Delfine und Kleinwale sind weitgehend vogelfrei
Im Gegensatz zu den Großwalen, die weltweit einem Jagd- und Handelsverbot unterliegen, ist die Lage ihrer kleinen Brüder, den Kleinwalen und Delfinen, kritisch. Ihr internationaler Schutz ist völlig unzureichend - mit der Folge, dass immer noch jährlich Zehntausende von ihnen auf barbarische Weise getötet werden - in Japan, aber auch in anderen Ländern, sogar in Europa. Immer neue Arten gelangen durch diese unkontrollierte Jagd an den Rand der Ausrottung.
Vergessen von den wichtigsten internationalen Schutzabkommen, geraten die Tiere zunehmend unter Druck und immer neuen Arten droht die Ausrottung:
Massaker an Delfinen
Mitten in Europa werden immer noch kleine Meeressäuger auf meist grausame Weise gejagt. Auf den dänischen Färöer-Inseln sterben jedes Jahr hunderte Grindwale, aber auch bedrohte Entenwale und Delfine. Die Tiere werden mit Eisenhaken an den Strand gezogen und mit kleinen Messern getötet. Ein ähnliches Schicksal erleiden auch Narwale und Belugas (Weißwale) in Grönland , das ebenfalls zu Dänemark gehört. Die größten Massaker an Delfinen und Kleinwalen finden allerdings in Japan statt, wo Fischer zehntausende Delfine und Kleinwale abschlachten.

... Weitere Informationen zu den Delfintötungen in Japan
http://www.prowildlife.de/de/Projekte/Wale/Walfang/Japan/japan.html
Fang für Delfinarien
Hunderte wilde Kleinwale und Delfine werden für Vergnügungsparks in aller Welt gefangen, wo sie Kunststücke vorführen müssen. Sie fristen ihr Dasein in kargen Betonbecken - fernab von ihrem Familienverband. Auch für die populär gewordenen Angebote wie "Schwimmen mit Delfinen" müssen immer neue Tiere leiden. PRO WILDLIFE enthüllte die skrupellosen Machenschaften einer internationalen Delfin-Mafia, die vor den Salomonen bis zu 200 Große Tümmler (als "Flipper" bekannt) einfing, um sie an Vergnügungsparks in aller Welt zu verkaufen.
... Weitere Informationen zum Delfin-Fang auf den Salomonen
http://www.prowildlife.de/de/Projekte/Wale/Delfine/Delfinarien/delfinarien.html
PRO WILDLIFE tritt konsequent für stärkere internationale Schutzbestimmungen für Kleinwale und Delfine ein und verhandelt mit Politikern weltweit. PRO WILDLIFE entlarvt die Massaker an kleinen Meeressäugern und koordiniert internationale Protestaktionen. So konnten wir erreichen, dass im japanischen Fischerort Futo die Delfinmassaker eingestellt wurden.




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