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17.02.2009

Singvögel, Tauben, Wildvögel...

Singvögel, Tauben, Wildvögel...


Leider kommt es im Zusammenhang mit der Angst vor der Vogelgrippe derzeit immer wieder zu vollkommen überzogenen und unvernünftigen Reaktionen gegenüber der heimischen Vogelwelt, wie z.B. das Entfernen von Nestern oder das Einstellen der Winterfütterung. Nach wie vor gelten aber z.B. die Naturschutzgesetze, die es verbieten die Nester geschützter Arten (beispielsweise von Schwalben oder Störchen) zu zerstören oder sogar die Vögel selbst zu töten.

Als reine Vorsichtsmaßnahme wird von der Vogelwarte Radolfzell, Max-Plank-Institut für Ornithologie, angegeben, den Kontakt mit den als Hauptrisikogruppe geltenden Wasservögeln (Enten, Gänse, Schwäne) und den Vögeln, die sich von kranken und toten Vögeln ernähren (z.B. Möwen und versch. Greifvögel), zu vermeiden.

Von Kleinvögeln, Tauben, Eulen oder Störchen geht derzeit keine Gefahr aus. In Seuchengebieten, wie z.B. Südostasien, erkranken längst nicht alle Wildvögel an dem Virus; nur für wenige Arten besteht die Gefahr, mit dem Erreger in Kontakt zu kommen. Betroffen sind bisher nur Schwäne, Enten und Gänse, bei einer Schwalbe, einem Storch oder einer Meise wurde H5N1 noch nicht gefunden. Singvögel sind fast nie Träger von Vogelgrippeviren. Die Funde bei Sperlingen und Staren in Südostasien waren in unmittelbarer Nähe von massiv befallenen Geflügelhaltungen und man geht davon aus, dass sich die Tiere erst am Hausgeflügel angesteckt haben.

Tauben gelten als relativ resistent gegen den Virus. Zudem scheiden Sie den Virus nicht in den Mengen aus, die für Geflügel, geschweige denn für den Menschen gefährlich sein könnten. Nach Aussage der Vogelwarte scheiden Wildvögel generell viel weniger Viren als befallenes Hausgeflügel aus. Damit ist zwar eine Ansteckung für den Menschen ausgeschlossen, eine Infektionsgefahr über Kot und auch Federn und damit eine Verbreitung der Seuche allerdings möglich.

Natürlich dürfen Sie auch weiterhin unsere heimische Vogelwelt im Vogelhäuschen füttern, gerade bei der herrschenden winterlichen Wetterlage. Vögel scheiden jedoch mit ihrem Kot immer verschiedenste Erreger aus. Deshalb sollte man sich nach dem Kontakt mit Wildvögeln oder ihren Ausscheidungen immer gründlich die Hände waschen.

Fragen und Antworten zur Vogelgrippe
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1196&idcontent=1670&language=1

Hund und Katze
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1196&idcontent=1671&language=1

Wellensittiche, Kanarienvogel, Nymphensittich usw.
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Rinder, Pferde und Schafe
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Verzeichnis der deutschen Tierärztekammern
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