008.

(Quelle: www.bluewin.ch)

Die Bedrohungen für die Delfine

Der blaue Planet ist aus Sicht der Delfine heutzutage ein gefährlicher Platz mit vielen Bedrohungen, welche grösstenteils durch Menschenhand verursacht werden. Die wissenschaftlichen Schätzungen der Whale and Dolphin Conservation Society (www.wdcs.de.org) gehen von einer jährlichen Beifangrate von etwa 300'000 Walen und Delfinen aus - allein verursacht durch die industrielle Hochseefischerei. Der Grossteil davon sind Delfine. Zudem werden durch Überfischung die Nahrungsressourcen für Delfine immer knapper.

Weiteres Problem: Die Meeressäuger stehen am Ende der Nahrungskette. Im Laufe der Jahre reichern sie durch die Nahrungsaufnahme hohe Schadstoffkonzentrationen an. Es kommt zu Organschäden, die Fortpflanzungsrate nimmt ab, das Immunsystem wird geschwächt, und die Sterblichkeitsrate steigt.

Daneben wirken zahlreiche Störfaktoren auf das Habitat der Delfine: Ein Hauptstörfaktor für im Meer lebende Arten ist der Schiffsverkehr mit seinem immens hohen Lärmpegel. Flussdelfin-Populationen werden oft durch den Bau von Dämmen getrennt und somit ist die genetische Vielfalt für den Fortbestand nicht mehr gewährleistet. Von in Aquarienbecken gefangenen Delfinen ganz zu schweigen - ein Thema, das an sich schon genug Zündstoff birgt.

Doch noch eine weitere Bedrohung ist allgegenwärtig: Tatsächlich wird Delfinen auch heute noch aus kommerziellen Gründen nachgestellt. Zum einem bei der sogenannten "Drive Fishery", der blutrünstigen Treibjagd in japanischen Gewässern, aber auch auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln.

Das alles führt dazu, dass nun etliche der 35 marinen und fünf Flussdelfin-Arten heute von Naturschutz-Organisationen und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) als bedroht bzw. stark gefährdet eingestuft werden. Wird nicht bald gehandelt, könnten aus den vom Aussterben bedrohten Arten in absehbarer Zeit ausgestorbene Arten werden. Die Uhr für diese fatale und äussert bedenkliche Entwicklung läuft - unaufhörlich!!

(Quelle: www.unterwasser.de)

Grauenhaftes Abschlachten von Delfinen in Japan

Die Jagd in japanischen Dörfer auf Delfine ist nichts Neues - seit Jahren wird diese Methode, gegen den weltweiten Protest von Wissenschaftlern und Naturschützern, praktiziert, um die Tiere durch lautes Hämmern an Schiffswände zuerst zu verstören und danach in seichte Buchten zu treiben. Mehr als 20.000 Delfine - darunter Grosse Tümmler, Weissstreifendelfine, Fleckendelfine, aber auch Pilotwale und Falsche Killerwale werden jedes Jahr auf unmenschliche Art und Weise dahin geschlachtet.

Diese grausame und unmenschliche Praxis wird durch die Regierung von Japan sanktioniert und gesteuert, welche behauptet, dass diese Tiere mit den Fischern konkurrieren und sie zu schlachten eine Art Schädlingsbekämpfung ist.

Die Delfine werden zu Nahrung für Haustiere oder Düngemittel verarbeitet und die Regierung regt zudem den Verzerr von Delfinfleisch an.

Erstmals ist nun eine Videoaufnahme davon der Öffentlichkeit zugänglich. Bitte beachten Sie, dass der Film in der Tat äusserst grausam ist, aber er dokumentiert wie ignorant, rücksichtslos und brutal diese Tiere abgeschlachtet werden. Wenn Sie sich das nicht antun möchten, gehen Sie bitte direkt zur Petition weiter. Falls Sie der Realität ins Auge blicken wollen: Nach dem Film werden Sie in jedem Fall die Petition unterschreiben.

(Quelle: www.thepetitionsite.com)

Zum Video (www.glumbert.com)
http://www.glumbert.com/media/dolphin

Zur Unterschriftenpetition (www.thepetitionsite.com)
http://www.thepetitionsite.com/takeaction/427037941?z00m=102912&z00m=102912<l=1171032335

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