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17.02.2009

Wale und Delfine erleben

Wale und Delfine erleben

Delfinarien und Zoos

Je mehr wir über Wale und Delfine und deren komplexe Lebensweisen in freier Wildbahn in Erfahrung bringen, umso deutlicher wird, dass diese Meeressäuger weder tier- noch artgerecht in Gefangenschaft gehalten werden können.

Entgegen den Aussagen der Betreiber vieler Zoos und Vergnügungsparks werden weltweit auch weiterhin Wale und Delfine, vor allem Große Tümmler, Weißwale und Schwertwale, der freien Wildbahn entnommen. Die Tiere werden in Shows zur Schau gestellt oder in Schwimmprogrammen unter dem Vorwand der „Delfintherapie“ eingesetzt. So sind z.B. zoologische Gärten und Vergnügungsparks bis heute nicht in der Lage, den Bestand in Gefangenschaft gehaltener Delfine aus Nachzuchten aufrecht zu erhalten.

Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS setzt sich gegen den Fang von Walen und Delfinen ein. Darüber hinaus lehnt die WDCS die Haltung dieser faszinierenden Meeressäugetiere in Gefangenschaft ab. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten verantwortungsbewusst Wale und Delfine in freier Wildbahn zu beobachten und sich an dem Verhalten und der Faszination dieser wundervollen Tiere zu erfreuen.

WDCS-Stellungnahme Gefangenhaltung
Biting the Hand that feeds + Fotokatalog
Konfliktfeld Dolphin-Assisted-Therapy (Hintergrundinformationen zur Delfintherapie)

http://www.wdcs-de.org/general/erleben/story_details.php?select=46
http://www.wdcs-de.org/docs/Gefangenhaltung.pdf
http://www.wdcs-de.org/docs/Biting_the_hand_that_feeds.pdf
http://www.wdcs-de.org/docs/FotosPP.pdf
http://www.wdcs-de.org/docs/Konfliktfeld_Dolphin-Assisted-Therapy.pdf


Schwimmen mit Delfinen?

Die Interaktion mit Delfinen, von Berühren und Füttern bis zu Schwimmen mit den Tieren, sowohl in Gefangenschaft als auch in freier Wildbahn, nehmen an Popularität und Anzahl zu. Die nachvollziehbare Zuneigung und Bewunderung für Delfine kann dazu führen, dass die Menschen möglichst nahe an die Tiere gelangen wollen. Oft entsteht dieser Wunsch aus dem Glauben heraus, dass ein enger Kontakt mit den Tieren zumindest eine Entlastung vom täglichen Stress bedeutet und, zum anderen Extrem, eine Art von Wunderheilung für physische und mentale Krankheiten sowie für Behinderungen ermöglicht. Aus diesen Gründen werden immer öfter Interaktionsprogramme von kommerziellen Unternehmen wie auch von alternativen Therapeuten angeboten. Die meist unkritische Berichterstattung fördert darüber hinaus ein Bild, das nicht unbedingt der Realität entspricht. Auch gibt es keinen Beweis dafür, dass die Therapie mit Delfinen erfolgreicher ist als jene mit Haustieren, Pferden und anderen domestizierten Tieren.

Als Tierschutzorganisation spricht sich die WDCS strikt gegen jegliche Aktivitäten dieser Art aus. Zahlreiche Beispiele und wissenschaftliche Belege zeigen die damit verbundenen Gefahren für Wale und Delfine.

Wir geben Walen und Delfinen eine Stimme ...

Zum Thema Delfintherapie:
Konfliktfeld Dolphin-Assisted-Therapy (Hintergrundinformationen zur Delfintherapie)
http://www.wdcs-de.org/docs/Konfliktfeld_Dolphin-Assisted-Therapy.pdf

Zum Thema Schwimmen mit Delfinen:
Stellungnahme der WDCS zu Schwimmen mit Walen und Delfinen
http://www.wdcs-de.org/docs/Schwimmprogramme.pdf

Gerne beantworten wir auch direkt Ihre Fragen zu diesen Themen. Bitte kontaktieren Sie uns. E-Mail: kontakt@wdcs.org, Tel. 089 6100 2393

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