
Gehen Sie mit Moby Dick auf Tiefsee-Tauchgang! Am Dienstag, den 2.9.2008 strahlt ARTE den zweiten Teil der Dokumentation "Schallproblematik der Meere" aus. Volker Barth lädt mit eindrucksvollen Bildern ein, in die Welt der Pottwale einzutauchen. Wie tief tauchen sie? Wie spüren die Schalljäger ihre bevorzugte Beute, die Tiefseekalmare auf? Wie navigieren sie in lichtloser Tiefsee?
Der Pottwal besitzt das größte Gehirn aller Lebewesen und ist schon allein deshalb ein interessantes Forschungsobjekt. Hirnforscher versuchen derzeit, dessen besondere Schallsensibilität zu ergründen .Ebenso erstaunlich sind die Klick-Laute der Pottwale, die sie auch unter ihren Wal-Verwandten einzigartig machen. Diese Art "Sprache" erinnert an ein Morsealphabet, mit dem sich die Tiere untereinander verständigen. Auch wenn die Laute bis heute nicht entschlüsselt wurden, lassen sich doch je nach Lebensraum bestimmte Sprachgruppen ausmachen.
Die Wissenschaftler suchen zudem auch nach Antworten auf ein ganz anderes Problem: Welchen fatalen Einfluss hat der ansteigende Lärm in unseren Ozeanen auf die faszinierenden Meeressäuger?
In den späten 80er Jahren tauchten vermehrt Pottwale an den Küsten Europas auf. Manchmal einzelne Tiere, manchmal ganze Gruppen. Ihre arttypischen Strandungen endeten alle tragisch. Damals intensivierte man die Suche nach Erdöl im Meer, dabei wurde extrem laute Schalltechnologie eingesetzt.
Wird den Walen ihre extreme Schallsensibilität zum Schicksal?




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