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16.02.2009

PROTECT




PROTECT

Die WDCS setzt sich für den Erhalt von Arten und Populationen sowie für den Schutz und das Wohlbefinden einzelner Wale und Delfine ein. Dies ist aber auch nur möglich, wenn wir umfassend den Lebensraum dieser Meeressäuger schützen: Gebiete, in denen Wale und Delfine sicher jagen, sich fortpflanzen oder ihre Jungen zur Welt bringen können.

Wir betreiben und unterstützen grundlegende wissenschaftliche Arbeit und Forschung. Jedes Jahr unterstützt die WDCS zwischen 40 und 50 konkrete Forschungs- und Schutzprojekte in allen Erdteilen. Wir verbessern damit unser Wissen über die Meeressäuger und ihre Bedrohungen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung arbeiten wir an Lösungen für den Erhalt von Ökosystemen, Arten und Populationen.

Auf politischer Ebene und in internationalen Gremien erheben wir die Stimme für Wale und Delfine und versuchen, effiziente Schutzmaßnahmen zu erwirken. Dazu zählen z.B. die Einrichtung und effiziente Umsetzung von Wal- und Delfinschutzgebieten. Regionale Schutzabkommen sind ein mögliches Lösungsmodell für grenzüberschreitende Schutzmaßnahmen, damit Ozeane und betreffende Flusssysteme zu sicheren Lebensräumen für Wale und Delfine werden.


Lebensräume schützen!

Wale und Delfine ziehen weite Strecken. Manchmal sind ihre Paarungsgebiete Tausende Kilometer von ihren Nahrungsgebieten entfernt, wodurch es zu saisonalen Wanderungen kommt. Wir erforschen die Lebensweisen der einzelnen Populationen, um so auch lebenswichtige Gebiete unter Schutz stellen zu können. Eine große Herausforderung ist auch der Schutz der Tiere auf ihren Wanderungen.

Auf nationaler und regionaler Ebene arbeiten wir mit einzelnen Regierungen zusammen, um bestimmte Arten und Populationen zu schützen und Meeresschutzgebiete einzurichten. Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Ländern mit dem Ziel, grenzüberschreitende Lösungen zu finden. Die Entwicklung regionaler Wal- und Delfinschutzabkommen ist dafür essentiell.


Marine Schutzgebiete

Die WDCS hat es sich zum Ziel gesetzt, die Qualität von Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine zu verbessern, neue einzurichten und diese in Einklang mit regionalen und internationalen Zielsetzungen zu entwickeln. Ein Schutzgebiet ist nur dann wertvoll, wenn die definierten Maßnahmen auch effizient umgesetzt werden und dafür ist ein umfassender Managementplan notwendig. Ein solcher Managementplan muss konkrete Schritte zur Reduktion lokaler Gefahren sowie großräumige, streng geschützte Zonen beinhalten.

Die WDCS hat die fachspezifische Webseite www.cetaceanhabitat.org entwickelt, um insbesondere Wal- und Delfinforschern, lokalen Umweltschützern und Personen, die zu marinen Schutzgebieten arbeiten, eine fundierte Informationsseite zu bieten, die aber durchaus auch von der interessierten Öffentlichkeit genutzt werden soll. Darin finden sich neben Informationen zu Wal- und Delfinschutzgebieten in mehr als 100 Ländern und die Entwicklung neuer MPAs (Marine Protected Areas) auch wichtige Informationen und Links zu regionalen und internationalen Abkommen für Wale und Delfine sowie Definitionen von Schlüsselbegriffen wie „critical habitat“ und „ecosystem-based Management“. Ein weiterer Bestandteil sind Auszüge aus dem Buch „Marine Protected Areas for Whales, Dolphins and Porpoises von Erich Hoyt“. Wir hoffen, dass die Webseite zu einer Verbesserung des Informationsaustausches beiträgt.


Abkommen und Konventionen zum Schutz von Walen und Delfinen

Zahlreiche regionale und internationale Abkommen befassen sich mit dem Schutz von Walen und Delfinen oder haben direkte Auswirkungen auf das Überleben dieser Tiere. Die WDCS arbeitet aktiv innerhalb der wissenschaftlichen und politischen Gremien dieser Abkommen, um für Wale und Delfine dort die Stimme zu erheben, wo Entscheidungen getroffen werden, die die Zukunft der Tiere betreffen. Wir erarbeiten Expertisen, biologische, juristische und politische Analysen sowie konkrete Vorschläge für den verbesserten Schutz von Walen und Delfinen.


Suchen Sie doch einfach mal nach:
Abkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS)
Abkommen zur Erhaltung von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer (ACCOBAMS)
Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee (ASCOBANS)
Abkommen zur Erhaltung von Walen und Delfinen im Südpazifik
Internationale Walfangkommission (IWC) und Konvention zur Regulierung des Walfangs (ICRW)
Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) – Konvention über den Internationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten


Arten und Populationen erhalten!

Die weltweit mehr als 80 bekannten Wal- und Delfinarten leben in zahlreichen Gruppen und Populationen. Es ist ein wichtiger Teil der Arbeit der WDCS, Informationen über den Status dieser Populationen zu erhalten und eben diese zu erforschen. Leider gelten viele Wal- und Delfinpopulationen als stark gefährdet oder sogar als vom Aussterben bedroht. Von einigen Arten und Populationen gibt es nur noch wenige Dutzend Tiere.

Einen Schwerpunkt der WDCS-Projekte stellt die Entwicklung von effizienten Schutzmaßnahmen dieser stark bedrohten Wal- und Delfinpopulationen dar.


Patendelfine in Gefahr!



WDCS-Kampagne „Protect Our Dolphins“ zum Schutz von Walen und Delfinen im schottischen Moray Firth

Delfine in der Nordsee durch wirtschaftliche Interessen bedroht!


Patendelfine in Gefahr!



WDCS-Kampagne „Protect Our Dolphins“ zum Schutz von Walen und Delfinen im schottischen Moray Firth

Delfine in der Nordsee durch wirtschaftliche Interessen bedroht!



Im Dezember 2007 wurde bekannt, dass ein Ausbau der Öl- und Gasförderung im Moray Firth möglicherweise auch innerhalb des ausgewiesenen Delfinschutzgebietes vorangetrieben wird. Die Pläne bedrohen die einzigartige Population von Großen Tümmlern, darunter auch die Patendelfine des WDCS-Delfinschutzprogrammes.

Das Moray Firth, ein Meeresarm der Nordsee im Nordosten von Schottland, ist die Heimat von nur noch etwa 130 dieser faszinierenden Tiere.



Die Zukunft dieser Delfine ist nun hoch gefährdet. Die britische Regierung prüft derzeit, ob sie den Ausbau der Öl- und Gasförderung im Moray Firth genehmigen wird, was nach Angaben von Regierungssprechern als sehr wahrscheinlich gilt. Sollte dies geschehen, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Suche nach den beiden Energieträgern auch innerhalb des SAC fortgeführt wird. Die Folgen durch derartige Entwicklungen wären für die ohnehin bereits stark bedrohten Tümmler besonders verheerend. Es bleiben also nur noch wenige Tage, um die Entscheidung der Regierung zu beeinflussen.

Die WDCS wird sich mit allen Mitteln für die Delfine einsetzen und macht sich daher für ein Verbot des Ausbaus der Öl- und Gasförderung im Moray Firth stark.

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