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24.01.2009

Wenn Ihre Katze nach Huhn schmecken würde, würden Sie sie dann essen?




Wenn Ihre Katze nach Huhn schmecken würde, würden Sie sie dann essen?

Wir würden Felix nicht auf dem Teller landen lassen—aber was haben unsere Katzen, das Hühner nicht haben? Jeder, der sich mal mit Hühnern beschäftigt hat, kann bestätigen, dass sie genauso liebenswert, intelligent und schmerz- und leidensfähig sind wie die Katzen, die wir uns als Haustiere halten. Warum nennen wir also die einen “Freund” und die anderen “Nahrung”?

Auf Hähnchen und anderem Fleisch rumzukauen, bedeutet den sicheren Tod für kluge, anhängliche Vögel und andere Tiere. Wissenschaftler belegen, dass Leute, die Gnadenhöfe mit sogenannten Nutztieren betreiben, sich durchweg darin einig sind, dass Hühner schnell lernen und eine ausgeprägte Persönlichkeit besitzen. Manche sind schüchtern und laufen weg, wenn sich ihnen eine neue Person nähert, andere wieder sind beherzt und gesellig und begrüßen jeden neuen Gast mit verschiedenen Gluckslauten und springen sogar auf jeden verfügbaren menschlichen Schoß.



Hühner verfügen außerdem über komplexe Sozialstrukturen, eine „Hackordnung“. Sie verwenden 30 verschiedene Laute, um Zufriedenheit, Angst oder Warnung auszudrücken, und sogar verschiedene Rufe, um zwischen Feinden auf dem Land- oder Wasserweg zu unterscheiden.

Hühner können freundlich und loyal sein, und sie sind intelligent und anhänglich, genau wie die Katzen, die wir zu Hause bei uns haben. Doch essen viele Menschen, die bei dem Gedanken, Katzen zu töten und ihr Fleisch zu essen, angewidert wären, regelmäßig das Fleisch dieser klugen, sensiblen Vögel.

Manche mögen fragen: “Hühner werden doch für die Nahrungsgewinnung gezüchtet, warum sollten wir sie denn da nicht essen?” Aber dasselbe könnte man in vielen asiatischen Ländern natürlich auch in Bezug auf Katzen fragen. Die Grundlagen der Biologie sagen uns, dass für einen bestimmten Zweck gezüchtet zu sein, nichts an der Fähigkeit eines Tieres ändert, Schmerz, Angst oder Traurigkeit zu empfinden. Tiere, die für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden, leiden immer noch unvorstellbar in den Händen von Farm- und Schlachthofarbeitern.



Hühnern in der Intensivhaltung enthält man alles vor, was für sie natürlich wäre—sie können niemals Sandbäder nehmen, Nester bauen oder ihre Jungen aufziehen. Stattdessen verbringen sie ihr gesamtes Leben in dreckigen Hallen mit Tausenden Artgenossen, und dieses Eingepferchtsein bei massiver Beengtheit führt zum Ausbruch von Krankheiten. Man gibt ihnen starke Medikamente, damit sie so schnell wie möglich Gewicht zulegen, und ihre unnatürliche Größe kann zu Herzinfarkten und Organversagen führen. Manche Hühner werden zu Krüppeln unter dem eigenen Gewicht. Wenn sie erst 6 oder 7 Wochen alt sind, stopft man sie unsanft in Transportboxen, und ab geht es zum Schlachthof.

Menschen in manchen Kulturkreisen essen Katzen, und manche Hühner. Aber in Anbetracht der unendlichen Vielfalt an vegetarischen Nahrungsmitteln heutzutage ist es höchste Zeit, alle Tiere vom Teller zu nehmen. Die beste Möglichkeit, allen Tieren echten Respekt zu erweisen, ist die, sie nicht mehr zu essen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich gesund und human vegetarisch ernähren und Tiere am Leben lassen können.

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