Free counter and web stats

09.02.2009

Möwen - der Schrei der nach Urlaub klingt

Möwen - der Schrei der nach Urlaub klingt
Was gibt es schöneres als einen Urlaub am Meer zu verbringen? Kaum etwas. Doch wann weiß man, dass man wirklich im Urlaub ist? Immer dann, wenn man den typischen Schrei einer Möwe hört, der von vielen anderen dieser Tiere beantwortet wird.

Möwen, sie werden entweder geliebt oder gehasst. Was für Tiere sind sie wirklich? Es gibt sehr viele Arten von Möwen - von der Silbermöwe, über die Heringsmöwe bis hin zur Tundra- oder Eismöwe. Insgesamt zählen mindestens sechs Gattungen und mehr als fünfzig Arten zur Möwenfamilie. Je nach biologischem Lehrbuch auch einige mehr. Die Möwenfamilie gehört zu der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes).



Die Möwen werden ungefähr je nach Art zwischen 35 und 80 cm groß. Alle Möwenarten besitzen den gleichen typischen Körperbau. Sie besitzen schmale, spitz zulaufende Flügel und einen kräftigen Schnabel. Der Oberschnabel ist vorne leicht nach unten gekrümmt. Sie laufen auf drei nach vorne gerichteten Zehen, die mit Schwimmhäuten miteinander verbunden sind. Eine vierte Zehe zeigt in typischer Weise nach hinten. Im Laufe der Evolution hat sich diese Zehe bei einigen Möwenarten aber auch schon komplett zurückgebildet.

Viele Möwenarten sind weiß-grau gefiedert. Es ist von der äußeren Erscheinung nicht möglich zwischen männlichen und weiblichen Tieren zu unterscheiden. Allenfalls an der Größe der Tiere kann eine Geschlechtsbestimmung durchgeführt werden, da die Männer im Allgemeinen größer sind. Die Jungtiere haben eine bräunliche Färbung und sind daher gut von den Alttieren zu unterschiednen. Bis zur kompletten Umwandlung des Federkleides der Jungtiere können zwei bis vier Jahre vergehen.

Möwen können ein Lebensalter von dreißig Jahren erreichen und gehören damit zu den langlebeigen Vogelarten.

Die meisten Möwenarten leben an den Meeresküsten. Nicht nur die deutsche Nord- und Ostsee gehören zu ihrem Wohnsitz, sondern auch viele übrigen Teile der Welt. Am artenreichsten ist die Möwenfamilie aber in den gemäßigten und kalten Klimazonen.



Möwen sind Allesfresser und werden von ihren Gegnern daher auch lieblos "Ratten der Lüfte" genannt. Ein Titel den sie die Urlaubsvögel mit den Tauben teilen müssen. Möwen ernähren sich von lebender Nahrung, zum Beispiel Fische und Krebse, aber auch Abfälle und Aas stehen auf ihrem Speiseplan. Kleiner Arten, zum Beispiel die Lachmöwe ernährt sich auch von Insekten und Würmern. Dadurch, dass Möwen wahrliche Allesfresser sind, folgen sie dem Menschen. So gibt es immer auch wieder eine ganze Möwengruppe im Binnenland, die sich auf der Mülldeponie einnisten und von den menschlichen Abfällen ihren Hunger stillen.

Ihren Durst stillen die nicht immer beliebten Tiere mit salzigem Meerwasser. Das überflüssige Salz wird über Salzdrüsen ausgeschieden, die sich links und rechts neben dem Schnabel befinden.

Wenn man im Urlaub einmal Zeit findet in den Himmel zu schauen, wird man den tollen Flug der Möwen bewundern können. Sie sind auch noch bei starkem Seewind ausgezeichnete Flieger, die auch weite Strecken segeln können.

Die Tiere der Familie der Möwen sind Bodenbrüter, die meist in Kolonien brüten. Beide Elternteile bebrüten abwechseln das Gelege, das aus zwei bis vier Eiern besteht. Brutdauer ist ungefähr vier Wochen. Die kleinen Möwenküken sind schon bei der Geburt echte Talente. Sie können sofort laufen und auch schwimmen. Nicht desto Trotz bleiben sie als Nesthocker noch eine Weile in elterlicher Obhut und lassen sich füttern. Erst nach vier bis acht Wochen werden sie flügge und gehen ihre eigenen Wege.



Und auch wenn diese Tiere laut sind, ihr Kot überall auf der Strandpromenade liegt - ein Urlaub ohne das typische Krächzen dieser Vögel? Für mich undenkbar!

Ihr sucht noch einen Bilderrahmen für euer Urlaubsbild? Schaut doch mal in den Kleinanzeigen. Ihr habt noch viel von eurem Urlaub zu erzählen? Dann kommt doch in unser Forum! Viel Spaß und bis bald.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen




Shop Kontakt Newsletter Linkliste Tierfreunde Nord Forum/Community -Tierheim ! Literatur-Tipps Himmlisch-gut.de Tiertafel Global 2000: Die Gebirge Europas + Das Mittelmeerbecken + Die Seen des grossen afrikanischen Grabenbruchs + Die Akaziensavanne Ostafrikas + Das Kongobecken + Die Kappellen + Die Wälder Madagaskars + Die Regenwälder der Malediven, Lakkadiven und Chagos-Inseln + Die Savannen und Grasländer des Terai-Duar + Die Wälder der Sundarbans + Die Sumpfwälder Borneos + Die Daurische Steppe + Die Sibirische Taiga + Das Bering-Meer + Die Wüste im Nordwesten Australiens + Das Great Barrier Reef + Die Wälder Neukaledoniens + Die Wälder der Haweii-Inseln + Die Osterinseln + Die Galapagos-Inseln + Die Prärien Nordamerikas + Die Chihuahua-Wüste + Die grossen Antillen: Kuba + Die Los-Llanos-Savanne in Kolumbien und Venezuela + Das Amazunasbecken + Die Patagonische Steppe + Die antarktische Halbinsel und das Wedell-Meer