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15.02.2009

Promis machen sich für den Tierschutz stark: Höhner nicht nur für Hühner, sondern auch für Ferkel

Promis machen sich für den Tierschutz stark: Höhner nicht nur für Hühner, sondern auch für Ferkel

Sie heißen zwar Höhner, aber sie sind nicht nur für Hühner, sondern auch für alle anderen Tiere. Besonders machen sie sich derzeit für Ferkel stark: Die Musikgruppe Höhner setzt sich seit Jahren für den Tierschutz ein. Als Tierschutzbotschafter des Deutschen Tierschutzbundes engagieren sich Frontmann Henning Krautmacher und seine Bandmitglieder im Vorfeld des diesjährigen Welttierschutztages, der unter dem Motto "Ferkelprotest" steht, gegen die betäubungslose Kastration von Ferkeln.

Der Deutsche Tierschutzbund verstärkt im Vorfeld des Welttierschutztages am 4. Oktober seine Kampagne "Ferkelprotest" - gegen die betäubungslose Kastration von Ferkeln. Prominente Unterstützung erhält er dabei von den bundesweit bekannten Musikern der Höhner.



"Wir empfehlen den Befürwortern dieser Form der äußerst schmerzhaften Kastration, sich doch mal vorzustellen, wie es sich anfühlt, wenn man einen Zahn gezogen bekommt - OHNE Betäubung" so Höhner-Sänger Henning Krautmacher. Der besuchte mit seinen Bandmitgliedern einen Hof, der dem Verein NEULAND für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung angeschlossen ist. Werden die Ferkel kastriert, geschieht dies dort unter Betäubung und ohne Schmerzen für die Tiere.

Für den Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, steht fest: "Diese Tierqual muss beendet werden. Wir kämpfen nicht nur zum Welttierschutztag gegen diese Tortur, sondern solange, bis das Tierschutzgesetz entsprechend geändert ist. Wir sind froh und stolz, dass die Musiker von den Höhnern uns unterstützen." Neben den Höhnern haben auf der Aktionsseite des Deutschen Tierschutzbundes www.ferkelprotest.de bereits rund 30.000 Tierfreundinnen und Tierfreunde mit Ihrer Stimme gegen diese Qual gestimmt.

Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden in Deutschland jährlich bis zu 22 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein und bei vollem Schmerzempfinden werden den Ferkeln operativ mit einem scharfen Messer beide Hoden entfernt. Das deutsche Tierschutzgesetz legalisiert diese Qual. Männliche Ferkel dürfen laut Gesetz bis zum Alter von sieben Tagen ohne Betäubung kastriert werden.

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