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18.02.2009

Solarthermie: Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz im eigenen Haus



Mit einer Solarwärme - also Solarthermie-Anlage - wird solare Wärme (Warmwasser- oder Heizenergie) aus Sonnenlicht erzeugt. So kann die Warmwasserzubereitung in der warmen Jahreszeit bis zu 100 Prozent und im Winter teilweise ersetzt werden: Solarthermie ist damit ein bedeutender, bislang viel zu wenig genutzter Beitrag zur C02-Einsparung im Haushalt in unseren Breitengraden.

Hier einige Tipps, wie sich eine Anlage auf dem eigenen Haus kostengünstig finanzieren oder bezuschussen lässt:

1. Fördermittel der Bundesregierung
Ab 2008 stehen bis zu 350 Millionen Euro zur Verfügung, ab 2009 bis zu 500 Millionen! Die Mittelaufstockung erfolgt aus Erlösen durch die Versteigerung von Emissionszertifikaten. Als Teil des integrierten Energie- und Klimaprogramms hat das Bundesumweltministerium eine neue Förderrichtlinie erlassen, die unbefristet ab 2008 gelten soll. Besonders innovative Anlagen, zum Beispiel große Solarkollektor-Anlagen oder Biomassekessel mit hochwirksamen Staubfiltern, profitieren zusätzlich von der Innovationsförderung.

Die neue Förderrichtlinie ist auf der Homepage des Bundesumweltministerium zu finden: http://www.bmu.de/erneuerbare energien/downloads/doc/40533.php

Zuschüsse für Solarkollektoranlagen können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden unter http://www.bafa.de.

Gefördert werden:
a. Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung: Bei der Erstinstallation bis 40M2 Bruttokollektorfläche beträgt die Basisförderung 60 Euro je angefangenem m2 Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage. b. Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung: Bei der Erstinstallation bis 40 m2 beträgt die Förderung 105 Euro je m2 installierter Bruttokollektorfläche.

Ein Rechenmodell zur Amortisierung einer Solarthermieanlage ist im Internet zu finden unter: http://www.zentralheizung.de/planunq/solaranlagen.php

2. Direkte staatliche Investitionsförderung In Niedersachsen wird die energetische Modernisierung von Wohneigentum gefördert. Dazu zählen insbesondere Investitionen für Maßnahmen zum Zwecke der C02-Minderung und Energieeinsparung sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien, also auch Solarthermie!

Unter http://www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnraum/Wohnraumfoerderung/

gibt es ein Merkblatt zum Downloaden:
Energetische Modernisierung von Wohneigentum (Merkblatt 000344)

3. Kostengünstige Finanzierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zwei Programme der KfW sind von privaten Hauseigentümern für die ökologische Gebäudesanierung inklusive Solarthermie nutzbar:

Zum einen das KfW-Programm "Ökologisch Bauen" für selbstgenutzte Gebäude (Merkblatt - Ökologisch Bauen [144, 145], Bestellnummer 141 621) sowie für Wohngebäude, die vor 1978 gebaut wurden das KfW C02-Gebäudesanierungsprogramm .

Mehr ist auf der Homepage der KfW unter http://www.kfwfoerderbank.de zu finden. Die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens. Die Darlehnssummen können bis zu 50.000 Euro betragen.

4. Förderung in der Region Hannover durch proKlima Wer im Einzugsgebiet der Stadtwerke Hannover enercity wohnt, kann eine Förderung durch die Klimastiftung proKlima für den Bau einer Solarthermieanlage für die Warmwasseraufbereitung beantragen.

Aber auch andere Vorhaben, wie die Wärmedämmung von Gebäuden sind zuschussfähig. Förderanträge für die proKlima-Förderung von Solarthermieanlagen erhalten Sie direkt von Ihrem Installateur.

Downloads für Förderanträge für Altbau und Neubau zur energetischen Gebäudesanierung sind zu finden unter http://proklima-hannover.de

Welcher Kollektor für welchen Einsatzfall?
Wichtig bei der richtigen Auswahl des geeigneten Kollektortyps ist vor allem der geforderte Temperaturbereich. Es müssen auch bestimmte Standortfaktoren (Einstrahlungswerte, Witterungsverhältnisse, Platzangebot) berücksichtigt werden, die einen Einfluss auf die Kollektorauswahl haben können. Die spezifischen Kollektorkosten spielen natürlich auch eine Rolle. Sie liegen bei VakuumRöhrenkollektoren mit 400 bis 1.200 Euro/m2 Kollektorfläche um einiges über denen von Flachkollektoren (150 bis 600L/M2) oder gar von Kunststoff-Absorbern (25 bis 100 Euro/m2). Flachkollektoren zeichnen sich durch ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis aus, sowie durch eine breite Palette an Montagemöglichkeiten (Indach, Rufdach, Freiaufstellung).

Ein guter Kollektor ist aber noch lange kein Garant für eine gute Solaranlage. Vielmehr sollten alle Anlagenteile von hoher Qualität und optimal aufeinender abgestimmt sein. Text dieser Seite nach http://www.solarserver.de

Kurze und verständliche Erklärungen der Grundbegriffe aus der Solarthermie finden Sie im Sölar-Lexikon dieser Website.

Brauchbare Informationen sind auch unter www.dgs.de zu finden, der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Wir danken proKlima für die finanzielle Unterstützung dieses Flyers!

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