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15.01.2009

Zweifelsfreie Verstöße gegen Kanadas Verordnung zum Schutz der Meeressäuger

Zweifelsfreie Verstöße gegen Kanadas Verordnung zum Schutz der Meeressäuger


Kanadas kommerzielle Robbenjagd unterliegt dem Ministerium für Fischerei und Meere (Department of Fisheries and Oceans - DFO). 1993 hat das DFO unter Kanadas Fischereigesetz eine neue Verordnung zum Schutz von Meeressäugern erlassen. Dieses Regelwerk legt fest, wie die Jagd durchgeführt werden soll.

Die Verordnung zum Schutz der Meeressäuger legt fest, welche Bestimmungen die Robbenjäger einzuhalten haben.
Zum Beispiel heißt es, dass die Robbenjäger nur mit Hakapiks (abgerundeten, schweren Knüppeln), Gewehren und anderen Schusswaffen töten dürfen. Jäger, die Hakapiks und Knüppel verwenden, müssen die Robbe auf die Stirn schlagen bis der Schädel zertrümmert ist. Danach müssen sie den so genannten "Blinzelreflextest" ausführen oder mit der Hand den Schädel kontrollieren, ob dieser gebrochen ist. Die Jäger müssen den Blinzelreflextest sofort machen, um sicherzustellen, dass die Robbe tot ist, bevor sie gehäutet wird. Robbenjäger dürfen Robben nicht verbluten lassen oder noch lebend häuten.

Der IFAW hat viele Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz der Meeressäuger dokumentiert.
Trotz dieser eindeutigen Gesetze hat der IFAW Videobeweismaterial über Robbenjäger gesammelt, die unerlaubte Waffen zum Töten der Robben einsetzen, lebende Robben auf den Haken nehmen und über das Eis schleifen oder den Blinzelreflextest nicht anwenden. Außerdem existieren Aufnahmen, auf denen Jäger Robben verbluten lassen oder lebend häuten. Der IFAW hat solche Fälle von offensichtlicher Missachtung der Verordnung zum Schutz der Meeressäuger wiederholt beobachtet und dokumentiert.

Das Fischereiministerium (DFO) überwacht die Jagd nicht ausreichend.
Die kanadische Regierung gibt an, die Robbenjagd werde "streng überwacht und geregelt". Dies ist jedoch so gut wie nicht möglich, da die Robbenjagd mit Tausenden von Jägern auf Tausenden von Quadratmeilen von Eis und Wasser stattfindet. Der Bericht einer unabhängigen Arbeitsgruppe von Tierärzten erklärte 2005, dass das DFO nicht genügend Kapazitäten besitzt, um die Jagd zu überwachen oder die Verordnung durchzusetzen.

Der Großteil der Robbenjäger, die gegen die Gesetze verstoßen, wird vom Fischereiministerium nicht strafrechtlich verfolgt.
Der IFAW hat Videobeweismaterial von fast 700 eindeutigen Verstößen gegen die Verordnung zum Schutz der Meeressäuger an das Fischereiministerium und die kanadische Polizei übermittelt. Nie wurde Anklage erhoben.

Der IFAW macht das Fischereiministerium seit über zehn Jahren auf Verstöße während der kommerziellen Robbenjagd aufmerksam. Mitglieder der Organisation beobachten weiterhin jedes Jahr die Jagd, um die internationale Öffentlichkeit über die Grausamkeit dieser Jagd zu informieren.

Wirtschaftlichkeit der Robbenjagd
Das kanadische Ministerium für Fischerei und Meere (DFO) verkündet unermüdlich, dass die kommerzielle Robbenjagd ein sich selbst tragendes, marktgerechtes Unternehmen sei. Trotzdem haben die kanadische Regierung und das DFO in den letzten zehn Jahren die kommerzielle Robbenjagd finanziell unterstützt. Sie haben die dubiose Robbenjagd gefördert, anstatt eine zukunftsfähige, wirtschaftliche Alternative für die im Osten Kanadas lebenden Menschen zu finden.

Wirtschaftlichkeit der Robbenjagd
Das kanadische Ministerium für Fischerei und Meere (DFO) verkündet unermüdlich, dass die kommerzielle Robbenjagd ein sich selbst tragendes, marktgerechtes Unternehmen sei. Trotzdem haben die kanadische Regierung und das DFO in den letzten zehn Jahren die kommerzielle Robbenjagd finanziell unterstützt. Sie haben die dubiose Robbenjagd gefördert, anstatt eine zukunftsfähige, wirtschaftliche Alternative für die im Osten Kanadas lebenden Menschen zu finden.

Die kanadische Robbenjagd ist wirtschaftlich nicht vertretbar.
Die kanadische Regierung behauptet, dass die Robbenjagd ein lohnender Wirtschaftszweig ist. Trotzdem stellten sowohl die kanadische Regierung als auch die Regierung von Neufundland in den Jahren 1995 bis 2000 rund 20 Millionen Dollar direkte Subventionen für die Robbenindustrie zur Verfügung, u.a. auch direkte Zahlungen an die Robbenjäger. Als Ergebnis schnellte die Zahl der in diesem Zeitraum getöteten Robben in eine Höhe, die es in den vorangegangenen 30 Jahren nicht gegeben hatte.

Indirekte Subventionen und Steuervergünstigungen unterstützen weiterhin die Robbenjagd.
Derzeit lassen weder die kanadische noch die neufundländische Regierung der Robbenjagd direkte Subventionen zukommen. Aber sie leisten Hilfe mit dem Einsatz von Eisbrechern oder mit steuerlichen Vergünstigungen. Die Regierung von Neufundland/Labrador arbeitet z.B. an einer rückwirkenden Steuerbefreiung für Robbenjäger, welche die Umsatzsteuer auf verkaufte Felle nicht bezahlt haben. Nur auf die vergangenen drei Jahre gerechnet, könnte dies eine Steuererleichterung von 6,3 Millionen Dollar für die Robbenindustrie bedeuten.

Niemand lebt von der Robbenjagd.
Die kanadische Regierung behauptet, dass die Robbenjagd ein wichtiges Einkommen für Robbenjäger in Ostkanada und ihre Familien darstelle. Die Robbenindustrie ist allerdings ein saisonal befristetes Unternehmen: Die Jagd findet während eines sehr kurzen Zeitraums statt, in dem nicht gefischt wird. Bei dem Großteil der Robbenjäger machen die Einkünfte aus der Robbenjagd nur einen kleinen Bruchteil ihres Jahreseinkommens aus.

Die kanadische Robbenjagd kostet den kanadischen Steuerzahler Geld.
Beträchtliche Summen kanadischer Steuergelder werden Jahr für Jahr für die Robbenjagd ausgegeben. Derzeit subventioniert die kanadische Regierung die Entwicklung neuer Robbenprodukte und die Erschließung neuer Märkte, den Aufbau und die Nachrüstung von Fabriken zur Weiterverarbeitung von Robbenprodukten sowie Kampagnen, die im Ausland für die Robbenjagd werben.

Die Robbenjagd ist eine schlechte Kapitalanlage.
Die kanadische Robbenjagd benötigt erhebliche finanzielle Investitionen sowie Unterstützung durch die Regierung. Trotzdem stellen die Einkünfte aus der Jagd für Ostkanada weniger als ein halbes Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Neufundland und Labrador dar.

Kanadas kommerzielle Robbenjagd ist verschwenderisch.
Alle Robbenkadaver werden auf dem Eis zurück gelassen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Memorial Universität (Neufundland) besagt, dass 80 Prozent des Robbenspecks weggeworfen werde.

Der IFAW erforscht seit mehr als zehn Jahren die kommerzielle kanadische Robbenjagd in ihren größeren wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er fordert kanadische Politiker auf, zuzugeben, welche unglaublichen Kosten dem kanadischen Steuerzahler durch die Jagd entstehen und welchen Schaden Kanadas Ansehen in der Welt durch die Jagd nimmt.

Der IFAW beobachtet die Robbenjagd
Jedes Jahr im Frühling findet vor der Ostküste Kanadas die kommerzielle Robbenjagd statt. Kurz nachdem die Sattelrobben auf dem Eis ihre Jungtiere zur Welt gebracht haben, kommen die Robbenjäger, um die so genannten "Beater" zu erlegen. Dies sind die Jungtiere unter drei Monaten, die kein weißes Fell mehr haben. Jedes Jahr wird diese Jagd von Mitarbeitern des IFAW beobachtet und dokumentiert.

Der IFAW ist die einzige Organisation, die Kanadas kommerzielle Sattelrobbenjagd fortlaufend beobachtet und dokumentiert.
Das Beobachten und die Dokumentation der Jagd ist von erheblicher Bedeutung. Nur so können wir die Bilder der Jagd an die Öffentlichkeit bringen - dies ist eines der wichtigsten Instrumente, um die größte Jagd auf Meeressäuger in der Welt zu beenden. Der IFAW bringt auch Politiker auf das Eis, um Entscheidungsträger über die Robbenjagd zu informieren. Dies soll helfen, Gesetze zum Verbot von Robbenprodukten zu erwirken.

Die nicht-aggressive Herangehensweise des IFAW ermöglicht uns seit über zehn Jahren den Zugang zur Jagd.
Aufgrund unserer langen Geschichte der friedlichen Beobachtung der Robbenjagd erhalten IFAW-Mitarbeiter, vom IFAW vorgeschlagene Journalisten und Politiker vom DFO jedes Jahr Genehmigungen, die Jagd zu beobachten. Wir dokumentieren routinemäßig Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz der Meeressäuger, wie das Häuten noch lebender Robben. Ebenso registrieren wir die Unfähigkeit des Fischereiministeriums (DFO), die Jagd zu überwachen. Das von uns gesammelte Filmmaterial übergeben wir am Ende der Jagd dem Fischereiministerium und der Polizei zur Sichtung und zur Strafverfolgung, außerdem wird es in IFAW-Kampagnen zur Rettung der Robben eingesetzt.

Die kanadische Robbenjagd ist eine groß angelegte Jagd in einem weiträumigen Gebiet.
Die kanadische Robbenjagd findet in zwei Bereichen des nordwestlichen Atlantiks statt -im St.-Lorenz-Golf in der Nähe der Magdalenen-Inseln und an der "Front", einem Gebiet nordöstlich von Neufundland. Weil sich die Jagd auf einem so großen Gebiet von Eis und Wasser abspielt, ist die Überwachung der Jagd durch das DFO sowie eine strafrechtliche Verfolgung besonders schwierig.

Der IFAW beobachtet und dokumentiert die Jagd im St.-Lorenz-Golf.
Der IFAW filmt traditionell die Jagd im St.-Lorenz-Golf, da der Zugang zu diesem Gebiet einfacher ist als an der Front. Allerdings wird es durch das immer dünner werdende Eis zunehmend schwerer, dort zu filmen. An der Front findet die Robbenjagd bis zu 200 Meilen von der Küste entfernt statt. Solche Distanzen sind für Hubschrauber zu weit. Zwar können Flugzeuge das Jagdgebiet erreichen, allerdings fliegen sie in so großer Höhe, dass ein genaues Beobachten schwierig wird.

Der IFAW führt seit über 30 Jahren Kampagnen für eine Beendigung der kommerziellen kanadischen Robbenjagd durch. Seit zehn Jahren reisen Mitarbeiter des IFAW zum St.-Lorenz-Golf, um die Jagd zu dokumentieren. Mit Wissenschaftlern und Journalisten beobachtet der IFAW jedes Jahr im März die Jagd, um weltweit ein Bewusstsein für dieses grausame Schlachten von mehr als 350.000 Meeressäugern zu wecken.

Handelsverbote für Robbenprodukte

In den letzten 30 Jahren ist der Widerstand gegen die kommerzielle kanadische Robbenjagd gewachsen. Viele Regierungen erlassen nationale Handelsverbote für Robbenprodukte. Diese Verbote zielen darauf ab, Absatzmärkte des Robbenhandels zu schließen. Außerdem senden sie ein deutliches Signal an die kanadische Regierung, diese grausame Jagd zu beenden.



Februar 2007 Bundesminister Horst Seehofer kündigt an, ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte in Deutschland zügig einzuführen.

Januar 2007 Das belgische Parlament beschließt das erste nationale Verbot von Robbenprodukten in der EU.

November 2006 Der Europäische Rat verabschiedet einen Beschluss, der die europ. Regierungen auffordert, ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte zu erwägen.

Oktober 2006 Der deutsche Bundestag beschließt einstimmig einen Antrag, auf ein europäisches Verbot für den Import von Robbenprodukten hinzuarbeiten sowie ein temporäres Verbot in Deutschland einzuführen, bis eine EU-Regelung in Kraft tritt.

Oktober 2006 Das europ. Parlament verabschiedet einen Beschluss, der das EU-weite Importverbot von Robbenprodukten unterstützt

März 2006 Die kroatische Regierung verbietet den Import von Robbenprodukten.

Februar 2006 Das italienische Parlament verbietet einstweilig den Import von Robbenfellen und Robbenprodukten. Ein Antrag auf ein Handelsverbot ist anvisiert.

Januar 2006 Mexiko verbietet den Im- und Export aller Meeressäuger einschließlich Robben und Robben-Produkten.

Januar 2006 Grönland instruiert seine regierungseigene Firma "Great Greenland", nicht mit Robbenfellen aus der kommerziellen kanadischen Robbenjagd Handel zu treiben.

Dezember 2005 Das holländische Parlament beantragt ein Handelsverbot für Sattelrobben und Klappmützen sowie alle Produkte aus diesen Robbenarten.

April 2005 Das österreichische Parlament fasst einen Beschluss zur Missbilligung der kommerziellen kanadischen Robbenjagd.

Mai 2004 Die belgische Regierung legt einen Beschluss für ein Handelsverbot mit Robbenprodukten vor.

2004 Der europäische Rat verabschiedet einen Entschließungsantrag, der die kanadische Regierung drängt, das unnötige Abschlachten von Sattel- und Klappmützenrobben zu beenden.

November 2003 Der Senat der USA bringt einen Beschluss ein, welcher die kanadische Regierung auffordert, das unnötige Abschlachten von Sattelrobbenund Klappmützen zu beenden.

Oktober 1983 Die EU verhängt ein Verbot für Robbenprodukte aus so genannten "Whitecoats" (Sattelrobben-Jungtiere mit einem Alter von weniger als zwölf Tagen) und so genannten "Bluebacks" (Klappmützenrobben mit einem Alter von weniger als einem Jahr). Dieses Verbot wurde 1985 erneuert und 1989 als festes Gesetz verabschiedet.

1972 Die USA führen das Gesetz zum Schutz der Meeressäuger (Marine Mammal Protection Act - MMPA) ein, das den Im- und Export aller Produkte aus Meeressäugern verbietet.

Der IFAW arbeitet seit langem daran, das Bewusstsein der Bevölkerung zu wecken und die Einführung von Handelsverboten für Robbenprodukte voranzutreiben. Derzeit wirken IFAW-Büros in Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien daran mit, das bevorstehende EU-Verbot aller Robbenprodukte zu unterstützen.


IFAWs Seal Watch (Robbenbeobachtung auf dem Eis)
Jedes Jahr im Februar ziehen Tausende Sattelrobben in den St.-Lorenz-Golf, um dort auf dem Eis ihre Jungen zu gebären und großzuziehen. "Seal Watch" des IFAW bietet Reisenden jeden Alters die außergewöhnliche Gelegenheit, in die Nähe der Robben zu kommen, ohne deren Lebensraum zu schädigen.

Was ist Seal Watch?
IFAWs Seal Watch soll Gäste auf das Eis bringen, ohne die Sattelrobbenpopulation, die sich dort zum Gebären der Jungtiere eingefunden hat, zu stören. Die Gäste des IFAW lernen etwas über Robben, ihre Lebensräume sowie über Kanadas kommerzielle Robbenjagd, die genau diese Robbenart bedroht.

Für politische Veränderungen ist Seal Watch wichtig.
Während der Seal Watch informieren Experten des IFAW Politiker und Journalisten aus aller Welt über die Robben und über Kanadas kommerzielle Robbenjagd. Dadurch will der IFAW Unterstützung für seine Kampagne zum Schutz der Robben gewinnen.

Seal Watch ist ein gutes Beispiel für verantwortungsvollen Ökotourismus.
Ökotourismus ist eine Art des Reisens, die den lokalen Gemeinden Einkünfte bringt, ohne dabei die Umwelt zu beeinträchtigen. Die Seal Watch ist ein gutes Beispiel dafür, da sie Ostkanada eine ökonomische Alternative zur Robbenjagd aufzeigt und kaum negativen Einfluss auf Robben und ihren empfindlichen Lebensraum hat.

Hier sind persönliche Eindrücke von Teilnehmern vergangener Seal Watches. "Durch Löcher in der Eisdecke sahen wir Robben beim Schwimmen unter Wasser. Manche schwammen auf dem Rücken und sahen zu uns hoch. Es sah fast aus, als würden sie mit ihren Flossen winken. Es war unglaublich, das alles zu beobachten." "Wir hatten fantastische Erlebnisse mit den Robben. Ich bin immer noch ganz begeistert, dass meine Tochter und ich solch eine Gelegenheit hatten."

"Wir sahen einen dicken �Whitecoat', der erst vier oder fünf Tage alt war. Sein Fell sah ganz dicht und sehr weich aus. Das Gesicht der kleinen Robbe war herzerweichend süß.2

Seit mehr als zehn Jahren fördert der IFAW verantwortungsvollen Ökotourismus und organisiert Seal Watches. Weitere Informationen über Seal Watch, Sattelrobben und über die kommerzielle Jagd, die sie bedroht, finden Sie unter www.ifaw.org.

Robben und Fischbestände
Fischer haben die Robben für den Zusammenbruch der Fischbestände im Nordatlantik in den frühen 90er Jahren verantwortlich gemacht. Die Robben hätten "allen Fisch aufgefressen". Heute sind sich die Forscher - und sogar die meisten Fischer - einig, dass die Robben den Zusammenbruch der Kabeljaubestände nicht verursacht haben. Tatsächliche Gründe: Überfischung und Misswirtschaft.

Robben sind nicht für den Zusammenbruch der Kabeljaubestände verantwortlich.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Nahrungsspektrum der Sattelrobben nur ca. drei Prozent Kabeljau umfasst. Sie ernähren sich von einer Vielzahl verschiedener Fische und wirbelloser Tiere, von denen die meisten keinerlei Wert für die Fischer haben. Viele andere Faktoren, insbesondere die Überfischung und Misswirtschaft sowie die Umweltbedingungen, haben zum Zusammenbruch der Kabeljaubestände und anderer Fischereizweige geführt. Tatsächlich hat eine vom DFO in Auftrag gegebene Untersuchung gezeigt, dass auf die Fischerei 46 Prozent des getöteten Kabeljaus entfallen, auf Robben jedoch lediglich ein Prozent. Der größte Feind des jungen Kabeljaus ist der ausgewachsene Kabeljau, der seine eigenen Artgenossen verspeist, sowie andere große Fische und Tintenfische. Diese töten 65 Prozent der Jungtiere.

Aufgrund der komplexen Nahrungskette im Nordatlantik wird das Töten von Robben nicht zu einem Anstieg der Fischereiausbeute führen.
Im Gegenteil: Einige Wissenschaftler denken sogar, dass eine Erholung der Fischbestände durch das Verschwinden der Robben gefährdet sein könnte. Ozeanische Ökosysteme sind kompliziert, aus diesem Grund wird die Beseitigung eines Räubers der Fischerei nicht helfen. Tatsächlich gibt es im Ökosystem Meer viele Räuber. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Fisch, der nicht von Robben gefressen wird, die Beute von einem anderen Räuber wird, bevor der Bestand die Geschlechtsreife erlangt.

Der IFAW weist Behauptungen zurück, dass Robben die Ursache für die Erschöpfung der Fischbestände im Nordatlantik waren oder dass Robben derzeit die Erholung dieser Fischbestände behindern würden. Das Nahrungsnetz der Meere ist bei weitem zu komplex für so simple Lösungen. Der IFAW stimmt mit den Wissenschaftlern überein, die glauben, die Tötung von Robben wäre für das Ökosystem schädlich und würde die Erholung von Fischbeständen in der Region des Nordatlantik weiter aufhalten.

Robben und die globale Erwärmung
Die globale Erwärmung hat weit reichende Auswirkungen auf Meeressäugetiere. Wissenschaftler sind sich einig, dass sie insbesondere die Arten gefährdet, die für die Geburt, Aufzucht und Pflege ihrer Jungtiere stabile Eisflächen benötigen - wie die Sattel- und Klappmützenrobben vor der Ostküste Kanadas.

Die globale Erwärmung hat einen Einfluss auf die Lebensräume der Robben.
Seit einigen Jahren verhindert die globale Erwärmung zunehmend die Bildung von Packeis in den nördlichen Regionen der Welt. Sattel- und Klappmützenrobben brauchen aber feste Eisflächen, um darauf ihre Jungtiere zur Welt zu bringen und aufzuziehen. In neun von zehn Jahren haben Wissenschaftler schlechtere Eisbedingungen als normal beobachtet. Das führt zu einer höheren Jungtier-Sterblichkeit.

Jungrobben benötigen Eisflächen.
Sobald ein Robbenweibchen sein Junges abgestillt hat, kehrt das Muttertier ins Wasser zurück. Das Junge bleibt allein auf dem Eis zurück. Zu diesem Zeitpunkt ist das Junge nicht in der Lage, sich selbst Futter zu beschaffen. Ist die Eisdecke nicht stabil, rutschen viele Jungtiere - die noch nicht schwimmen können - ins Wasser, ersticken dort, werden im Eismatsch eingeschlossen oder zwischen losen Eisschollen zerdrückt. Wissenschaftler der kanadischen Regierung schätzen, dass im Jahr 2002 rund 75 Prozent der Neugeborenen im St.-Lorenz-Golf starben, bevor die Jagd überhaupt begann.

Mit ihrer starren Haltung gefährdet die kanadische Regierung die Sattelrobben-Population.
Es zeichnet sich ab, dass Kanadas Regierung trotz der erhöhten Jungtier-Sterblichkeit weiterhin an ihren hohen Fangquoten festhält. Dies könnte die Sattelrobbenbestände während der nächsten 15 Jahre um 50 bis 70 Prozent reduzieren.

Der IFAW schätzt die globale Erwärmung als große Gefahr für Meeressäuger ein, die ihre Jungtiere auf dem Eis gebären und großziehen. Deshalb drängt der IFAW Politiker, bei allen Entscheidungen, die Meeressäuger betreffen, die Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen.

Grausames Töten der Robben
Trotz eindeutiger Beweise behaupten kanadische Regierung und Jagdbefürworter weiterhin, dass Kanadas kommerzielle Robbenjagd "human" sei. Die Jagd findet von Schiffen aus und auf Eisschollen statt. Die Bedingungen sind schwierig und führen zu unpräzisen Tötungsmethoden. Unnötiges Leid verletzter Tiere ist die Folge.

Unnötiges Leid.
Robbenjagd auf rutschigem Eis, Jäger, die von schwankenden, weit entfernten Booten aus schießen: Das hat zur Folge, dass viele Robben nicht sofort tot sind, sondern schwer verletzt auf dem Eis liegen, bis die Robbenjäger dem Leid ein Ende machen oder die Tiere qualvoll verendet sind. Viele Experten kommen zu dem Schluss, dass diese Jagd noch nicht einmal die für Jäger üblichen Standards erfüllen kann.

Robben werden "getroffen und verloren".
Viele Tiere werden von den Robbenjägern verletzt, entkommen dann aber oder rutschen ins Wasser, wo sie qualvoll verenden. Diese Tiere werden als "struck and lost" (getroffen und verloren) bezeichnet. Sie sind in keiner Statistik enthalten. Wenn die Robbenjäger die Jagdbedingungen nicht kontrollieren können - wie in den vergangenen Jahren, als das Eis oft instabil war - ist es wahrscheinlich, dass mehr Robben leiden müssen und qualvoll sterben.

Die kanadische Regierung erwägt, Hakapiks
(ein hölzerner Knüppel mit einem Metallhaken am Ende) gesetzlich zu verbieten. Ein Verbot von Hakapiks würde die Grausamkeit der kommerziellen kanadischen Robbenjagd nicht mindern. Die alleinige Verwendung von Schusswaffen bei der Robbenjagd würde dazu führen, dass mehr Jäger die Robben im Wasser schießen. Ein Prüfungsausschuss mit Tierärzten empfahl im Jahr 2005, die Robbenjagd mit Schusswaffen gänzlich zu verbieten, da diese Praxis grausam ist und zu einem höheren Anteil von "struck and lost" (getroffen und verloren) führt. Die einzige Lösung ist, die Jagd ganz zu verbieten.

Der IFAW beobachtet seit über 35 Jahren Kanadas kommerzielle Robbenjagd. Durch unsere Anwesenheit weiß die kanadische Regierung, dass ihre Jagd nicht von der Weltöffentlichkeit unbemerkt vonstatten gehen kann. Der IFAW setzt sich weltweit dafür ein, dass Handelsverbote für Robbenprodukte eingeführt werden. Der IFAW wird weiterhin daran arbeiten, die größte Jagd auf Meeressäuger völlig zu beenden.
IFAW - http://www.ifaw.org/



Warum kümmert sich der IFAW nach über 30 Jahren der Arbeit an diesem Thema immer noch um die Jagd?
Der IFAW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Grausamkeit der kanadischen Robbenjagd in der Welt publik zu machen. Jedes Jahr dokumentieren IFAW-Mitarbeiter die Jagd und versorgen internationale Medien und das Internet mit Filmmaterial und Fotos. Zudem dokumentiert der IFAW jeden sichtbaren Verstoß gegen die Verordnung zum Schutz der Meeressäuger, um diese mutmaßlichen Vergehen dann dem Fischereiministerium sowie der kanadischen Polizei vorzulegen.

Ich dachte, der IFAW hätte diese Kampagne gewonnenb ?
In den 80er Jahren wurde die Jagd auf Sattel- und Klappmützenrobben stark reduziert. Dies war ein Ergebnis des Importverbotes der EU für Robbenbabyfelle (sog. Whitecoats und Bluebacks). Im Jahr 1996 erhöhte die kanadische Regierung jedoch die zulässige Fangquote und führte Subventionen ein, um höhere Fangquoten bei den Jungrobben ab einem Alter von nur zwölf Tagen (sog. Ragged-Jackets) zu erreichen. Diese fallen nicht unter das EU-Importverbot. Nun ist der Kampf um eine Beendigung der kanadischen Robbenjagd wieder in vollem Gange. Der IFAW hat seine Kampagne durch nationalen und internationalen politischen Druck sowie durch Aufklärung der Öffentlichkeit weiter verschärft.

Sind die Robben verantwortlich für den Zusammenbruch der Kabeljaufischerei?
Nein. Die Experten des Fischereiministeriums räumen ein, dass es absolut keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass die Robben für den Rückgang des Kabeljaubestands mitverantwortlich seien. Überfischung und Misswirtschaft der kanadischen Regierung sind die Hauptursachen für den Zusammenbruch des Fischbestands.

Gibt es eine Robbenüberpopulation?
Nein. Robben erreichen ihre sexuelle Reife erst mit fünf bis sechs Jahren. Zielobjekt der derzeitigen Robbenjagd sind sehr junge Tiere, 98% sind jünger als drei Monate, einige nur zwölf Tage alt. Die Auswirkungen der Bejagung dieser Robbenpopulation werden erst in einigen Jahren erkennbar sein. Trotzdem zeichnen sich bereits Folgen der hohen Tötungszahlen seit 1996 ab: Die neueste Untersuchung des Fischereiministeriums zeigt, dass die Erholung des Sattelrobbenbestands stagniert und die Zahl der neu geborenen Robben rückläufig ist. Auch die globale Erwärmung hat einen negativen Einfluss auf die Geburts- und Aufzuchträume der Robben und führt zu einer noch höheren Sterblichkeitsrate unter Jungtieren. Regierungs- Wissenschaftler schätzen beispielsweise, dass im Jahr 2002 im Sankt-Lorenz-Golf 75 Prozent der Jungtiere wegen des Mangels an Eis starben, bevor die Jagd überhaupt begann. Inzwischen konstatieren die Experten einen Rückgang der Population.

Wie werden Robben heutzutage getötet?
Robben werden mit Keulen, Hakapiks (schweren Knüppeln mit einem Eisenhaken am Ende) und Gewehren getötet. Da die geschlossene Eisdecke weiter abnimmt, werden mehr Robben von Booten aus geschossen. Bis zu 50 Prozent der in offenen Gewässern gejagten Sattelrobben sind zwar angeschossen, fliehen dann aber unter die Wasseroberfläche, wo sie langsam sterben und nie geborgen werden. Keine Statistik listet diese Robben auf.

Was sieht das Fischereiministerium als offensichtliche Verstöße an? Finden diese Grausamkeiten immer noch statt?
Ein Vergehen gegen Kanadas Verordnung zum Schutz der Meeressäuger ist es, wenn die Jäger es unterlassen, einen Blinzelreflextest durchzuführen oder nicht zweifelsfrei feststellen, dass der Schädel eingeschlagen ist, bevor das Tier gehäutet wird. Das Häuten lebender Robben ist ein klarer Verstoß gegen diese Bestimmungen. Das Anhaken und Wegschleppen lebender Robben stellt ebenfalls eine Grausamkeit dar, die in einer modernen Gesellschaft nicht hinnehmbar ist. Trotzdem werden solche Verfehlungen von den Robbenjägern jedes Jahr wieder vor den Augen von IFAW-Beobachtern begangen.

Welche Art von Robbenprodukten gibt es auf dem Markt?
Robbenfelle Das Fell einer Sattelrobbe ist rau. Während einige Felle für Mäntel verarbeitet werden, nutzen Kürschner Robbenfelle aufgrund ihrer rauen Beschaffenheit vor allem für modische Verzierungen wie Pelzbesatz. Außerdem stellt man aus ihnen Souvenirs wie Schlüsselanhänger und Geldbörsen her.

Robbenfleisch Für den menschlichen Konsum wird Robbenfleisch auf Neufundland und auf den Magdalenen-Inseln verkauft. Aufgrund seines dunklen Aussehens, penetranten Geschmacks und seiner schwammigen Beschaffenheit ist es anderswo aber nur schwer verkäuflich.

Robbenöl für den menschlichen Verzehr Als Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren konkurriert Robbenöl auf einem Markt, der bereits von billigeren, beliebteren Alternativen überschwemmt ist. Kürzlich berichtete die Memorial Universität von Neufundland, dass 80 Prozent des Robbentrans aus Kanadas kommerzieller Robbenjagd weggeschüttet wird.

Robbenöl für den tierischen Verzehr Ein Futtermittel-Zusatz aus Robbenöl befindet sich noch in der Entwicklung. Es gibt dafür noch keine Märkte.

Robbenpenisse In Asien werden sie als Aphrodisiaka verkauft. Bei der derzeitigen Konzentration der Jagd auf Jungtiere werden nur wenige Penisse erwachsener Tiere erbeutet.

Aber ist die Robbenjagd nicht wichtig für die kanadische oder neufundländische Wirtschaft?
Die Robbenjagd ist keine einkommensstarke Industrie. Sie findet in einem sehr kurzen Zeitraum statt, in dem nicht gefischt wird. Für den Großteil der Robbenjäger stellt das Einkommen durch die Robbenjagd allenfalls einen kleinen Teil ihres Jahreseinkommens dar. Statistiken der kanadischen Regierung zufolge entfällt auf die Robbenjagd weniger als ein halbes Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Provinzen Neufundland and Labrador. Das mit der Jagd verdiente Geld ist lediglich ein Zusatz zu anderweitigen Einkünften.

Subventioniert die kanadische Regierung wirklich die Robbenjagd?
Ja. In den späten 90er Jahren wurden von der kanadischen Regierung und der Landesregierung Neufundlands geschätzte 20 Millionen Dollar an Subventionen in die kommerzielle kanadische Robbenjagd gepumpt. Diese finanzielle Unterstützung führte dazu, dass die Anzahl der getöteten Sattelrobben dermaßen in die Höhe schnellte, wie man es in den 30 Jahren zuvor nicht erlebt hatte. Derzeit subventioniert die kanadische Regierung die Robbenjagd nur noch indirekt. Aber es werden immer noch Steuergelder in die Jagd gesteckt. Diese finanzieren die Entwicklung neuer Robbenprodukte, den Aufbau und die Nachrüstung von Fabriken zur Robbenverarbeitung, Eisbrecherdienste der Küstenwache, welche die Jäger zu den Robben führen, Robbenjagdwerbung der Regierung im Ausland und vieles mehr.

Ist der IFAW gegen die Robbenjagd der Inuit für den Eigenbedarf?
Nein. Der IFAW unterscheidet zwischen der Jagd für den Eigenbedarf und der kommerziellen Jagd. Der IFAW hat wiederholt erklärt, dass er nicht gegen die traditionelle Jagd Einheimischer für den Eigenbedarf ist.

Wie wirkt sich die globale Erwärmung auf Robben aus?
Die globale Erwärmung reduziert die Eisflächen im Nordatlantik. Sattelrobben benötigen festes Eis, um ihre Jungtiere zur Welt zu bringen und aufzuziehen. Aus diesem Grund stellen die schwindenden Eisflächen eine große Bedrohung für den Erhalt dieser Art dar. In den vergangenen Jahren haben die schlechten Eisverhältnisse zu einer Jungtiersterblichkeitsrate geführt, die weit über der normalen liegt. Trotzdem hat die kanadische Regierung die Fangquoten für Sattelrobben in den vergangenen Jahren weiter erhöht. Die Tötungsrate liegt auf einem Niveau, das den Erhalt der Robbenpopulation gefährdet.

Ist es wahr, dass Jungtiere in der kommerziellen
kanadischen Robbenjagd nicht mehr getötet werden?

Nein. Auch wenn die kommerzielle Jagd auf sog. "Whitecoats" (junge Sattelrobben von bis zu zwölf Tagen) und sog. "Bluebacks" (junge Klappmützenrobben von unter einem Jahr) seit 1987 verboten ist, kann man nicht ernsthaft behaupten, dass die Robben, die jetzt gejagt werden, keine Jungtiere mehr sind. Ca. 98 Prozent der bei der kanadischen Jagd getöteten Sattelrobben sind gerade erst abgestillte Jungtiere im Alter zwischen zwei Wochen und drei Monaten. Die meisten von ihnen sind noch kein einziges Mal in ihrem Leben geschwommen und haben noch keine feste Nahrung zu sich genommen, wenn sie getötet werden.

Ist die Jagd mit dem Gewehr weniger grausam als das Erschlagen?
Nein. Da die Jagd mit dem Gewehr oft aus großer Entfernung und unter unsicheren Bedingungen stattfindet, ist genaues Zielen schwierig. Das führt zu einer hohen Anzahl verwundeter, aber nicht getöteter Robben und somit zu unnötigem Leid. Außerdem hat die Gewehrjagd eine hohe Verlustrate zur Folge: Viele Tiere werden vom Jäger getroffen, lassen sich dann aber ins Wasser gleiten und versinken, bevor der Robbenjäger sie erreicht, um ihnen den Todesstoß zu versetzen und den Körper zu bergen. Die meisten dieser Robben sterben einen langsamen und qualvollen Tod.

Würde der IFAW in Erwägung ziehen, Robbenjäger finanziell
zu entschädigen und/oder ihre Lizenzen abzukaufen?

In Kanada kauft traditionell die Regierung nach der Schließung einer bestimmten Fischereizone die entsprechenden Lizenzen ab. Zur Zeit gibt es für den IFAW keine Handhabe, um Robbenjäger auszuzahlen oder ihre Jagdscheine aufzukaufen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass ein solches Kompensationsprogramm die Anzahl der Robbenjäger wirksam verringern würde.

Ist die Robbenjagd nicht vergleichbar mit der Tötung von Zuchttieren für die Lebensmittelindustrie?
Robben werden nicht von Menschen gezüchtet. Sie sind Wildtiere. Im Gegensatz zur Funktion von Schlachthäusern ist die Robbenjagd ein unwägbares, nicht zu kontrollierendes Massaker, das unter gefährlichen Bedingungen und unter Zeitdruck stattfindet. Experten sagen, dass diese Jagd keinen ethischen Maßstäben genügt, noch nicht einmal aus der Sicht von Jägern.

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