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16.02.2009

Verlust des Lebensraumes

Verlust des Lebensraumes

Sowohl für das Individuum als auch für das Überleben einer Population oder Art ist ein intakter Lebensraum von großer Bedeutung. Der Lebensraumverlust ist besonders für Wale und Delfine mit einem kleinen Verbreitungsgebiet kritisch, so zum Beispiel für einige in Flüssen lebende Delfinarten.



In Flüssen
In vielen Regionen werden durch Dammbau, Fischfangeinrichtungen und Wasserverbrauch Lebensräume zerstört. In einigen Teilen der Erde haben Maßnahmen zur Regulierung des Wasserhaushalts, zum Hochwasserschutz sowie umfangreiche Flussausbaumaßnahmen, einschließlich der Entnahme von Oberflächenwasser, zu Populationsabnahmen geführt.

An Küsten und im offenen Meer
Lebensraumverlust betrifft aber auch die Arten der Küsten und der offenen Meere. Die Veränderungen in der Atmosphäre, den Wettermustern sowie den Meeresökosystemen werden derzeit beobachtet und es werden Veränderungen der Meeresoberfläche und ein Anstieg des Meeresspiegels vorhergesagt. Veränderungen an den Polkappen können Niederschlag und Salzgehalt beeinflussen. Temperaturveränderungen können Auswirkungen auf küstennahe Regionen mit Auftriebsströmungen haben, möglicherweise die Nährstoffkonzentration und die Produktivität verringern und somit die gesamte Nahrungskette beeinflussen.


Auswirkungen des Verlusts von Lebensräumen auf Wale und Delfine

Dammbauten in Flüssen verhindern Wanderungen und bilden so Barrieren, durch die Populationen voneinander getrennt werden. Beutetiere gehen zurück und gleichzeitig nehmen die Sedimentation, die Nährstoffanreicherung, der Salzgehalt und folglich die Eutrophierung zu.

Im Meer kann die Veränderung von Lebensräumen die Nahrungsquellen von Walen und Delfinen beeinträchtigen, so z. B. durch die Veränderungen der nährstoffreichen Auftriebsströmungen oder der Zusammensetzung von Beutetiergemeinschaften. Wal- oder Delfinarten, die sich an die Nahrungssuche in einer reich strukturierten Umgebung angepasst haben, bekommen so möglicherweise Probleme, ihre Beute zu finden.

Auch der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich der Lebensraum mancher Wal- und Delfinarten ändert. Verschlimmert werden die Auswirkungen für Wale und Delfine durch das offensichtliche Tempo der Veränderungen. Ein Temperaturanstieg von 3 bis 4° C in höheren Breiten in nur 50 Jahren ist ein Prozess, der erheblich schneller abläuft als jene Veränderungen, denen Wale und Delfine in der Vergangenheit ausgesetzt waren. Zieht man den kumulativen Charakter dieser Faktoren in Betracht, so kann die Fähigkeit von Wal- und Delfinpopulationen, sich an diese rapiden Veränderungen anzupassen, beeinträchtigt werden.

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