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15.02.2009

Naturschutzbund Deutschland

Naturschutzbund Deutschland



Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist eine deutsche nichtstaatliche Organisation (NGO), die sich vor allem konkreten Zielen des Naturschutzes im In- und Ausland zuwendet, etwa dem Schutz von Flüssen, von Wäldern oder einzelner Tierarten.

Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Organisatorische Gliederung
3 Wirtschaftliche Lage
4 Vogel des Jahres
5 Erneuerbare Energien
6 Kritik
7 Weblinks



Geschichte
1899 gründete sich in Stuttgart der "Bund für Vogelschutz" um Lina Hähnle. In den Jahren 1938 bis 1945 war der Verein als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet. Ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft Hermann Hähnles der Wiederaufbau als BfV. 1965 wurde der BfV in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung zu NABU statt.

Organisatorische Gliederung
Der NABU ist ein föderal organisierter Verband mit Landesverbänden in 15 deutschen Bundesländern. In Bayern ist der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (kurz LBV) der Partnerverband. Die Organisationsstruktur des NABU reicht bis zu Ortsgruppen in den einzelnen Gemeinden. Die Jugendorganisation des NABU, die Naturschutzjugend NAJU, arbeitet ebenfalls auf allen Ebenen des Bundes mit und zählt zu den mitgliederstärksten Kinder- und Jugendorganisationen in Deutschland. Eine jährliche Aktion der NAJU ist der "Erlebte Frühling".

Im NABU-Bundesverband arbeiten über 30 ehrenamtlich tätige Bundesfachausschüsse und Bundesarbeitsgruppen an speziellen Themen. Die Palette reicht von einzelnen Artengruppen wie Insekten und Vögeln über Landnutzungsthematiken wie "Wald und Wild" oder "Streuobst" bis zu umweltpolitischen Themen wie "Verkehr" oder "Abfall", "Energie" und "Chemie". Im Bundesfachausschuss "Internationales" gibt es darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten speziell in Mittelasien, im Kaukasus und in Afrika sowie im Zugvogelschutz z. B. für ziehende Greifvögel an der Straße von Messina in Süditalien. Spezielle Fachzeitschriften und teilweise auch umfangreiche Serviceleistungen existieren für die Bereiche Fledermausschutz, Streuobst, Entomologie und Mykologie.




Wirtschaftliche Lage
Zum Jahresende 2005 hatte der Verband mehr als 400.000 Mitglieder. Die Beiträge, Spenden, Erbschaften, Zuschüsse und Bußgelder des NABU-Bundesverbandes - also ohne die Landes-, Kreis- und Ortsverbände - beliefen sich auf 16,2 Millionen Euro, die Gesamteinnahmen lagen bei knapp 17,8 Millionen Euro.

Vogel des Jahres
Seit 1971 kürt der NABU regelmäßig den Vogel des Jahres, sowie seit 1993 als Negativpreis den Dinosaurier des Jahres. Der NABU ist die nationale Partnerorganisation von BirdLife International.

Erneuerbare Energien
Seit einigen Jahren engagiert sich der NABU, bei Streitfällen um Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien vor Ort zu vermitteln und gemeinsam konstruktive Lösungen zur Umwelt- und Naturverträglichkeit zu erarbeiten. Schwerpunkte waren dabei bisher die Konflikte um Vogelschutz und Windenergie an Land sowie Anforderungen an die Errichtung von Solarparks auf Freiflächen. Künftig wird vor allem das Thema Biomassenutzung in den Regionen an Bedeutung gewinnen. Für den Ausbau und die Nutzung aller Erneuerbarer Energien müssen aus Sicht des NABU Rahmenbedingungen definiert und eingehalten werden. Neben einer transparenten Planung und der Einbindung des Sachverstands aus den Umwelt- und Naturschutzgruppen vor Ort kann Mediation einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Umgang der Beteiligten mit Konflikten zu verbessern und vor Ort akzeptierte Lösungen für Erneuerbare Energien zu entwickeln. Über eine Projektförderung des Umweltbundesamts hat der NABU die Möglichkeit, 2007 beispielhaft Erfahrungen mit der Durchführung von Mediationsverfahren zu sammeln und auszuwerten.

Kritik
Am 23. Februar 2003 reichte der NABU zusammen mit dem BUND beim Oberverwaltungsgericht Hamburg eine Klage gegen den geplanten Offshore-Windpark Butendiek ein. Für den Standort seien genug ökologisch sinnvollere Alternativen vorhanden so hieß es. Die Klage wurde jedoch abgewiesen mit der Begründung, dass sich der Windpark nicht mehr auf deutschem Hoheitsgebiet befinde. Kritiker warfen in dieser Hinsicht dem NABU vor, er hätte eine Doppelmoral, da er einerseits für eine Stärkung der Windenergie eintrete, durch die Klage jedoch die Inbetriebnahme des Windparks weiter verzögert wird. Somit wird dem NABU ein umweltschädliches Handeln vorgeworfen. Diese pro und contra Windkraft-Meinung ist aber auch im NABU wie im BUND sehr durchwachsen.

Air-Berlin-Chef Joachim Hunold ist von provokanterer Natur und hat sich gerade den "peinlichsten Umweltpreis" von NABU-Präsident Olaf Tschimpke eingehandelt. "Dinosaurier 2007" nennt der NABU seinen Preis, den die "Geehrten" bislang noch niemals selber in Empfang genommen haben. Nur dazu geben die Umweltschützer auch gar nicht erst Gelegenheit. Eine knappe Stunde vor der Verleihung, so die Presseabteilung der Luftfahrtgesellschaft, hätte eine "Kollegin" aus der Presseabteilung der Umweltschützer eine E-Mail geschickt und kurz und bündig "informiert", dass auf der Pressekonferenz in Berlin der Name des "Geehrten" bekannt gegeben werde. Es sei Joachim Edmund Hunold, der Chef der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft.

Weblinks
Offizielle Webseite des NABU-Bundesverbandes

http://www.nabu.de/
http://www.nabu-herten.de/
http://www.stadtbranchenbuch.com/delmenhorst/3253760.html
http://www.nabu-markgroeningen.de/
http://www.nabu-os.de/
http://www.fischhase.de/leistungen/print/nabu-ortsverband-leer-ostfriesland/
http://www.nabu-eutingen.de/

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/lebensraumkirchturm/aktion/
http://www.nabu-schwalm-eder.de/grafik/guxh2008.pdf
http://nabu-ofterdingen.gmxhome.de/
http://www.nabu-weyhe.de/
http://schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/weissstorch/ausdenregionen/04120.html
http://schleswig-holstein.nabu.de/
http://www.nabu-ruegen.de/
http://www.nabu-mv.de/

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