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15.02.2009

Regelmäßiges Entwurmen für Hund und Katze ist Pflicht

Regelmäßiges Entwurmen für Hund und Katze ist Pflicht

Auch der reinlichste Hund, die sauberste Katze, kann Parasiten übertragen. Viele Haustierhalter denken da an Flöhe und Zecken und treffen ausreichend Prophylaxe gegen diese Plagen. Nicht übersehen werden darf jedoch, dass unsere Tiere auch von Würmern befallen werden können. Für Hund und Katz' sind diese in der Regel nicht weiter gefährlich, aus Eigenschutz - und zwar für uns selbst! - sollten wir dennoch das regelmäßige Entwurmen nicht vergessen. Denn die Würmer können auch den Menschen befallen und in uns Schaden anrichten.


Wie oft sollte man entwurmen? Hier gilt folgende Faustregel: Einen Hund, der wenig Kontakte zu anderen Vierbeinern hat und nichts vom Boden aufsammelt und frisst, kann man circa alle vier Monate entwurmen. Wenn Bello allerdings viel Kontakt mit Artgenossen hat, dann muss man die Prozedur zuverlässig alle drei Monate wiederholen, zumal, wenn er dazu neigt, draußen Unrat aufzunehmen, wie zum Beispiel den Kot anderer Tiere oder Mäuse.

Bereits Welpen müssen entwurmt werden, die Prozedur ist dann in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Frage am besten Deinen Züchter oder im Tierheim nach, ob der Kleine bereits eine Wurmkur bekommen hat. Bei seriösen Züchtern ist dies eine Selbstverständlichkeit!



Am besten verabreichst Du Deinem Hund die Wurmtablette in einem Stückchen Leberwurst - wetten, dass das rutscht? Damit hast Du wenig Probleme, dass die Tablette nicht gefressen werden könnte. Gierige Vierbeiner schlingen das Gemisch in einem Happs hinunter.

Schwieriger ist das Entwurmen meistens bei der Katze. Mieze merkt oft genau, dass sich in der Wurst eine Tablette versteckt. Aber: Inzwischen gibt es Präparate, die man der Samtpfote in den Nacken träufeln kann. Am besten streichelt man das Tier vorher liebevoll, damit es ganz entspannt ist:



Und dann appliziert man möglichst schnell die Flüssigkeit in den Nacken. Man sollte dann nur zusehen, dass sich die Katze dort nicht ablecken kann beziehungsweise, wenn man zwei oder mehr Katzen hat, dass sich die Tiere dann nicht gegenseitig an dieser Stelle putzen. Wenn die Gefahr besteht, dann trage die Wurmkur am Abend auf, dann kann sie über Nacht einwirken!

Auch Katzen sollte man regelmäßig entwurmen. Und zwar nicht nur Freigänger. Was viele Katzenbesitzer nicht wissen: Auch kleine Tiger, die nur drinnen sind, können ohne weiteres Würmer bekommen! Sie können vom Fressen kommen, oder man trägt die Parasiten mit den Straßenschuhen in die Wohnung - oder aber, sie kommen von anderen Haustieren, zum Beispiel, wenn man einen Hund hat. Ein Anzeichen von Parasiten ist übrigens, wenn die Nickhaut der Katze nicht mehr zurückgeht. Das sieht dann so aus, als hätte Mieze die Augen immer halb geschlossen. Hier sehr Ihr, wie das aussehen kann:



Ist dies der Fall, dann besteht zwar kein Grund zur Panik, Ihr solltet nur dann schleunigst ein Wurmmittel vom Tierarzt holen und Mieze damit behandeln. Es kann dann ein paar Wochen dauern, bis die Nickhaut wieder zurückgeht, aber das Ganze vergeht wieder.
Also nicht vergessen: Immer an die Wurmkur denken - zum Wohle der Vierbeiner, aber auch zu Deinem eigenen Wohl!

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