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17.02.2009

Glossar zu Walen und Delfinen

Glossar zu Walen und Delfinen

A
Abundanz: Populationsdichte.
Akustische Meeresverschmutzung: Verschmutzung der Meere durch Lärm.

Art: Alle Lebewesen, die miteinander und mit ihren Vorfahren und Nachkommen in allen wesentlichen Merkmalen übereinstimmen und sich untereinander fortpflanzen.

B
Barten: Hornplatten, die vom Oberkiefer der Bartenwale herabhängen und für das aus dem Wasser Sieben der Nahrung notwendig sind.

Bartenwale: Neben den Zahnwalen die zweite Gruppe, in die die Ordnung der Waltiere (Cetacea) entsprechend ihrer Mundwerkzeuge gegliedert wird.

Biotop: Lebensstätte; bestimmt die jeweilige Biozönose durch die Summe der direkten und indirekten abiotischen und biotischen Lebensbedingungen.

Biozönose: Lebensgemeinschaft; eine Vergesellschaftung von Pflanzen und Tieren, gekennzeichnet durch Anzahl, Abundanz und räumliche Verteilung der vertretenen Arten.

Blas: Feiner Nebel, der entsteht, wenn Wale und Delfine beim Ausatmen die Luft mit großem Druck aus der Lunge ausstoßen. Dabei kühlt sie ab und der in der Atemluft enthaltene Wasser-dampf kondensiert zu einem feinen Nebel, der je nach Walart eine unterschiedliche Form haben kann.

Blasloch: Nasenloch der Wale und Delfine, das im Laufe der Evolution an die Kopfoberseite gewandert ist. Bartenwale haben zwei Blaslöcher, Zahnwale ein Blasloch.

C
Cetacea oder Cetaceen: Lateinischer Name für die Ordnung der "Walartigen" oder "Waltiere", zu der alle Wale und Delfine zählen.

E
Echolokation oder Echoortung: Aussenden von Schallwellen und Auswerten des zurückkommenden Echos (vergleichbar mit einem Echolot oder Sonargerät). Zahnwale benutzen dieses System, um Beute aufzuspüren und sich zu orientieren.

F
Finne: Rückenflosse von Walen und Delfinen.

Flipper: Brustflossen von Walen und Delfinen.

Fluke: Schwanzflosse von Walen und Delfinen.

H
Habitat: Biotop

K
Kalb: Name für die Neugeborenen von Walen und Delfinen.

Kalmar: Kopffüßer mit 10 Armen.

Konische Zähne: Kegelförmige Zähne, die alle Zahnwale (außer alle Schweinswalarten, sie haben spatelförmige Zähne) aufweisen.

Kopffüßer: Haben Fangarme am Kopf, mit denen sie Beute ergreifen können; umgangssprachlich auch als Tintenfische bezeichnet.

Krake: Kopffüßer mit 8 Armen.

Krill: Kleinkrebse, die in großen Schwärmen vorkommen.

O
Ökologie: Naturwissenschaft, die sich mit den Wechselbeziehungen von tierischen und pflanzlichen Lebewesen und ihrer Umwelt beschäftigt.

Ökosystem: Umfasst Biozönose und Biotop in ihren wechselseitigen Abhängigkeiten.

Ordnung: Kategorie in der Hierarchie der Systematik des Tier- und Pflanzenreichs.

P
Phytoplankton: Im Wasser treibende mikroskopisch kleine pflanzliche Lebewesen, wie z.B. Kieselalgen.

Plankton: Im Wasser treibende mikroskopisch kleine pflanzliche und tierische Lebewesen; Unterscheidung zwischen Phytoplankton und Zooplankton.

Population: Gruppe von Tieren einer Art, die sich in einem Gebiet aufhalten und sich untereinander fortpflanzen.

S
Seepocken: Krebse, die als erwachsene Tiere angeheftet an feste Körper leben, z.B. an Schiffen oder Walen.

Spatelförmige Zähne: Abgeflachte Zähne, die alle Schweinswalarten aufweisen (im Gegensatz zu den konischen Zähnen der anderen Zahnwale).

Spermaceti-Organ: Großes Wachskissen im Schädel von Pottwalen, das zur Echolokation und als Tauchhilfe verwendet wird; das Wachs wird auch als Walrat bezeichnet.

U
Überfischung: Übernutzung von Fischbeständen durch intensive Fischerei.

W
Walläuse: Vertreter der Familie der Flohkrebse, die als äußere Parasiten auf der Haut von Walen leben. Oft in Verbindung mit Seepocken zu finden.

Walrat: Spermaceti-Organ.

WDCS: Die WDCS (die Abkürzung stammt vom englischen Namen "Whale and Dolphin Conservation Society") ist die weltweit größte gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen, Delfinen und ihrem Lebensraum widmet.

Weichtiere oder Mollusken: Tiergruppe, zu der Kalmare, Schnecken und Muscheln gehören.

Wissenschaftlicher Walfang: die Tötung von Walen, um wissenschaftliche Daten zu erhalten; sehr umstritten, da das wissenschaftliche Interesse nur als Vorwand für den kommerziellen Walfang dient und wichtige Daten auch durch andere wissenschaftliche Methoden gewonnen werden können.

Z
Zahnwale: Neben den Bartenwalen die zweite Gruppe, in die die Ordnung der Waltiere (Cetacea) entsprechend ihrer Mundwerkzeuge gegliedert wird.

Zooplankton: Im Wasser treibende tierische Lebewesen, wie z.B. Krill.
http://www.wdcs-de.org/general/ueber_wud/story_details.php?select=134#Krill

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