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18.02.2009

Stop it!: Kampagne gegen Wildtiere in europäischen Zirkussen

Stop it!: Kampagne gegen Wildtiere in europäischen Zirkussen
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startet heute ihre Stop it! Kampagne in sechs europäischen Ländern. Ziel ist ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Die Kampagne läuft in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Ungarn und Rumänien. Neben klassischen Kampagnenaktionen werden Unterstützer aufgerufen, sich im Internet zu beteiligen und den politisch Verantwortlichen die ROTE KARTE zu zeigen.



"Wildtiere können in einem Zirkus unmöglich artgemäß leben", sagt Thomas Pietsch, Wildtier-Experte von VIER PFOTEN und Leiter der Kampagne. "Ein Löwe durchstreift in freier Wildbahn bis zu 400 Quadratkilometer - im Zirkus vegetiert er auf wenigen Quadratmetern. Ein Seelöwe, der in der Natur bis zu 250 Meter tief taucht, wird im Zirkus in einem winzigen Becken gehalten."



Die Stop it! Kampagne von VIER PFOTEN informiert und dokumentiert das tägliche Leid der Tiere. Unter www.vier-pfoten.de/stopit zeigen aktuelle Videoclips die mangelhaften Lebensbedingungen von Wildtieren in Zirkussen. Unterstützer können sich aktiv beteiligen: eine ROTE KARTE senden, selbst erstellte Bilder und Videos von Zirkustieren einsenden und ihren Standpunkt durch ein eigenes Portrait mit dem Stop it! Schild ausdrücken. VIER PFOTEN rechnet mit einer hohen Beteiligung, denn viele Menschen lehnen die Zurschaustellung von Wildtieren ab - besonders, wenn sie die negativen Folgen für die Tiere kennen.



Nach Schätzungen gibt es heute in Europa bis zu 1.000 Zirkusunternehmen, die meisten haben Tiere im Programm. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, Experten gehen jedoch von einem Bestand von einigen tausend Zirkustieren aus. Besonders oft werden Elefanten, Löwen, Tiger und Seelöwen gehalten, aber auch Affen, Bären, Giraffen, Nashörner und Nilpferde fristen einen Großteil ihres Lebens im Käfigwagen und unter der Zirkuskuppel. Die Haltung ist unzureichend, die Dressurmethoden fragwürdig und die Kunststücke widersprechen oftmals dem natürlichen Verhalten der Tiere. Auch die ständigen Ortswechsel und der Lärm belasten die Tiere. Viele Zirkustiere zeigen deshalb Verhaltensstörungen und leiden oft unter schweren Krankheiten.

Viele Länder haben die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereist verboten oder eingeschränkt, wie etwa Österreich, Bulgarien, Schweden, die USA oder Israel. "Diese Länder zeigen, dass nur ein Haltungsverbot, das Leid der Tiere beenden kann. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland diesen Beispielen folgt", fordert Thomas Pietsch.

Auf der Aktionswebsite www.vier-pfoten.de/stopit kann eine ROTE LISTE mit weiteren Informationen zu bereits bestehenden Verboten und der Haltungsproblematik von Wildtieren im Zirkus heruntergeladen werden.

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