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15.02.2009

Rechtliche Infos, die Hundehalter kennen sollten

Rechtliche Infos, die Hundehalter kennen sollten
Wer sich einen Wauwau zulegt wird automatisch ein Hundehalter, ganz klar. Das bringt rein rechtlich einige Neuerungen, aber auch Konsequenzen und Verpflichtungen mit sich. So ist derjenige, der einen Hund hält, in Deutschland auch dazu verpflichtet für ihn im Schadensfall aufzukommen. Ereignet sich also aufgrund eures Bellos ein Verkehrsunfall, so müsst ihr bzw. eure Hundeversicherung (die sehr wichtig und empfehlenswert ist) für den Schaden aufkommen.

Der beste Freund des Menschen muss rein rechtlich natürlich auch gemeldet sein, sprich: Frauchen und Herrchen müssen Hundesteuer zahlen. Während Katzen, Hamster oder Pferde nicht steuerpflichtig sind, muss man als Hundebesitzer also zur Gemeinde oder Stadt gehen und dort eine Steuerplakette beantragen, die das Tier dann auch zu tragen hat. Sie weißt nach, dass die Hundesteuer auch gezahlt wurde. Mit dem Geld, das die Gemeinde durch die Hundesteuer einnimmt, werden im Idealfall hundeverwandte Projekte finanziert, zum Beispiel Hundekotstationen gebaut oder Ähnliches. Jedoch ist die Gemeinde nicht verpflichtet, das Geld ausschließlich für Hunde-Projekte zu verwenden. Bestimmte Impfungen, wie zum Beispiel gegen Tollwut, sind in vielen Bundesländern Pflicht, jedoch nicht überall. Auch was das Halten von Kampfhunden angeht regelt jede Landesregierung in Deutschland unterschiedlich.



Wer mit seinem Hund in diesen Tagen in Urlaub fahren möchte, der muss ebenfalls rechtlich genauestens informiert sein, damit der haarige Begleiter überhaupt mitfahren darf. Ein häufiges Problem ist der Grenzübertritt, weil viele Urlauber die Einreisebestimmungen in andere Länder nicht kennen. Seit 2004 muss ein Heimtierausweis gezeigt werden in der EU. Ihn muss man immer dabei haben, wenn man auf Reisen ist, damit der Hund auch immer identifiziert werden kann. Zudem haben Tiere einen implantierten Chip, dessen Nummer gescannt werden kann und identsich ist mit der des Heimtierausweises. Einen Chip zu haben ist übrigens Pflicht.



Streitet man sich im Urlaub und möchte daheim die Scheidung einreichen, was passiert dann? Gibt es ein gemeinsames Sorgerecht für die Vierbeiner? Einem Gerichtsurteil aus Walsrode zufolge nein. Der Richter urteilte bei diesem Prozess, dass ein Ex-Partner den Rottweiler bekommt und der andere finanzielle Entschädigungen erhält. Dabei hatte die Frau sich mehr um den Hund gekümmert und durfte deshalb weiter die Halterin bleiben.



Eine weitere interessante Frage: Was passiert, wenn ein fremder Rüde plötzlich alleine zu eurer Hündin saust, die gerade läufig ist, und diese deckt. Ist niemand in der Nähe und der Rüde auch nicht angeleint, so ist dies ein ungewollter Deckakt und damit eine Gefahr für die Hündin. Somit kann Schadensersatz vom Halter gefordert werden.

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