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24.01.2009

Verängstigte Primaten im Covance Labor

Verängstigte Primaten im Covance Labor

Peta ermittelungen ertappen Angestellte beim quälen von Affen !




http://www.covancegrausam.de/covance_main_med.wmv

Was wäre, wenn eine riesige, körperlich übermächtige Person Sie gefangen hielte und jeden Tag schmerzhafte Dinge mit ihnen machen würde? Was, wenn sich dieser Mensch dann noch darüber lustig machen würde, dass Sie aus Angst schreien und Sie – wortwörtlich – zurück in Ihren Käfig geworfen würden, wenn man mit Ihnen fertig wäre? Würden Sie nicht jedesmal, wenn die Türe aufgeht, vor Angst erstarren? Würden Sie sich nicht wünschen – während Ihr Herz wild pocht – für Ihre Peiniger unsichtbar zu sein, aber Sie sind es leider nie. Alleine schon diese Angst wäre fast unerträglich.
So sieht das tägliche Leiden der Affen in Versuchslabors aus und genau das hat ein PETA-Ermittler in den USA in 10 langen, nervenaufreibenden Monaten hinter den Türen von Covance, dem weltgrößten Laborunternehmen zum Testen von Medikamenten, mitangesehen.



Hinter den Mauern von Covance U.S.



Einleitung
PETA’s Ermittlerin wurde von Covance als Tierbetreuerin eingestellt und arbeitete im Primatentestlabor des Unternehmens in Vienna, Virginia, vom 26. April 2004 bis zum 11. März 2005. Die Videodokumentation der Ermittlerin hinter den Mauern des Labors startete am 30. Juli 2004, und was Sie dokumentierte – all die Angst, die Traurigkeit, die Krankheiten, die Verletzungen, das Leiden und die Todesfälle der Affen, die aus der Wildnis und aus Covance’s eigenen Zuchtanstalten stammen - treiben selbst dem hartgesottensten Fürsprecher von Tierversuchen aus Scham die Röte ins Gesicht und lassen alle guten Menschen nach Gerechtigkeit schreien. Aber was hier auch absolut klar wird, ist, dass die Überwachung von Labors durch die Behörden nicht nur bei Covance eine Farce ist. http://www.covancegrausam.de/wobehoerden.php


Bei Covance gaben die Tierbetreuer dem leitenden Tierarzt den Beinamen “Mr. Lasst-und-abwarten-und-mal-schauen.” Die Tierbetreuer - sogar diejenigen, die selbst häufig grausam zu den Affen waren—beschwerten sich wiederholt in Bezug auf einen jungen Affen mit einem gebrochenen Arm der vier Tage lang ohne tierärztliche Versorgung einfach in seinem Käfig belassen wurde. Offensichtlich wusste “Mr. Lasst-uns-abwarten-und-mal-schauen”, der leitende Tierarzt bei Covance, nicht, was man im Falle eines Knochenbruches tut, daher wartete er, bis eine Junior-Tierärztin wieder zum Dienst kam. Diese ordnete sofort an, das Tier einzuschläfern, da der Bruch zu schwerwiegend war, als dass er hätte geheilt werden können. Sie stellte fest und teilte auch mit, dass der leitende Tierarzt dem Affenbaby gegen seine unvorstellbaren Schmerzen lediglich ein Medikament gegeben hatte, das kaum wirksamer war als ein Aspirin. http://www.covancegrausam.de/photos/600-BrokenArm.jpg

Weitere belegte Horrorakte, denen sich Tiere bei Covance ausgesetzt sahen

- Das Schlagen und Würgen “unkooperativer” Affen
- Das Anschreien und Anfluchen von verängstigten, kranken Affen
- Das Schmeißen von Affen in ihre Käfige, nachdem man ihnen Sonden zur Verabreichung der Dosis in den Schlund gerammt hatte
- Das Ausspritzen mit Schläuchen von Käfigen, in denen die Affen noch saßen, so dass diese völlig durchnässt wurden
- Ein entfleuchter Affe, der von einem Tierbetreuer terrorisiert wird, indem dieser - Käfige gegen die Wand knallt, um dem Tier Angst zu machen und es aus seinem Versteck zu treiben
- Affen mit chronischem Rektalprolaps - schmerzhaftem Herausragen der Eingeweide aus dem Rektum—als Folge ständigen Stresses und Durchfalls
- Affen, die auf entsetzliche Weise in Tests für eine Medikamentenfirma starben; dem - Tierarzt wurde untersagt, sie zu untersuchen oder irgendwie zu behandeln, und er durfte sie auch nicht einschläfern
- Kleine Affen, denen man die Dosis verabreicht unter Verwendung großer Sonden, die ihnen über die Nasenlöcher in den Magen gestoßen werden, was zu Würgen, Brechreiz und täglichem Nasenbluten führt
- Affe mit Selbstverstümmelung, weil Covance es unterließ für psychologische Bereicherung und Sozialisierung zu sorgen
- Verletzungen, die unbehandelt blieben, bis sie nekrotisch wurden
Nonstop Geplärr von Rockmusik


Eine Schulung, die das Fürchten lehrt



Am 26. April 2004 machte die PETA Ermittlerin eine Führung durch das Tierversuchslabor, in dem sie die nächsten 10 Monate würde arbeiten müssen. Sie sah mit an, wie Arbeiter an Affen Intubationen vornahmen - eine Prozedur, die Verletzungen im Schlund, Brechreiz, Erbrechen und Panik verursachen kann - und schrieb: “‘R’ schnappte sich jeden Affen aus seinem Käfig. Alle Affen leisteten Widerstand und versuchten, sich an ihren Käfigen festzuhalten, während sie schrieen ‘A’ nahm daraufhin die Plastiksonde (etwa 30 cm lang) und schob sie dem Affen in die Nase, der sich wand und schrie. Ihre hilflosen Augen wanderten von ‘A’s’ Gesicht zu den Fingern, die sich ihrem Gesicht näherten und der Sonde, die ihre Nase runtergestoßen wurde. Ein Affe war so nervös, dass er sich erbrach, als ‘A’ ihm die Sonde in die Nase stieß. ‘R’ meinte zu ‘A’, sie solle ‘ruhig weitermachen’, und so stieß ‘A’ die Sonde weiter in die Nase des Affen und den Schlund hinunter, während im Erbrochenes vom Gesicht lief. Als die Affen die Prozedur sahen, die ihre Artgenossen durchmachen mussten, bekamen sie Angst. Mehrere Affen drehten sich in ihrem Käfig im Kreis, ein Affe machte unentwegt Saltos, und andere versteckten sich im hintersten Winkel ihres Käfigs, während wieder andere gegen die Käfigstäbe trommelten. Jeder Affe in der Reihe musste warten, bis er bei diesem invasiven Eingriff an der Reihe war, und mit ansehen, wie all seine Freunde vor ihm grob festgebunden und intubiert wurden. Einer der letzten Affen wand sich, als ‘A’ ihm die Sonde in die Nase stieß. Und wieder wies ‘R’ ‘A’ an ‘weiterzumachen’, also stieß ‘A’ die Sonde weiter rein, bis dem Affen Blut aus der Nase rann. ‘A’ hatte die Nasennebenhöhle verletzt.” Die letzte Station an diesem Tag war das “post life” Labor, wo man den neuen Mitarbeitern den “cups” Raum zeigte. “Man teilte mir mit, dass cups mit einem gelben Etikett Tiere seien, die man getötet habe, während es sich bei den vielen cups mit einem roten Etikett um ‘unerwartete Todesfälle’ handele. Wir beobachteten, wie ein Mitarbeiter einem Tier das Rückenmark und Teile zwecks mikroskopischer Untersuchung entnahm. Er entsorgte die nicht benötigten Körperteile einfach in einem Plastikbeutel.”

In den ersten paar Tagen, nachdem man die PETA Ermittlerin und andere Schulungsteilnehmer eingestellt hatte, zeigte man ihnen den jüngsten Fernsehbericht über die deutsche Anlage des Unternehmens. Bei einer Undercover-Ermittlung dort hatte man Covance Arbeiter ertappt, wie sie völlig verängstigte Affen mit Obszönitäten anschrieen, sie grob zurück in ihre Käfige warfen, nachdem sie stressige und schmerzhafte Prozeduren an ihnen vorgenommen hatten, wie sie sich über sie lustig machten und zwangen, zu lauter Musik zu tanzen. Man teilte den Schulungsteilnehmern mit, dass Covance diejenigen, die das Video gedreht hatten, verklagen würde, und der Schulungsleiter versicherte den Mitarbeitern, dass das, was man auf dem Video sah, einem “normalen Menschen” grausam erscheinen möge, aber das die Szenen “typisch” seien und nur diejenigen schockieren würden, die nicht mit Affen arbeiten. Die PETA-Ermittlerin schrieb in ihre Akte Folgendes: “[Zwei] aktuelle Mitarbeiter meinten, dass man dominant auftreten müsse, wenn man versucht, die Affen einzufangen, da sie natürlich nicht eingefangen werden wollen. [Und der Schulungsleiter] meinte, dass wahrscheinlich jeder zu der Musik tanze, wenn er sie hält, und dass die Affen es genießen.”

Anstatt die Neulinge anzuweisen, Affen niemals so zu behandeln, wie es auf dem Video zu sehen war, fand Covance noch Entschuldigungen für diese Verhaltensweise. Aber wie unsere Ermittlerin noch erfahren würde, haben weder ihre Vorgesetzten noch diejenigen über ihnen der grausamen Behandlung der Affen je Einhalt geboten, die jetzt in ihrer Einrichtung in Nord-Virginia von PETA auf Video festgehalten wurde.


Einmal Fegefeuer und zurück zur Hölle



Am 8. Oktober 2004 stieg PETA’s Ermittlerin in einen Van zusammen mit anderen Covance Mitarbeitern und fuhr mit zum Armed Forces Radiobiology Research Institute (AFRRI) mit 20 Affen in kleinen Käfigen. Das Covance Personal hatte diese Affen in den letzten paar Wochen für eben diesen Tag an die speziellen Boxen “akklimatisiert”.



Aus der Akte der Ermittlerin vom 22. Juli 2004:

“‘J’ und mehrere andere Mitarbeiter machten mit den Rhesusmakaken heute Abend eine ‘Box-Akklimatisierung’. Diese Boxen werden in der Studie eingesetzt werden, bei der man die Affen für die Firma bestrahlt. Es ist schwer, den Anblick dieser wundervollen Affen zu beschreiben, wie sie in diesen Boxen festgebunden werden. Die Affen tragen ein Halsband, das oben an der Oberseite der Box befestigt ist (die Box ist aus durchsichtigem Plexiglas). Dann macht man das Halsband mit Knöpfen fest und zwingt den Affen nach hinten in die Box. Die Arme und Beine des Affen werden dann festgebunden und seitlich in der Box fixiert und eine Plexiglas-Platte wird ihnen über den Brustkorb festgebunden. Es sieht aus wie eine mittelalterliche Foltervorrichtung. Einige der Affen schlugen um sich und schrieen in dem Versuch, sich aus der Box zu befreien, während andere ganz kraftlos wurden und ihre Augen sich zu verschleiern schienen, als sie ins Leere starrten in dem Versuch, die furchterregende Realität dessen, was sie da erlebten, auszublenden.”
Der Tag der Bestrahlung rückt näher. Der Pharmakonzern tested ein Anti-Betrahlungsmittel in der Hoffnung, aus der Angst vor Nuklearterroristen Profit zu schlagen, so wie viele andere Unternehmen an Experimenten verdienen, finanziert seitens der Regierung und durchgeführt aus Angst vor Bioterrorismus, um Behandlungsmöglichkeiten zu finden.



Aus der Akte der Ermittlerin vom 8. Oktober 2004:

“Heute war der Tag, an dem wir die [Name des Pharmakonzerns] Rhesusaffen zu AFRRI brachten, damit sie dort bestrahlt werden. Morgens kamen mehrere von uns, um die Affen ‘vorzubereiten’. Ich rasierte ihnen die Rückseite der Beine … und ihren Oberschenkelbereich. Manche der Affen schauten so beängstigt, als ob ich ihnen all ihr schönes Haar abrasieren würde - ohne eine Ahnung, was da vor sich geht oder was sie als nächstes erwartet. Jeder Affe wurde dann gewogen und in seine Transportbox gesetzt. Diese Transportboxen waren extrem klein - nur etwa 100 cm breit, 65 cm hoch und 65 cm tief, und diese Fläche war unterteilt in zwei, so dass zwei Affen pro Box transportiert werden können. Innen waren die Boxen sehr dunkel und nur mit einem kleinen Metallbereich versehen, der Löcher auf beiden Seiten der Transportbox enthielt.

“Nachdem man alle Affen in ihre Transportboxen verfrachtet hatte, wurden sie runtergebracht und auf den LKW geladen. Der Lärm war ohrenbetäubend, und ich bin sicher, dass die Affen Todesangst hatten. Die Affen wurden auf dem LKW transportiert, und wir folgten ihm in einem Van.

“Als wir bei AFRRI ankamen, mussten wir alle durch die Sicherheitskontrolle, und sie durchsuchten sogar unseren LKW. Der LKW mit den Affen wurde zu einer Laderampe** geleitet. Wir nahmen immer zwei Affen gleichzeitig aus ihren Transportboxen und steckten sie in die Boxen. Sie kamen dann auf einen kleinen Transportwagen und wurden durch ein paar Gänge gekarrt, bis zu einem Raum mit großen Stahltüren auf einer Seite. Als ich durch die Türen schaute, sah ich einen enorm großen Raum, der ungefähr vier Stockwerke nach unten abfiel. Am Boden befand sich ein kleiner, schmaler, viereckiger Pool mit einem kleinen Tisch in der Mitte. Zwei Männer kamen und nahmen mir die Affen ab und karrten sie zu einem kleinen offenen Aufzug, der nach unten in den Abgrund gefahren wurde. Die Männer nahmen die Affen und platzierten sie auf den Tisch oberhalb des Pools, sich mit den Gesichtern abgewandt in ihren Boxen, so dass sie auf nichts anderes schauen konnten als dieses unendlich tiefe Loch.

“Die Männer kamen zurück nach oben ins Büro und schlossen die Stahltüren. Da saß ein Mann an einem Schreibtisch mit einem Computer und mehreren Bildschirmen. Er zeigte mir, dass man die Affen unten in der Grube sehen konnte. Abhängig von ihrem Gewicht und der Körpermasse wurden die Affen verschieden lange bestrahlte, und es kam ein großer roter Stab aus dem Wasser und man hörte lauten Maschinenlärm. Jede Zweiergruppe ließ man dann etwa fünf Minuten in dem Raum alleine, arretiert, unfähig, auch nur ihren Freund zu sehen, mit stechenden Geräuschen und dem großen roten Stab, der aus dem Wasser kommt. Selbst über die verschwommenen Kamerabilder konnte ich den Ausdruck der Angst auf dem Gesicht der Affen erkennen, und ich werde niemals vergessen, wie völlig verängstigt und hilflos sie blickten.

“Die Rhesusaffen wurden wieder rauf gebracht, zurück zum LKW gekarrt und in ihre Boxen gesteckt. In verschiedenen Intervallen wurden sie aus den Boxen herausgeholt, um ihnen entweder eine Dosis zu verabreichen oder Blut abzunehmen. Als wir endlich fertig waren und nach Hause zurück fuhren, mussten sie sogar noch mehr Blut abgenommen bekommen, bis man sie endlich in Ruhe ließ.

“Ich werde die Erlebnisse im Zusammenhang mit AFRRI nie vergessen und wie ich mit ansehen musste, dass diese armen Tiere bestrahlt wurden. Die Angst auf ihrem Gesicht in jedem einzelnen Tagesabschnitt werden mir nie mehr aus dem Gedächtnis gehen -insbesondere der Anblick ihrer kleinen verängstigten Gesichter auf den Bildschirmen, als man sie bestrahlte – gegen ihren Willen und unfähig, irgendetwas zu tun, ja nicht einmal bewegen konnten sie sich.”

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