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18.02.2009

Seenerz



Der Seenerz oder Seemink (Neovison macrodon, früher Mustela macrodon) ist eine ausgestorbene Raubtierart aus der Familie der Marder (Mustelidae). Er lebte an der nordamerikanischen Atlantikküste und ist im 19. Jahrhundert ausgerottet worden. Der Seenerz ähnelte im Körperbau dem eng verwandten Amerikanischen Nerz, wurde aber deutlich größer. Allerdings gibt es keine komplett erhaltenen Exemplare, sondern nur Berichte und Knochenfragmente, sodass genaue Angaben schwierig sind. Die Kopfrumpflänge wird auf 66 Zentimeter geschätzt, wozu noch ein rund 25 Zentimeter langer Schwanz kam. Das Fell war rauer und rötlicher als das des Amerikanischen Nerzes. Das Verbreitungsgebiet des Seenerzes erstreckte sich entlang der Atlantikküste Neuenglands und Südostkanadas und reichte von Massachusetts bis Neubraunschweig. Sein Lebensraum waren felsige Küstenabschnitte. Seenerze waren vermutlich nachtaktive Einzelgänger, die sich tagsüber in Bau oder Felsspalten zurückzogen. Die Nahrung bestand vermutlich vorwiegend aus Fischen und Krebsen. Weil diese Tiere größer waren als die Amerikanischen Nerze, war die Pelzjagd effektiver und brachte mehr Gewinn. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Jäger ließen Hunde nach den Tieren suchen und gruben sie dann aus oder räucherten die Baue aus. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind sie ausgestorben, das letzte Exemplar soll 1894 in Neubraunschweig erlegt worden sein. Ihr Verbreitungsgebiet wurde in der Folge vom Amerikanischen Nerz besetzt.

Literatur
Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, 1999 ISBN 0801857899 Weblinks

Mustela macrodon in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2007. Eingestellt von: Mustelid, Viverrid & Procyonid Specialist Group, 2002. Version vom 11. Mai 2006



Das lezte Geleid

Herr, wir können noch nicht fassen, was geschehen ist. Du hast unsere Tiere mitten aus ihrem Leben abberufen. Sie waren nicht darauf gefasst, so plötzlich aus diesem Leben Abschied zu nehmen - Erbarme dich Ihrer !

Wir können uns noch nicht vorstellen, wie es weitergehen soll. Hilf uns, dass wir auch im Unglück deine Güte erkennen, die durch das Leiden nicht in den Untergrund führt, sondern zur Vollendun.

Stärke unseren Glauben und Festige unsere Liebe zu dir. Erbarme dich unser und erbarme dich Ihrer.

Wir bitten dich für das Getier dieser Welt, lass sie nicht verzagen oder bitter werden. Hilf ihnen, ihren Weg weiter zugehen und zu finden.

Lass sie mitten im Tod an das Leben glauben, an Christus, der unser Leben ist. Hilf uns, ein ander zu lieben, wie Du uns liebst. Erbarme dich unser und gib uns deinen Frieden.

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