
19.08.2003 - Auf Druck des Veterinäramtes Borken, wurde die afrikanische Elefantenkuh "Sikim" des Zirkus "Giovanni Althoff" an den Zoo Osnabrück abgegeben. Seit Jahren kritisieren Tierschützer die Haltung der Elefanten im Zirkus "Giovanni Althoff" als Tierquälerei. Nach und nach starben immer mehr Tiere der einstmals großen Elefantenherde. Erst am 4. August war bei einem Gastspiel in Gronau die Elefantin "Samba" im Alter von nur etwa 24 Jahren unbemerkt hinter den Zirkuskulissen gestorben. Experten gehen davon aus, dass die nicht artgerechten Haltungsumstände im Zirkus, die Tiere viel früher sterben lassen, als in der Natur.Beim Anblick der afrikanischen Elefantenkuh "Sikim" entschied der Borkener Amtsveterinär Dr. Eißing: "Dieser Elefant geht nicht mehr auf den Transport!" Dem Zirkus wurde deutlich gemacht, dass die Elefantenkuh "Sikim" in ein besseres Quartier abgegeben werden muss. Mitglieder der Tierrechtsorganisation "PETA" , die die Elefantin bei der Verladung beobachteten, berichteten: "Sie sieht schrecklich aus. Beim Abtransport trieben die Zirkusmitarbeiter sie mit roher Gewalt in den LKW. Ihre Schläfendrüsen sind feucht, ein Zeichen dafür, dass sie starkem Stress ausgesetzt ist." Am Nachmittag, des 19.08.2003 kam die Elefantenkuh im Zoo Osnabrück an. Was aus den anderen fünf Elefanten wird, die noch im Zirkus "Giovanni Althoff" unter nicht artgerechten Umständen gehalten werden, ist bislang unklar.





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