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18.02.2009

Stimmen aus der Politik

Stimmen aus der Politik
"Die zahlreichen Probleme, die bei der Haltung von Wildtieren im Zirkus auftreten, sind mir bekannt. In der Regel ist eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens nicht gewährleistet. Wir werden die geplante Bundesratsinitiative mit einer eigenen parlamentarischen Initiative unterstützen und die Bundesregierung auffordern, die Ermächtigung des �13 Abs. 3 Tierschutzgesetz zu nutzen und eine Rechtsverordnung vorzulegen, die die Haltung einer Reihe von Wildtierarten in Zirkussen verbietet."

Claudia Hämmerling, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin

"Auch wir sind der Überzeugung, dass eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung bestimmter Wildtiere in Zirkussen in der Praxis nahezu unmöglich ist. Wobei der Schutz der Tiere zusätzlich durch Vollzugsdefizite und mangelnde Auffangstationen erschwert wird."

Hans-Jürgen Klein, Tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag

"Deswegen muss es unser Ziel sein, dass Zirkusbetriebe künftig nur noch diejenigen Tierarten mitführen, die unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusbetriebes tierschutzgerecht gehalten werden können. Das bedeutet, dass Tierarten, bei denen diese tierschutzgerechte Haltung nicht gewährleistet ist, von dem Betrieb eines Zirkusunternehmens auszuschließen sind."

Christian Wulff, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen

"Die Haltung von Exoten, besonders in Kleinzirkussen, ist äußerst problematisch und kann oft auch durch Haltungsverbesserungen nicht tierschutzgerecht gestaltet werden. Deshalb wäre es eine sinnvolle Maßnahme, die Haltung, den Handel und die Einfuhr bestimmter Exoten zu verbieten bzw. zu beschränken, damit sie in Zirkussen nicht mehr zur Schau gestellt werden."

Frau Dr. von der Schulenburg, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Gesundheit

"Ich stimme mit Ihrer Auffassung überein, dass die artgerechte Haltung der meisten Wildtierarten, die traditionell oder auch als außergewöhnliche Attraktion in Zirkussen gezeigt werden, sehr problematisch bis unmöglich ist. Die derzeitige Rechtsetzung fordert zwar gemäß Tierschutzgesetz die artgerechte Haltung von Tieren und legt auch die Überwachung und den Vollzug der gesetzlichen Anforderungen fest. Die Rechtsnormen reichen jedoch für die Durchsetzung des Tierschutzes im Sinne des Gesetzgebers auf diesem Gebiet nicht aus."

Frau Dr. Prokert, Referentin, Sächsisches Staatsministerium für Soziales

"unterstützen wir selbstverständlich Initiativen, das Ende der Haltung bestimmter Wildtierarten in Zirkussen auch in Rechtsvorschriften zu verankern."

Dr. Wenzel, Ltd: Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

"Die von Ihnen aufgezeigten Probleme sind uns bekannt und leider sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern häufig anzutreffen. Aus unserer Sicht sind Zirkusunternehmen in ihren Möglichkeiten, Wildtiere tierschutzgerecht zu halten, oftmals gerade aus Kostengründen stark eingeschränkt. Tierartgerchte Haltungsbedingungen können Zirkusunternehmen gleich gar nicht schaffen. Deshalb wäre es gewiss sinnvoll, Übergangsregelungen zu entwickeln, wonach Wildtiere nur noch in Tiergärten zu halten sind und dem Zirkusgeschehen, wie in verschiedenen Ländern bereits praktiziert, ganz entzogen werden."

Reinhard Dankert, Parl. Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern

"kann ich Ihnen zu Ihrem konkreten Anliegen mitteilen, dass auch nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben, Wandermenagerien und ähnlichen Einrichtungen, in denen eine tiergerechte Haltung nicht gewährleistet ist, angestrebt werden sollte."
Heinz Maurus, Parl. Geschftsführer der CDU Landtagsfraktion Schleswig-Holstein

"Im Namen des tierschutzpolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg, möchte ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Anregungen bereits durch die FDP-Fraktion aufgegriffen worden sind. Ein entsprechender Antrag, wurde von Seiten der FDP-Fraktion zur 24. Sitzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages eingebracht. Die Debatte wurde aber aufgrund der Fülle der Anträge auf die nächste Sitzung nach der Sommerpause verschoben."

Dominik Völk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

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