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20.01.2009

Wildes Südamerika - 5 - Naturdokumentation

Wildes Südamerika - 5 - Naturdokumentation

FILMINFO
Originaltitel:
Wild South America
Episodentitel:
5 - Naturdokumentation
Genre:
Tiere
Länge:
45 Minuten
| INHALT
Im Dickicht des Dschungels

Das Amazonasgebiet stellt den ausgedehntesten Regenwald der Erde dar und bietet mehr Arten Raum zum Leben als irgendein anderes Gebiet. Trotz des vorhandenen Überflusses ist der Kampf ums Überleben im Dschungel extrem hart. Manche Blätter und Samen enthalten Gifte wie Strychnin, Morphin und Kokain, um nicht gefressen zu werden. Die Tiere haben aber ihre eigenen Strategien entwickelt, um mit diesen Giften umzugehen. Zum Beispiel ist das Verdauungssystem der Weißkopfsakis - sehr seltener und scheuer Primaten - in der Lage, diese Gifte zu verarbeiten, während andere Tiere zum Schutz vor Pflanzengiften Schlamm fressen. Lehm wirkt als Gegengift bei einigen dieser Pflanzen. Deshalb versammeln sich zahlreiche Tiere an den Lehmlecken des Amazonas, dem südamerikanischen Pendant zu den afrikanischen Wasserlöchern, die außerdem Salz und andere wichtige Mineralien enthalten. Mit speziellen Nachtaufnahmegeräten ließ sich für die Dokumentation auch ein Tapir, ein selten zu sehendes Säugetier, auf dem Weg zur Lehmlecke mit der Kamera beobachten. Für eine Vampirfledermaus ist der Rücken des Tapirs dabei wie ein beweglich angerichtetes Festessen. Der Regenwald des Amazonasgebietes besteht aus zwei Welten. Im heißen, trockenen Bereich der Baumkronen leben die Wollaffen, die sich mit weiten Sprüngen und mit Hilfe ihrer Klammerschwänze fortbewegen. Und hier baden farbenfrohe Vögel in Regenwasser, das sich in 40 Meter Höhe in Bromelien gesammelt hat. Die andere Welt ist der dunkle, feuchte Waldboden, auf dem sich unter anderem die gefürchteten Wanderameisen aufhalten. Ihre Kolonien aus bis zu einer Million Einzeltieren wandern über den Waldboden und töten wahllos alle Kleinlebewesen auf ihrem Weg, Skorpione, Taranteln und kleine Schlangen. Während es den Wanderameisen leicht fällt, Beute zu machen, haben es andere Tiere, zum Beispiel die laubheuschreckenfressenden Goldmanteltamarine schwerer. Ihr Nahrungsangebot ist knapp und deshalb schnell verbraucht.

AUSSTRAHLUNGSTERMINE
26.01.2009 09:10 - 09:55 Arte

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