An der tasmanischen Küste ist erneut eine Gruppe von Pottwalen gestrandet. Nur fünf der insgesamt 50 Tiere sind inzwischen noch am Leben.
Die Rettungsmannschaft bemüht sich verzweifelt, die Tiere wieder zurück ins offene Meer zu bringen.

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu solchen Massenstrandungen an den Küsten Australiens. Ursache hierfür ist vor allem durch menschlichenAktivitäten verursachter Unterwasserlärm. Militärische Übungen, bei denen Sonar eingesetzt wird, die Suche nach Erdöl und Erdgas sowie die Lärmbelastung durch den zunehmenden Schiffsverkehr beeinträchtigen den Orientierungssinn der Wale, wodurch die Tiere oftmals zu nah an die Küste schwimmen.
Tieftauchende Spezies, wie beispielsweise Pott- und Schnabelwale, sind in den flachen Küstengewässern oftmals hilflos. Aufgrund ihres großen Körpergewichtes ist es äußerst schwierig, den Tieren zurück ins Wasser zu helfen.
Erst im November 2008 war eine Gruppe von 150 Pilotwalen an einem tasmanischen Strand verendet.
Nähere Informationen zum Thema Unterwasserlärm und Walstrandungen finden Sie hier.
Quelle: Spiegel Online




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