18.02.2009
Stopp Billigfleisch!

Millionenfach leiden Nutztiere unter schlechten Lebensbedingungen. Weil ihre Haltung oft unter wirtschaftlichem Druck steht, sind hier Tierschutz-Probleme schon vorgezeichnet.
VIER PFOTEN geht diese Thematik mit einer Marktkampagne an. Damit soll die Nachfrage nach tierquälerisch erzeugten Lebensmitteln gesenkt, diejenige nach tierfreundlich hergestellten Nahrungsmitteln dagegen gestärkt werden. Generell soll der Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten gesenkt werden. Heute werden in der Schweiz rund 52 Kilo Fleisch pro Kopf verzehrt.
VIER PFOTEN tritt nicht selber als Akteur im Markt auf (zum Beispiel als Kontrollorganisation eines Fleisch-Labels), sondern versteht sich als Beeinflusser. Wir geben Impulse von aussen, wollen jedoch unabhängig bleiben.
Unterstützen Sie diese Kampagne mit einer Spende!
http://www.vier-pfoten.ch/website/output.php?id=1063&language=1
Vier Pfoten Videos - Tierquälereien und Sauereien im zum anschauen im Internet !
VIER PFOTEN - Kaninchenhaltung europaweit katastrophal
VIER PFOTEN - Kaninchenleid für Bretagne Lapins (lange Version)
VIER PFOTEN - Misstände bei Kaninchenhaltung bei DELIMPEX
Schokierende Bilder bei VIER PFOTEN China Kampagne
VIER PFOTEN - Serbische Tanzbären warten immer noch auf Rettung
VIER PFOTEN - Übersiedlung des Tanzbären Elena in Bärenpark
VIER PFOTEN - Axt Angriff auf Mitarbeiter
VIER PFOTEN - Skrupelloser Welpenhandel (1/2)
VIER PFOTEN - Skrupelloser Welpenhandel (2/2)
Vier Pfoten Animal Rights Spot
Stop it - Incredible
Stop it! - Aktionstour
VIER PFOTEN - Namen ändern sich - Tierleid bleibt gleich
Alle Videos von Vier Pfoten finden Sie unter dem follgenden Link bei YouTube !
http://www.youtube.com/results?search_type=&search_query=VIER+PFOTEN+-+Stopfleber-Produktion+in+Ungarn+(Teil&aq=f
...Sauerreien die ihres gleichen suchen und bei denen wir uns fragen, wo wir eigentlich die Würde suchen sollen, die angeblich hier nicht angetastet werden soll...
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VIER PFOTEN - Namen ändern sich - Tierleid bleibt gleich
Alle Videos von Vier Pfoten finden Sie unter dem follgenden Link bei YouTube !
http://www.youtube.com/results?search_type=&search_query=VIER+PFOTEN+-+Stopfleber-Produktion+in+Ungarn+(Teil&aq=f
...Sauerreien die ihres gleichen suchen und bei denen wir uns fragen, wo wir eigentlich die Würde suchen sollen, die angeblich hier nicht angetastet werden soll...
Einkauf - Augen auf!
Einkauf - Augen auf!
EWG-Nummern prüfen
Auf allen Lebensmitteln tierischer Herkunft finden Sie eine EWG-Nummer. Mit Hilfe dieser Nummer kann der Verbraucher prüfen, woher das Produkt stammt, und wer es verarbeitet hat.
Die EWG-Nummer besteht aus der Länderkennung (z.B. HU = Ungarn,

(F = Frankreich, BE = Belgien) und einer Betriebsnummer. Manchmal findet sich noch der Zusatz EG oder EWG, der anzeigt, dass das Produkt aus der Europäischen Wirtschafts- gemeinschaft stammt, oder ein Kürzel, das für das Bundes- land steht, in dem es produziert wurde.
Sie finden die EWG-Nummer meist in der Nähe des Mindesthaltbarkeits- datums. Sie besteht aus einem Oval mit einer Buchstaben- und Zahlenfolge. Oben sehen Sie ein Beispiel für Fleisch aus Ungarn ("HU-129-EK"). HU bezeichnet das Land, aus dem das Fleisch stammt - in diesem Fall Ungarn. 129 steht für den Betrieb, hier Merian-Szervíz, einem Stopfleberproduzenten. EK steht für Kühl- oder Gefrierhäuser.

Die französischen EWG- Nummern sind etwas anders aufgebaut als z.B. die deutschen. Viele Informa- tionen sind als Nummern kodiert. In unserem Beispiel steht das F für die Länderkennung Frankreich, die erste Ziffer (67) für das Département (Départments entsprechen etwa unseren Bundesländer). Die zweite Ziffer (447) für die Gemeinde aus der das Fleisch stammt und die dritte Ziffer (05) ist die Ordnungs- nummer des produzierenden Unternehmens in der Gemeinde (z.B. Schlachthof). Sie steht für die Firma Castaing, ein großer Stopfleberproduzent. CEE steht auch hier für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
Schwarze Liste
VIER PFOTEN hat eine Liste der EWG-Nummern zusammengestellt, hinter denen sich Stopfleberprodu- zenten und -händler verbergen. In der linken Spalte der Liste finden Sie die EWG-Nummern. Sie stehen für die wichtigsten Unternehmen der ungarischen und französischen Stopfleberproduktion und damit für die Hauptprofiteure dieses Tierleids. Gleichen Sie diese Nummern mit den Nummern auf dem Fleisch in Ihrem Supermarkt ab. Sind sie identisch, kaufen Sie das Fleisch nicht. Sprechen Sie das Personal darauf an, dass es sich bei dem Fleisch um ein Produkt aus Stopfmast handeln könnte.

http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?idfile=3561
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1224&idcontent=2169&language=1
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1224&idcontent=2466&language=1
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1224&idcontent=2482&language=1
EWG-Nummern prüfen
Auf allen Lebensmitteln tierischer Herkunft finden Sie eine EWG-Nummer. Mit Hilfe dieser Nummer kann der Verbraucher prüfen, woher das Produkt stammt, und wer es verarbeitet hat.
Die EWG-Nummer besteht aus der Länderkennung (z.B. HU = Ungarn,

(F = Frankreich, BE = Belgien) und einer Betriebsnummer. Manchmal findet sich noch der Zusatz EG oder EWG, der anzeigt, dass das Produkt aus der Europäischen Wirtschafts- gemeinschaft stammt, oder ein Kürzel, das für das Bundes- land steht, in dem es produziert wurde.
Sie finden die EWG-Nummer meist in der Nähe des Mindesthaltbarkeits- datums. Sie besteht aus einem Oval mit einer Buchstaben- und Zahlenfolge. Oben sehen Sie ein Beispiel für Fleisch aus Ungarn ("HU-129-EK"). HU bezeichnet das Land, aus dem das Fleisch stammt - in diesem Fall Ungarn. 129 steht für den Betrieb, hier Merian-Szervíz, einem Stopfleberproduzenten. EK steht für Kühl- oder Gefrierhäuser.

Die französischen EWG- Nummern sind etwas anders aufgebaut als z.B. die deutschen. Viele Informa- tionen sind als Nummern kodiert. In unserem Beispiel steht das F für die Länderkennung Frankreich, die erste Ziffer (67) für das Département (Départments entsprechen etwa unseren Bundesländer). Die zweite Ziffer (447) für die Gemeinde aus der das Fleisch stammt und die dritte Ziffer (05) ist die Ordnungs- nummer des produzierenden Unternehmens in der Gemeinde (z.B. Schlachthof). Sie steht für die Firma Castaing, ein großer Stopfleberproduzent. CEE steht auch hier für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
Schwarze Liste
VIER PFOTEN hat eine Liste der EWG-Nummern zusammengestellt, hinter denen sich Stopfleberprodu- zenten und -händler verbergen. In der linken Spalte der Liste finden Sie die EWG-Nummern. Sie stehen für die wichtigsten Unternehmen der ungarischen und französischen Stopfleberproduktion und damit für die Hauptprofiteure dieses Tierleids. Gleichen Sie diese Nummern mit den Nummern auf dem Fleisch in Ihrem Supermarkt ab. Sind sie identisch, kaufen Sie das Fleisch nicht. Sprechen Sie das Personal darauf an, dass es sich bei dem Fleisch um ein Produkt aus Stopfmast handeln könnte.

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Was ist Foie Gras ?
Was ist Foie Gras ?
"Foie Gras" ist das französische Wort für "fette Leber". Diese kann sowohl von Enten als auch von Gänsen stammen. Die Erzeugung von Fettleber ist immer mit Tierquälerei verbunden.
Den Tieren wird zwei bis drei Mal am Tag ein bis zu 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Schlund bis zum Mageneingang eingeführt, dann werden sie mit großen Mengen Maisbrei und Fett zwangsgefüttert. Diesen Vorgang nennt man "Stopfen". Durch das Stopfen werden die Tiere gezielt krank gemacht, sodass sich ihre Leber um ein Vielfaches vergrößert. Das Ergebnis ist die verfettete Leber, ein krankes Organ - teuer verkauft als Fettleber - Foie Gras.

Ein barbarisches Relikt
Das Stopfen von Gänsen und Enten hat ihren Ursprung im alten Ägypten. Bereits um 2500 v. Chr. begannen Menschen, Gänse oder Enten zu überfüttern und dadurch Stopflebern herzustellen. Heute ist diese grausame Prozedur bereits in vielen Ländern gesetzlich verboten und wird als Tierquälerei eingestuft. Dennoch wird "Foie Gras" bis heute auf der ganzen Welt als vermeintliche Delikatesse gehandelt.
Heute in vielen Ländern illegal - doch der Handel floriert ...
Obwohl das Stopfen von Gänsen und Enten heute bereits in 14 europäischen Ländern verboten ist, kann dieses Verbot leicht umgangen werden, in dem die Tiere einfach im Ausland gemästet werden.

Selbst Staaten, welche die Stopfleberproduktion verbieten, importieren weiterhin dieses illegale Produkt. Somit verlagert sich lediglich die Produktion in andere Länder, die ganze Ballungsregionen mit Mastfabriken entstehen lassen. Nicht nur aus Tierschutzsicht ein Skandal.
... doch die Produktion geht weiter
Weltweit werden jährlich 40 Millionen Gänse und Enten für die Foie Gras Produktion gezüchtet. 96% aller gestopften Tiere sind heutzutage Enten, denn Haltung und Mast sind billiger als die von Gänsen. Während Gänse 3-4mal pro Tag gestopft werden, schlägt man aus Enten bereits bei 2maligem Stopfen den selben Profit.
Ungarn ist weltweit der größte Exporteur und nach Frankreich der zweitgrößte Produzent von Stopfleber. 3 Millionen Tiere leben in den ungarischen Mastanlagen. 2.000 Tonnen Stopfleber werden von Ungarn aus in Europa und Asien verteilt. Hauptabnehmer ungarischer Stopfleber sind Frankreich, Japan und Belgien. Dicht gefolgt von Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Slowakei und Spanien.
Frankreich ist weltweit der größte Produzent der Welt. 80% der Foie Gras Produktion weltweit stammen aus Frankreich. Im Jahr 2005 wurden in Frankreich 18.450 Tonnen Stopfleber produziert. Bulgarien produzierte im selben Jahr 1.500 Tonnen.

Was Sie tun können
Kaufen Sie kein Enten- oder Gänsefleisch (Keulen, Brust, Flügel) aus Frankreich, Ungarn oder Belgien.
Hände weg von Enten oder Gänsen ohne Innereien! Wo die Leber fehlt wurde das Tier höchst wahrscheinlich gestopft.
Beachten Sie die EWG Nummer auf dem Produkt. Anhand der Nummer können Sie mit unserer Schwarzen Liste prüfen, ob das Fleisch aus einem Land mit Zwangsernährung kommt.
Hände weg von allen Gänseleberpasteten, Terrinen und ähnlichen Produkten aus Entenleber. Selbst Produkte mit Herkunftsland Deutschland oder Österreich können Stopfleber oder Stopfleberfleisch enthalten.
Vorsicht am Bauernmarkt! Wer denkt, hier kommen die Enten und Gänse nur aus Deutschland, irrt sich gewaltig. Auch hier wird unverpacktes, frisches Geflügel aus Zwangsernährung verkauft. Genau nach der Herkunft fragen und im Zweifelsfall nicht kaufen.
Denken Sie daran, dass auch die konventionelle Enten- und Gänsemast unter tierschutzwidrigen Bedingungen stattfindet. Wie wäre es dieses Weihnachten mit vegetarischen Alternativen oder zumindest Bio-Fleisch?
"Foie Gras" ist das französische Wort für "fette Leber". Diese kann sowohl von Enten als auch von Gänsen stammen. Die Erzeugung von Fettleber ist immer mit Tierquälerei verbunden.
Den Tieren wird zwei bis drei Mal am Tag ein bis zu 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Schlund bis zum Mageneingang eingeführt, dann werden sie mit großen Mengen Maisbrei und Fett zwangsgefüttert. Diesen Vorgang nennt man "Stopfen". Durch das Stopfen werden die Tiere gezielt krank gemacht, sodass sich ihre Leber um ein Vielfaches vergrößert. Das Ergebnis ist die verfettete Leber, ein krankes Organ - teuer verkauft als Fettleber - Foie Gras.

Ein barbarisches Relikt
Das Stopfen von Gänsen und Enten hat ihren Ursprung im alten Ägypten. Bereits um 2500 v. Chr. begannen Menschen, Gänse oder Enten zu überfüttern und dadurch Stopflebern herzustellen. Heute ist diese grausame Prozedur bereits in vielen Ländern gesetzlich verboten und wird als Tierquälerei eingestuft. Dennoch wird "Foie Gras" bis heute auf der ganzen Welt als vermeintliche Delikatesse gehandelt.
Heute in vielen Ländern illegal - doch der Handel floriert ...
Obwohl das Stopfen von Gänsen und Enten heute bereits in 14 europäischen Ländern verboten ist, kann dieses Verbot leicht umgangen werden, in dem die Tiere einfach im Ausland gemästet werden.

Selbst Staaten, welche die Stopfleberproduktion verbieten, importieren weiterhin dieses illegale Produkt. Somit verlagert sich lediglich die Produktion in andere Länder, die ganze Ballungsregionen mit Mastfabriken entstehen lassen. Nicht nur aus Tierschutzsicht ein Skandal.
... doch die Produktion geht weiter
Weltweit werden jährlich 40 Millionen Gänse und Enten für die Foie Gras Produktion gezüchtet. 96% aller gestopften Tiere sind heutzutage Enten, denn Haltung und Mast sind billiger als die von Gänsen. Während Gänse 3-4mal pro Tag gestopft werden, schlägt man aus Enten bereits bei 2maligem Stopfen den selben Profit.
Ungarn ist weltweit der größte Exporteur und nach Frankreich der zweitgrößte Produzent von Stopfleber. 3 Millionen Tiere leben in den ungarischen Mastanlagen. 2.000 Tonnen Stopfleber werden von Ungarn aus in Europa und Asien verteilt. Hauptabnehmer ungarischer Stopfleber sind Frankreich, Japan und Belgien. Dicht gefolgt von Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Slowakei und Spanien.
Frankreich ist weltweit der größte Produzent der Welt. 80% der Foie Gras Produktion weltweit stammen aus Frankreich. Im Jahr 2005 wurden in Frankreich 18.450 Tonnen Stopfleber produziert. Bulgarien produzierte im selben Jahr 1.500 Tonnen.

Was Sie tun können
Kaufen Sie kein Enten- oder Gänsefleisch (Keulen, Brust, Flügel) aus Frankreich, Ungarn oder Belgien.
Hände weg von Enten oder Gänsen ohne Innereien! Wo die Leber fehlt wurde das Tier höchst wahrscheinlich gestopft.
Beachten Sie die EWG Nummer auf dem Produkt. Anhand der Nummer können Sie mit unserer Schwarzen Liste prüfen, ob das Fleisch aus einem Land mit Zwangsernährung kommt.
Hände weg von allen Gänseleberpasteten, Terrinen und ähnlichen Produkten aus Entenleber. Selbst Produkte mit Herkunftsland Deutschland oder Österreich können Stopfleber oder Stopfleberfleisch enthalten.
Vorsicht am Bauernmarkt! Wer denkt, hier kommen die Enten und Gänse nur aus Deutschland, irrt sich gewaltig. Auch hier wird unverpacktes, frisches Geflügel aus Zwangsernährung verkauft. Genau nach der Herkunft fragen und im Zweifelsfall nicht kaufen.
Denken Sie daran, dass auch die konventionelle Enten- und Gänsemast unter tierschutzwidrigen Bedingungen stattfindet. Wie wäre es dieses Weihnachten mit vegetarischen Alternativen oder zumindest Bio-Fleisch?
Gestopfte Gans? Nein Danke!
Gestopfte Gans? Nein Danke!
Zur Weihnachtszeit füllen sie wieder die Kühltruhen der Supermärkte mit Gänse und Enten.
Was der Verbraucher nicht weiß: Ein großer Teil stammt aus der Stopfleberproduktion.

Das Stopfen von Gänsen und Enten ist eine der grausam- sten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse - Foie Gras (französisch für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können.
VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten. Das Geschäft blüht dennoch - über den Handel, vor allem mit Ungarn, das nach Frankreich auch zweitgrößter Produzent von Stopfleber ist.
Verbrauchertäuschung auf Kosten der Tiere
Neben der Fettleber ist das Fleisch der gequälten Tiere ein wichtiges Standbein der gesamten Stopfleberindustrie. Das minderwertige, verfettete Fleisch von rund sieben Millionen Enten und Gänsen wird an Supermärkte, Restaurants und Wochen- märkte in Deutschland geliefert. Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit festzu- stellen, ob das Tier aus der grausamen Zwangsmast stammt. VIER PFOTEN will diesen Tierschutz- und Verbraucherschutzskandal beenden.

Fleisch aus der Stopfleberproduktion wird in deutschen Supermärkten verkauft. VIER PFOTEN verhandelt mit den Lebensmittelketten - mit ersten Erfolgen: REWE, Kaufland, Famila und Coop haben bereits zugesichert, kein Stopfleberfleisch zu verkaufen.
VIER PFOTEN Kampagne
VIER PFOTEN hat in verschiedenen Ländern, wie Ungarn, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, eine internationale Kampagne gegen die Stopfmast gestartet. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit über die bestehenden Missstände zu informieren, Aufmerksamkeit zu wecken und Rechtsverstö- ße auf internationaler und nationaler Ebene zu ahnden.

Erklärtes Ziel der Aktivitäten ist das Ende der Stopfmast von Enten und Gänsen in der Europäischen Union. Zusätzlich zu einem internationalen Boykottaufruf der Produkte verhandeln wir mit Lebensmittelketten, um den Verkauf von Produkten aus der Zwangsmast zu stoppen.
Die Kampagne richtet sich gegen die Abnehmer von Stopfleber und soll Druck auf die Produktionsländer ausüben.
Das Beweismaterial von VIER PFOTEN zeigt nicht nur gravierende Verstöße gegen Tierschutzrecht, sondern auch gegen Umwelt- und Gesundheitsvorschriften. Keine der dokumentierten Farmen hält sich an Richtlinien - die gesamte Produktion ist mit dem Tierschutz nicht vereinbar. Bei den Verstößen gegen Tierschutz-, Umwelt-, und Verbraucherschutz besteht Gefahr im Verzug - die Betriebe müssen sofort geschlossen werden.

VIER PFOTEN und seine internationalen Partner rufen zu einem Verbot dieser Art von Tierhaltung und Tiermast auf, um dieses Tierleid für immer zu unterbinden.
14 europäische Länder haben bereits ein Verbot!
VIER PFOTEN stellt mit seiner Aufforderung zum Verbot der Stopfmast keine Minderheit dar: Die Zwangsmast für Stopfleber ist aufgrund ihrer Grausamkeit bereits in 14 europäischen Ländern verboten. Dennoch wird das tierquälerische Produkt quer durch Europa exportiert und konsumiert. Ungarn ist weltweit der größte Exporteur und nach Frankreich der zweitgrößte Produzent von Stopfleber. Circa drei Millionen Tiere leben in den ungarischen Stopf-Farmen.
VIER PFOTEN - Stopfleber-Produktion in Ungarn
AUS DIESEN GRÜNDEN ENGAGIEREN WIR UNS UND SPENDEN WIR FÜR VIER-PFOTEN. WIR KÄMPFEN FÜR TIERE, UNSER MOTTO, BITTE KÄMPFEN SIE FÜR UNS !
https://www.secure.pfoten-online.de/spende/bnbform.html
http://www.vier-pfoten.de
Zur Weihnachtszeit füllen sie wieder die Kühltruhen der Supermärkte mit Gänse und Enten.
Was der Verbraucher nicht weiß: Ein großer Teil stammt aus der Stopfleberproduktion.

Das Stopfen von Gänsen und Enten ist eine der grausam- sten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse - Foie Gras (französisch für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können.
VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten. Das Geschäft blüht dennoch - über den Handel, vor allem mit Ungarn, das nach Frankreich auch zweitgrößter Produzent von Stopfleber ist.
Verbrauchertäuschung auf Kosten der Tiere
Neben der Fettleber ist das Fleisch der gequälten Tiere ein wichtiges Standbein der gesamten Stopfleberindustrie. Das minderwertige, verfettete Fleisch von rund sieben Millionen Enten und Gänsen wird an Supermärkte, Restaurants und Wochen- märkte in Deutschland geliefert. Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit festzu- stellen, ob das Tier aus der grausamen Zwangsmast stammt. VIER PFOTEN will diesen Tierschutz- und Verbraucherschutzskandal beenden.

Fleisch aus der Stopfleberproduktion wird in deutschen Supermärkten verkauft. VIER PFOTEN verhandelt mit den Lebensmittelketten - mit ersten Erfolgen: REWE, Kaufland, Famila und Coop haben bereits zugesichert, kein Stopfleberfleisch zu verkaufen.
VIER PFOTEN Kampagne
VIER PFOTEN hat in verschiedenen Ländern, wie Ungarn, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, eine internationale Kampagne gegen die Stopfmast gestartet. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit über die bestehenden Missstände zu informieren, Aufmerksamkeit zu wecken und Rechtsverstö- ße auf internationaler und nationaler Ebene zu ahnden.

Erklärtes Ziel der Aktivitäten ist das Ende der Stopfmast von Enten und Gänsen in der Europäischen Union. Zusätzlich zu einem internationalen Boykottaufruf der Produkte verhandeln wir mit Lebensmittelketten, um den Verkauf von Produkten aus der Zwangsmast zu stoppen.
Die Kampagne richtet sich gegen die Abnehmer von Stopfleber und soll Druck auf die Produktionsländer ausüben.
Das Beweismaterial von VIER PFOTEN zeigt nicht nur gravierende Verstöße gegen Tierschutzrecht, sondern auch gegen Umwelt- und Gesundheitsvorschriften. Keine der dokumentierten Farmen hält sich an Richtlinien - die gesamte Produktion ist mit dem Tierschutz nicht vereinbar. Bei den Verstößen gegen Tierschutz-, Umwelt-, und Verbraucherschutz besteht Gefahr im Verzug - die Betriebe müssen sofort geschlossen werden.

VIER PFOTEN und seine internationalen Partner rufen zu einem Verbot dieser Art von Tierhaltung und Tiermast auf, um dieses Tierleid für immer zu unterbinden.
14 europäische Länder haben bereits ein Verbot!
VIER PFOTEN stellt mit seiner Aufforderung zum Verbot der Stopfmast keine Minderheit dar: Die Zwangsmast für Stopfleber ist aufgrund ihrer Grausamkeit bereits in 14 europäischen Ländern verboten. Dennoch wird das tierquälerische Produkt quer durch Europa exportiert und konsumiert. Ungarn ist weltweit der größte Exporteur und nach Frankreich der zweitgrößte Produzent von Stopfleber. Circa drei Millionen Tiere leben in den ungarischen Stopf-Farmen.
VIER PFOTEN - Stopfleber-Produktion in Ungarn
AUS DIESEN GRÜNDEN ENGAGIEREN WIR UNS UND SPENDEN WIR FÜR VIER-PFOTEN. WIR KÄMPFEN FÜR TIERE, UNSER MOTTO, BITTE KÄMPFEN SIE FÜR UNS !
https://www.secure.pfoten-online.de/spende/bnbform.html
http://www.vier-pfoten.de
Stop it!: Kampagne gegen Wildtiere in europäischen Zirkussen
Stop it!: Kampagne gegen Wildtiere in europäischen Zirkussen
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startet heute ihre Stop it! Kampagne in sechs europäischen Ländern. Ziel ist ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Die Kampagne läuft in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Ungarn und Rumänien. Neben klassischen Kampagnenaktionen werden Unterstützer aufgerufen, sich im Internet zu beteiligen und den politisch Verantwortlichen die ROTE KARTE zu zeigen.

"Wildtiere können in einem Zirkus unmöglich artgemäß leben", sagt Thomas Pietsch, Wildtier-Experte von VIER PFOTEN und Leiter der Kampagne. "Ein Löwe durchstreift in freier Wildbahn bis zu 400 Quadratkilometer - im Zirkus vegetiert er auf wenigen Quadratmetern. Ein Seelöwe, der in der Natur bis zu 250 Meter tief taucht, wird im Zirkus in einem winzigen Becken gehalten."

Die Stop it! Kampagne von VIER PFOTEN informiert und dokumentiert das tägliche Leid der Tiere. Unter www.vier-pfoten.de/stopit zeigen aktuelle Videoclips die mangelhaften Lebensbedingungen von Wildtieren in Zirkussen. Unterstützer können sich aktiv beteiligen: eine ROTE KARTE senden, selbst erstellte Bilder und Videos von Zirkustieren einsenden und ihren Standpunkt durch ein eigenes Portrait mit dem Stop it! Schild ausdrücken. VIER PFOTEN rechnet mit einer hohen Beteiligung, denn viele Menschen lehnen die Zurschaustellung von Wildtieren ab - besonders, wenn sie die negativen Folgen für die Tiere kennen.

Nach Schätzungen gibt es heute in Europa bis zu 1.000 Zirkusunternehmen, die meisten haben Tiere im Programm. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, Experten gehen jedoch von einem Bestand von einigen tausend Zirkustieren aus. Besonders oft werden Elefanten, Löwen, Tiger und Seelöwen gehalten, aber auch Affen, Bären, Giraffen, Nashörner und Nilpferde fristen einen Großteil ihres Lebens im Käfigwagen und unter der Zirkuskuppel. Die Haltung ist unzureichend, die Dressurmethoden fragwürdig und die Kunststücke widersprechen oftmals dem natürlichen Verhalten der Tiere. Auch die ständigen Ortswechsel und der Lärm belasten die Tiere. Viele Zirkustiere zeigen deshalb Verhaltensstörungen und leiden oft unter schweren Krankheiten.
Viele Länder haben die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereist verboten oder eingeschränkt, wie etwa Österreich, Bulgarien, Schweden, die USA oder Israel. "Diese Länder zeigen, dass nur ein Haltungsverbot, das Leid der Tiere beenden kann. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland diesen Beispielen folgt", fordert Thomas Pietsch.
Auf der Aktionswebsite www.vier-pfoten.de/stopit kann eine ROTE LISTE mit weiteren Informationen zu bereits bestehenden Verboten und der Haltungsproblematik von Wildtieren im Zirkus heruntergeladen werden.
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startet heute ihre Stop it! Kampagne in sechs europäischen Ländern. Ziel ist ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Die Kampagne läuft in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Ungarn und Rumänien. Neben klassischen Kampagnenaktionen werden Unterstützer aufgerufen, sich im Internet zu beteiligen und den politisch Verantwortlichen die ROTE KARTE zu zeigen.

"Wildtiere können in einem Zirkus unmöglich artgemäß leben", sagt Thomas Pietsch, Wildtier-Experte von VIER PFOTEN und Leiter der Kampagne. "Ein Löwe durchstreift in freier Wildbahn bis zu 400 Quadratkilometer - im Zirkus vegetiert er auf wenigen Quadratmetern. Ein Seelöwe, der in der Natur bis zu 250 Meter tief taucht, wird im Zirkus in einem winzigen Becken gehalten."

Die Stop it! Kampagne von VIER PFOTEN informiert und dokumentiert das tägliche Leid der Tiere. Unter www.vier-pfoten.de/stopit zeigen aktuelle Videoclips die mangelhaften Lebensbedingungen von Wildtieren in Zirkussen. Unterstützer können sich aktiv beteiligen: eine ROTE KARTE senden, selbst erstellte Bilder und Videos von Zirkustieren einsenden und ihren Standpunkt durch ein eigenes Portrait mit dem Stop it! Schild ausdrücken. VIER PFOTEN rechnet mit einer hohen Beteiligung, denn viele Menschen lehnen die Zurschaustellung von Wildtieren ab - besonders, wenn sie die negativen Folgen für die Tiere kennen.

Nach Schätzungen gibt es heute in Europa bis zu 1.000 Zirkusunternehmen, die meisten haben Tiere im Programm. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, Experten gehen jedoch von einem Bestand von einigen tausend Zirkustieren aus. Besonders oft werden Elefanten, Löwen, Tiger und Seelöwen gehalten, aber auch Affen, Bären, Giraffen, Nashörner und Nilpferde fristen einen Großteil ihres Lebens im Käfigwagen und unter der Zirkuskuppel. Die Haltung ist unzureichend, die Dressurmethoden fragwürdig und die Kunststücke widersprechen oftmals dem natürlichen Verhalten der Tiere. Auch die ständigen Ortswechsel und der Lärm belasten die Tiere. Viele Zirkustiere zeigen deshalb Verhaltensstörungen und leiden oft unter schweren Krankheiten.
Viele Länder haben die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereist verboten oder eingeschränkt, wie etwa Österreich, Bulgarien, Schweden, die USA oder Israel. "Diese Länder zeigen, dass nur ein Haltungsverbot, das Leid der Tiere beenden kann. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland diesen Beispielen folgt", fordert Thomas Pietsch.
Auf der Aktionswebsite www.vier-pfoten.de/stopit kann eine ROTE LISTE mit weiteren Informationen zu bereits bestehenden Verboten und der Haltungsproblematik von Wildtieren im Zirkus heruntergeladen werden.
Stöckchen spielen ist auch mit Risiko verbunden
Stöckchen spielen ist auch mit Risiko verbunden
Für sein Leben gern kaut Golden Retriever Sammy an Stöckchen. Dem Welpen tut es gut, wenn er seine Milchzähnchen an dem harten Holz reiben kann. Außerdem macht das Spielen mit Stöckchen viel Spaß. Wenn Herrchen zum Wurf ansetzt, hoppst Sammy fröhlich voran und holt mit Begeisterung den Stock, um seine "Beute" dann genüsslich bearbeiten kann.

Klar muss man seinem Hund den Spaß daran nicht unbedingt verderben. Ein wenig Vorsicht ist aber dennoch geboten beim Stöckchenspielen. Denn damit verbunden ist auch ein gewisses Risiko.
Zum einen kann sich der Hund vor lauter Begeisterung den Stock in den Rachen rammen, wenn er ihn holt. Deshalb sollte man einen zu überdrehten Vierbeiner erst einmal etwas bremsen, damit kein Unfall passiert. Den Hund also besser nicht allzu sehr "aufputschen"! Besser: Ihn erstmal Platz machen lassen, bevor er lossausen darf, um das Holz zu holen. Das hat den Vorteil, dass der Stock dann schon am Boden liegt, so können Unfälle vermieden werden.
Zum zweiten sollte man es Bello besser abgewöhnen, Holz zu zerkauen. Viele Vierbeiner erbrechen später diese verschluckten Teile wieder. Außerdem können sich Splitter in der Mundhöhle festsetzen und zu Verletzungen führen. Im schlimmsten Fall kann sogar der Darm verletzt werden, wenn splitterndes Holz durchwandert. Daher sollte Deinem Hund das Kommando "Aus!" vertraut sein - wenn Du dieses Wort zu ihm sagst, dann sollte er den Stock auch loslassen.

Klar muss man seinem Hund den Spaß daran nicht unbedingt verderben. Ein wenig Vorsicht ist aber dennoch geboten beim Stöckchenspielen. Denn damit verbunden ist auch ein gewisses Risiko.
Zum einen kann sich der Hund vor lauter Begeisterung den Stock in den Rachen rammen, wenn er ihn holt. Deshalb sollte man einen zu überdrehten Vierbeiner erst einmal etwas bremsen, damit kein Unfall passiert. Den Hund also besser nicht allzu sehr "aufputschen"! Besser: Ihn erstmal Platz machen lassen, bevor er lossausen darf, um das Holz zu holen. Das hat den Vorteil, dass der Stock dann schon am Boden liegt, so können Unfälle vermieden werden.
Zum zweiten sollte man es Bello besser abgewöhnen, Holz zu zerkauen. Viele Vierbeiner erbrechen später diese verschluckten Teile wieder. Außerdem können sich Splitter in der Mundhöhle festsetzen und zu Verletzungen führen. Im schlimmsten Fall kann sogar der Darm verletzt werden, wenn splitterndes Holz durchwandert. Daher sollte Deinem Hund das Kommando "Aus!" vertraut sein - wenn Du dieses Wort zu ihm sagst, dann sollte er den Stock auch loslassen.

Und zum Dritten sollte man sich vorher genau anschauen, mit welcher Art von Stock sich der Hund beschäftigt. Denn: Es gibt Hölzer, die ausgesprochen giftig sind für Vierbeiner! Wer Bello mit einem Stock von einem Holunderstrauch spielen lässt, der riskiert schwere Vergiftungen, die sich durch Speicheln, Erbrechen und Atemnot äußern. Wenn nach dem gemeinsamen Spiel derartige Symptome auftreten, dann schnellstens zum Tierarzt! Giftig ist übrigens auch Goldregen-Holz (nicht nur die Blüten!). Ein Holunderstrauch sieht so aus:

Wenn Du so einen siehst, mach mit Deinem Hund lieber einen größeren Bogen drumherum, sicher ist sicher...
Ansonsten gilt: Stöckchen holen ist zwar ein echter Klassiker und macht jedem Hund den größten Spaß, allerdings gibt es auch Spiele, die mit weit weniger Risiken verbunden sind. Vielleicht mag Dein Hund ja auch ganz gerne Plüschspielzeug oder eine Hunde-Frisbee-Scheibe? Auch damit lässt es sich herrlich herumtollen!
Na dann, viel Spaß beim gemeinsamen Spielen!
Für sein Leben gern kaut Golden Retriever Sammy an Stöckchen. Dem Welpen tut es gut, wenn er seine Milchzähnchen an dem harten Holz reiben kann. Außerdem macht das Spielen mit Stöckchen viel Spaß. Wenn Herrchen zum Wurf ansetzt, hoppst Sammy fröhlich voran und holt mit Begeisterung den Stock, um seine "Beute" dann genüsslich bearbeiten kann.

Klar muss man seinem Hund den Spaß daran nicht unbedingt verderben. Ein wenig Vorsicht ist aber dennoch geboten beim Stöckchenspielen. Denn damit verbunden ist auch ein gewisses Risiko.
Zum einen kann sich der Hund vor lauter Begeisterung den Stock in den Rachen rammen, wenn er ihn holt. Deshalb sollte man einen zu überdrehten Vierbeiner erst einmal etwas bremsen, damit kein Unfall passiert. Den Hund also besser nicht allzu sehr "aufputschen"! Besser: Ihn erstmal Platz machen lassen, bevor er lossausen darf, um das Holz zu holen. Das hat den Vorteil, dass der Stock dann schon am Boden liegt, so können Unfälle vermieden werden.
Zum zweiten sollte man es Bello besser abgewöhnen, Holz zu zerkauen. Viele Vierbeiner erbrechen später diese verschluckten Teile wieder. Außerdem können sich Splitter in der Mundhöhle festsetzen und zu Verletzungen führen. Im schlimmsten Fall kann sogar der Darm verletzt werden, wenn splitterndes Holz durchwandert. Daher sollte Deinem Hund das Kommando "Aus!" vertraut sein - wenn Du dieses Wort zu ihm sagst, dann sollte er den Stock auch loslassen.

Klar muss man seinem Hund den Spaß daran nicht unbedingt verderben. Ein wenig Vorsicht ist aber dennoch geboten beim Stöckchenspielen. Denn damit verbunden ist auch ein gewisses Risiko.
Zum einen kann sich der Hund vor lauter Begeisterung den Stock in den Rachen rammen, wenn er ihn holt. Deshalb sollte man einen zu überdrehten Vierbeiner erst einmal etwas bremsen, damit kein Unfall passiert. Den Hund also besser nicht allzu sehr "aufputschen"! Besser: Ihn erstmal Platz machen lassen, bevor er lossausen darf, um das Holz zu holen. Das hat den Vorteil, dass der Stock dann schon am Boden liegt, so können Unfälle vermieden werden.
Zum zweiten sollte man es Bello besser abgewöhnen, Holz zu zerkauen. Viele Vierbeiner erbrechen später diese verschluckten Teile wieder. Außerdem können sich Splitter in der Mundhöhle festsetzen und zu Verletzungen führen. Im schlimmsten Fall kann sogar der Darm verletzt werden, wenn splitterndes Holz durchwandert. Daher sollte Deinem Hund das Kommando "Aus!" vertraut sein - wenn Du dieses Wort zu ihm sagst, dann sollte er den Stock auch loslassen.

Und zum Dritten sollte man sich vorher genau anschauen, mit welcher Art von Stock sich der Hund beschäftigt. Denn: Es gibt Hölzer, die ausgesprochen giftig sind für Vierbeiner! Wer Bello mit einem Stock von einem Holunderstrauch spielen lässt, der riskiert schwere Vergiftungen, die sich durch Speicheln, Erbrechen und Atemnot äußern. Wenn nach dem gemeinsamen Spiel derartige Symptome auftreten, dann schnellstens zum Tierarzt! Giftig ist übrigens auch Goldregen-Holz (nicht nur die Blüten!). Ein Holunderstrauch sieht so aus:

Wenn Du so einen siehst, mach mit Deinem Hund lieber einen größeren Bogen drumherum, sicher ist sicher...
Ansonsten gilt: Stöckchen holen ist zwar ein echter Klassiker und macht jedem Hund den größten Spaß, allerdings gibt es auch Spiele, die mit weit weniger Risiken verbunden sind. Vielleicht mag Dein Hund ja auch ganz gerne Plüschspielzeug oder eine Hunde-Frisbee-Scheibe? Auch damit lässt es sich herrlich herumtollen!
Na dann, viel Spaß beim gemeinsamen Spielen!
Stimmen aus der Politik
Stimmen aus der Politik
"Die zahlreichen Probleme, die bei der Haltung von Wildtieren im Zirkus auftreten, sind mir bekannt. In der Regel ist eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens nicht gewährleistet. Wir werden die geplante Bundesratsinitiative mit einer eigenen parlamentarischen Initiative unterstützen und die Bundesregierung auffordern, die Ermächtigung des �13 Abs. 3 Tierschutzgesetz zu nutzen und eine Rechtsverordnung vorzulegen, die die Haltung einer Reihe von Wildtierarten in Zirkussen verbietet."
Claudia Hämmerling, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
"Auch wir sind der Überzeugung, dass eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung bestimmter Wildtiere in Zirkussen in der Praxis nahezu unmöglich ist. Wobei der Schutz der Tiere zusätzlich durch Vollzugsdefizite und mangelnde Auffangstationen erschwert wird."
Hans-Jürgen Klein, Tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag
"Deswegen muss es unser Ziel sein, dass Zirkusbetriebe künftig nur noch diejenigen Tierarten mitführen, die unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusbetriebes tierschutzgerecht gehalten werden können. Das bedeutet, dass Tierarten, bei denen diese tierschutzgerechte Haltung nicht gewährleistet ist, von dem Betrieb eines Zirkusunternehmens auszuschließen sind."
Christian Wulff, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen
"Die Haltung von Exoten, besonders in Kleinzirkussen, ist äußerst problematisch und kann oft auch durch Haltungsverbesserungen nicht tierschutzgerecht gestaltet werden. Deshalb wäre es eine sinnvolle Maßnahme, die Haltung, den Handel und die Einfuhr bestimmter Exoten zu verbieten bzw. zu beschränken, damit sie in Zirkussen nicht mehr zur Schau gestellt werden."
Frau Dr. von der Schulenburg, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Gesundheit
"Ich stimme mit Ihrer Auffassung überein, dass die artgerechte Haltung der meisten Wildtierarten, die traditionell oder auch als außergewöhnliche Attraktion in Zirkussen gezeigt werden, sehr problematisch bis unmöglich ist. Die derzeitige Rechtsetzung fordert zwar gemäß Tierschutzgesetz die artgerechte Haltung von Tieren und legt auch die Überwachung und den Vollzug der gesetzlichen Anforderungen fest. Die Rechtsnormen reichen jedoch für die Durchsetzung des Tierschutzes im Sinne des Gesetzgebers auf diesem Gebiet nicht aus."
Frau Dr. Prokert, Referentin, Sächsisches Staatsministerium für Soziales
"unterstützen wir selbstverständlich Initiativen, das Ende der Haltung bestimmter Wildtierarten in Zirkussen auch in Rechtsvorschriften zu verankern."
Dr. Wenzel, Ltd: Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
"Die von Ihnen aufgezeigten Probleme sind uns bekannt und leider sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern häufig anzutreffen. Aus unserer Sicht sind Zirkusunternehmen in ihren Möglichkeiten, Wildtiere tierschutzgerecht zu halten, oftmals gerade aus Kostengründen stark eingeschränkt. Tierartgerchte Haltungsbedingungen können Zirkusunternehmen gleich gar nicht schaffen. Deshalb wäre es gewiss sinnvoll, Übergangsregelungen zu entwickeln, wonach Wildtiere nur noch in Tiergärten zu halten sind und dem Zirkusgeschehen, wie in verschiedenen Ländern bereits praktiziert, ganz entzogen werden."
Reinhard Dankert, Parl. Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern
"kann ich Ihnen zu Ihrem konkreten Anliegen mitteilen, dass auch nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben, Wandermenagerien und ähnlichen Einrichtungen, in denen eine tiergerechte Haltung nicht gewährleistet ist, angestrebt werden sollte."
Heinz Maurus, Parl. Geschftsführer der CDU Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
"Im Namen des tierschutzpolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg, möchte ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Anregungen bereits durch die FDP-Fraktion aufgegriffen worden sind. Ein entsprechender Antrag, wurde von Seiten der FDP-Fraktion zur 24. Sitzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages eingebracht. Die Debatte wurde aber aufgrund der Fülle der Anträge auf die nächste Sitzung nach der Sommerpause verschoben."
Dominik Völk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
"Die zahlreichen Probleme, die bei der Haltung von Wildtieren im Zirkus auftreten, sind mir bekannt. In der Regel ist eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens nicht gewährleistet. Wir werden die geplante Bundesratsinitiative mit einer eigenen parlamentarischen Initiative unterstützen und die Bundesregierung auffordern, die Ermächtigung des �13 Abs. 3 Tierschutzgesetz zu nutzen und eine Rechtsverordnung vorzulegen, die die Haltung einer Reihe von Wildtierarten in Zirkussen verbietet."
Claudia Hämmerling, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
"Auch wir sind der Überzeugung, dass eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung bestimmter Wildtiere in Zirkussen in der Praxis nahezu unmöglich ist. Wobei der Schutz der Tiere zusätzlich durch Vollzugsdefizite und mangelnde Auffangstationen erschwert wird."
Hans-Jürgen Klein, Tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag
"Deswegen muss es unser Ziel sein, dass Zirkusbetriebe künftig nur noch diejenigen Tierarten mitführen, die unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusbetriebes tierschutzgerecht gehalten werden können. Das bedeutet, dass Tierarten, bei denen diese tierschutzgerechte Haltung nicht gewährleistet ist, von dem Betrieb eines Zirkusunternehmens auszuschließen sind."
Christian Wulff, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen
"Die Haltung von Exoten, besonders in Kleinzirkussen, ist äußerst problematisch und kann oft auch durch Haltungsverbesserungen nicht tierschutzgerecht gestaltet werden. Deshalb wäre es eine sinnvolle Maßnahme, die Haltung, den Handel und die Einfuhr bestimmter Exoten zu verbieten bzw. zu beschränken, damit sie in Zirkussen nicht mehr zur Schau gestellt werden."
Frau Dr. von der Schulenburg, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Gesundheit
"Ich stimme mit Ihrer Auffassung überein, dass die artgerechte Haltung der meisten Wildtierarten, die traditionell oder auch als außergewöhnliche Attraktion in Zirkussen gezeigt werden, sehr problematisch bis unmöglich ist. Die derzeitige Rechtsetzung fordert zwar gemäß Tierschutzgesetz die artgerechte Haltung von Tieren und legt auch die Überwachung und den Vollzug der gesetzlichen Anforderungen fest. Die Rechtsnormen reichen jedoch für die Durchsetzung des Tierschutzes im Sinne des Gesetzgebers auf diesem Gebiet nicht aus."
Frau Dr. Prokert, Referentin, Sächsisches Staatsministerium für Soziales
"unterstützen wir selbstverständlich Initiativen, das Ende der Haltung bestimmter Wildtierarten in Zirkussen auch in Rechtsvorschriften zu verankern."
Dr. Wenzel, Ltd: Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
"Die von Ihnen aufgezeigten Probleme sind uns bekannt und leider sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern häufig anzutreffen. Aus unserer Sicht sind Zirkusunternehmen in ihren Möglichkeiten, Wildtiere tierschutzgerecht zu halten, oftmals gerade aus Kostengründen stark eingeschränkt. Tierartgerchte Haltungsbedingungen können Zirkusunternehmen gleich gar nicht schaffen. Deshalb wäre es gewiss sinnvoll, Übergangsregelungen zu entwickeln, wonach Wildtiere nur noch in Tiergärten zu halten sind und dem Zirkusgeschehen, wie in verschiedenen Ländern bereits praktiziert, ganz entzogen werden."
Reinhard Dankert, Parl. Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern
"kann ich Ihnen zu Ihrem konkreten Anliegen mitteilen, dass auch nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben, Wandermenagerien und ähnlichen Einrichtungen, in denen eine tiergerechte Haltung nicht gewährleistet ist, angestrebt werden sollte."
Heinz Maurus, Parl. Geschftsführer der CDU Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
"Im Namen des tierschutzpolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg, möchte ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Anregungen bereits durch die FDP-Fraktion aufgegriffen worden sind. Ein entsprechender Antrag, wurde von Seiten der FDP-Fraktion zur 24. Sitzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages eingebracht. Die Debatte wurde aber aufgrund der Fülle der Anträge auf die nächste Sitzung nach der Sommerpause verschoben."
Dominik Völk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
Stierkampf - Barbarei in Spanien - Climax of Torture - Fiestas in (S)PAIN
Stierkampf - Barbarei in Spanien - Climax of Torture - Fiestas in (S)PAIN
MEDINACELLI (Soria) - Brennende Hölle
Dies ist der absolute Höhepunkt an Tierquälerei. Die unglaubliche Barbarei besteht darin, dass eine Art Kugel auf beide Hörner gesetzt wird. Diese wird in Brand gesteckt, bevor die armen Stiere durch die Straßen gejagt werden. Durch Feuer und Rauch erleidet das Tier große Schmerzen. Mehr Informationen hierüber bei ANPBA: CAMPANA INTERNACIONAL CONTRA LOS "TOROS DE FUEGO" DE CATALUNA (ESPANA)
Diese Form der "Feuerstiere" wurde bereits in anderen Regionen Spaniens verboten, so z.B. in Madrid, im Baskenland, Castilla-La Mancha, Andalusien. Im so genannten "fortschrittlicherem" Katalonien besteht sie jedoch weiter Neben den "Feuerstieren" gibt es im Süden Kataloniens noch die "bous capllacats" oder "angeleinte Stiere". Diesen wird umständlich eine Leine an den Hörnern befestigt und sie werden stundenlang durch die Straßen gezogen. Beispielsweise die INITIATIVE ANTI-CORRIDA war bei einem solchen Spektakel in Lodosa (Navarra) dabei und musste feststellen, wie sehr auch diese Tiere leiden.
All dies zeigt, dass gerade Katalonien seine "Hausaufgaben" im Umgang mit Tieren noch meistern muss.
Die Hauptsaison dauert von April (Ostern) bis September / November. Die meisten Kämpfe finden in Madrid und Sevilla statt. Möchten Sie einen Stierkampf besuchen, sollten Sie dies in einer bekannten Arena mit berühmten Toreros tun. Unerfahrene Toreros (novilleros) leisten häufig eine blutige und unausgereifte 'Arbeit'.
Es empfiehlt sich eine Kopfbedeckung und eine Wasserflasche mitzunehmen.
Stierkämpfe werden Spanien in Frankreich, Peru, Mexiko und Ecuador durchgeführt - nicht immer wird dabei der Stier direkt in der Arena getötet.
Überall in der spanisch sprechenden Welt gibt es den Stierkampf, aber nur bestimmte Länder veranstalten die traditionellen Corridas oder Novilladas spanischer Herkunft, bei denen die Tiere in einer Arena durch Stichverletzungen getötet werden. In Portugal werden die Stiere zwar ebenfalls bei den Veranstaltungen in den Arenen mit Stichwaffen verwundet, - man tötet sie aber erst später und nicht vor Publikum. Stierkämpfe, bei denen kein Blut vergossen wird und man die Tiere nicht mit Stichverletzungen traktiert, gibt es in verschiedenen Varianten. Zu ihnen gehört es, die Stiere zu reizen und zu hetzen oder ihnen Aufhänger abzujagen, die man an ihren Hörnern befestigt hat.
Häufig finden Festejos Taurinos y Ferias zur gleichen Zeit statt.
Beim Besuch einer solchen Veranstaltung, sollten Sie daran denken, dass auch Tiere Angst und Schmerz empfinden und das der Besuch einer solchen Veranstaltung in Ihrer eigenen Verantwortung liegt. Ihr Konsumverhalten liegt in Ihrer Verantwortung, Tierfreunde-Nord empfielt ihnen das mit nichten und möchte sich hiermit entschieden gegen diesen Pseudosport aussprechen !
http://www.antistierkampf.de/
http://www.tierlobby.de/stierkampf/spanien.htm

http://www.stop-corrida.info
http://www.wspa.de/campaigns/bullfighting/world.html
MEDINACELLI (Soria) - Brennende Hölle
Dies ist der absolute Höhepunkt an Tierquälerei. Die unglaubliche Barbarei besteht darin, dass eine Art Kugel auf beide Hörner gesetzt wird. Diese wird in Brand gesteckt, bevor die armen Stiere durch die Straßen gejagt werden. Durch Feuer und Rauch erleidet das Tier große Schmerzen. Mehr Informationen hierüber bei ANPBA: CAMPANA INTERNACIONAL CONTRA LOS "TOROS DE FUEGO" DE CATALUNA (ESPANA)
Diese Form der "Feuerstiere" wurde bereits in anderen Regionen Spaniens verboten, so z.B. in Madrid, im Baskenland, Castilla-La Mancha, Andalusien. Im so genannten "fortschrittlicherem" Katalonien besteht sie jedoch weiter Neben den "Feuerstieren" gibt es im Süden Kataloniens noch die "bous capllacats" oder "angeleinte Stiere". Diesen wird umständlich eine Leine an den Hörnern befestigt und sie werden stundenlang durch die Straßen gezogen. Beispielsweise die INITIATIVE ANTI-CORRIDA war bei einem solchen Spektakel in Lodosa (Navarra) dabei und musste feststellen, wie sehr auch diese Tiere leiden.
All dies zeigt, dass gerade Katalonien seine "Hausaufgaben" im Umgang mit Tieren noch meistern muss.
Die Hauptsaison dauert von April (Ostern) bis September / November. Die meisten Kämpfe finden in Madrid und Sevilla statt. Möchten Sie einen Stierkampf besuchen, sollten Sie dies in einer bekannten Arena mit berühmten Toreros tun. Unerfahrene Toreros (novilleros) leisten häufig eine blutige und unausgereifte 'Arbeit'.
Es empfiehlt sich eine Kopfbedeckung und eine Wasserflasche mitzunehmen.
Stierkämpfe werden Spanien in Frankreich, Peru, Mexiko und Ecuador durchgeführt - nicht immer wird dabei der Stier direkt in der Arena getötet.
Überall in der spanisch sprechenden Welt gibt es den Stierkampf, aber nur bestimmte Länder veranstalten die traditionellen Corridas oder Novilladas spanischer Herkunft, bei denen die Tiere in einer Arena durch Stichverletzungen getötet werden. In Portugal werden die Stiere zwar ebenfalls bei den Veranstaltungen in den Arenen mit Stichwaffen verwundet, - man tötet sie aber erst später und nicht vor Publikum. Stierkämpfe, bei denen kein Blut vergossen wird und man die Tiere nicht mit Stichverletzungen traktiert, gibt es in verschiedenen Varianten. Zu ihnen gehört es, die Stiere zu reizen und zu hetzen oder ihnen Aufhänger abzujagen, die man an ihren Hörnern befestigt hat.
Häufig finden Festejos Taurinos y Ferias zur gleichen Zeit statt.
Beim Besuch einer solchen Veranstaltung, sollten Sie daran denken, dass auch Tiere Angst und Schmerz empfinden und das der Besuch einer solchen Veranstaltung in Ihrer eigenen Verantwortung liegt. Ihr Konsumverhalten liegt in Ihrer Verantwortung, Tierfreunde-Nord empfielt ihnen das mit nichten und möchte sich hiermit entschieden gegen diesen Pseudosport aussprechen !
http://www.antistierkampf.de/
http://www.tierlobby.de/stierkampf/spanien.htm

http://www.stop-corrida.info
http://www.wspa.de/campaigns/bullfighting/world.html
Adolph Kolping
Adolph Kolping
Adolph Kolping (* 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln; † 4. Dezember 1865 in Köln) war ein deutscher katholischer Priester und Begründer des Kolpingwerkes.

Leben

Kindheit und Handwerkslehre
Adolph Kolping war das vierte von fünf Kindern des Lohnschäfers Peter Kolping († 12. April 1845) und dessen Ehefrau Anna Maria, geborene Zurheyden († 4. April 1833). Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Mit 12 Jahren erlernte er auf Wunsch der Eltern in Kerpen zunächst das Schuhmacherhandwerk. Seine Kindheit beschrieb Kolping trotz der familiären Armut als glücklich. Nach der Lehre und der Gesellenprüfung arbeitete Kolping von 1829 bis 1832 als Schuhmachergeselle in Sindorf, Düren und Lechenich und danach in einer der damals führenden Werkstätten in Köln. Das Angebot, in diesen Betrieb einzuheiraten, lehnte er ab und wechselte die Stelle.
Weg zum Studium
Kolping war entsetzt von den oft menschenunwürdigen Lebensbedingungen und Lebensweisen der meisten Handwerksgesellen, die er während seiner Wanderschaft kennenlernte. Eine möglicherweise durch diese Verhältnisse bedingte Krankheit zwang ihn als 22-Jährigen, die Tätigkeit als Handwerker vorübergehend aufzugeben. Knapp zwei Jahre später – im Alter von fast 24 Jahren – erfüllte sich sein Wunsch aus Kindertagen: Er besuchte das Gymnasium, um danach zu studieren und Priester zu werden. Bevor Kolping in das Marzellengymnasium in Köln eintrat, nahm er Unterricht in Latein.
Nach nur dreieinhalb Jahren bestand Kolping das Abitur; am 3. April 1841 erhielt er das „Zeugnis der Reife“. Danach studierte er in München und Bonn sowie ab dem 26. März 1844 am Erzbischöflichen Clericalseminar in Köln Theologie. Dass er ohne wirtschaftliche Not studieren konnte, verdankte er im Wesentlichen Marialen (Maria Helena) Meller (* 16. April 1809; † 19. Mai 1878), einer Tochter des Gutsbesitzers, dessen Schafe sein Vater hütete. Sie hatte in der Sorge um einen ihr nahestehenden Menschen das Gelübde abgelegt, einen Theologiestudenten zu unterstützen. Unterstützung erfuhr Kolping aber auch durch andere Wohltäter.
Priester und „Gesellenvater“
Kaplan in Elberfeld
Am 13. April 1845 wurde er in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht und danach zunächst in Elberfeld, heute ein Stadtteil von Wuppertal, als Kaplan und Religionslehrer eingesetzt. Er traf wieder auf die gleiche soziale Situation wie seinerzeit in Köln als Geselle. Mit tiefer Armut, sklavischer Arbeitsausbeutung und allgemeiner Verelendung verbanden sich für viele junge Männer geistige Verwahrlosung und Apathie zu einem Milieu, das kaum Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben gab. Im Juni 1847 wurde er als Nachfolger des nach Wermelskirchen versetzten Kaplans Steenartz zum zweiten Präses des 1846 von Johann Gregor Breuer (1820–1897) gegründeten katholischen Gesellenvereins gewählt, der seinen Mitgliedern insbesondere in den Wanderjahren fern von zu Hause, soziale Unterstützung, Bildung, Geselligkeit und einen religiösen Halt gab. Kolping erkannte die Bedeutung des Gesellenvereins und war bestrebt, die Idee über Elberfeld hinauszutragen, was nach seiner Überzeugung jedoch nur von einer größeren Stadt aus möglich war. Er bat deshalb Erzbischof Johannes von Geissel um eine Stelle in Köln.
Gründer des Kölner Gesellenvereins

1849 kehrte Kolping als Domvikar zurück nach Köln und gründete dort am 6. Mai mit sieben Gesellen in der Kolumbaschule den Kölner Gesellenverein; am 1. Januar 1850 hatte der Verein bereits 550 Mitglieder. Wie in Köln entstanden schnell auch in anderen Städten Gesellenvereine; bis zu Kolpings Tod im Jahr 1865 waren es 418 mit 24.000 Mitgliedern. Im Herbst 1850 schloss Kolping die Vereine Elberfeld, Köln und Düsseldorf zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen, der sich ab 1851 „Katholischer Gesellenverein“ nannte, um über die rheinischen Grenzen hinaus offen zu sein. Dieser Zusammenschluss war die Keimzelle des heutigen internationalen Kolpingwerkes.
Der Verein sollte den wandernden Gesellen einen ähnlichen Halt geben, wie ihn nach Kolpings Überzeugung nur die Familie bietet, und die von ihm initiierten Gesellenhospize sollten für die Mitglieder „ein Familienhaus sein, in dem sie gewissermaßen ihre Familie, gleichgesinnte und gleichberechtigte Freunde wiederfinden und mit ihnen in inniger freundschaftlicher Weise zusammenleben.“[1] Die Gesellenhäuser waren deshalb nicht nur wohnliche Herberge, sondern auch Schule, die es den jungen Handwerkern ermöglichte, sich religiös, politisch und fachlich zu bilden. Außerdem sollten sie Gelegenheit zur Geselligkeit geben.
Ferner wurden in dem Verein Krankenpfleger gewählt, die laut Satzung verpflichtet waren, einen Kranken, der ihnen gemeldet wurde, im Lauf von 24 Stunden aufzusuchen und sich über die Krankheit sowie deren Grund zu informieren, nötigenfalls ärztliche Hilfe herbeizuholen und für den Kranken zu sorgen. Über diese Krankenpflege hinaus stellte Kolping sich selbst als Seelsorger für Cholerakranke zur Verfügung. Eine Vergütung der Stadt Köln für diese Tätigkeit lehnte er ab; das Geld wurde für den Gesellenverein verwandt.
Gesellenhaus an der Breiten Straße in Köln
Die Gesellenhospize hielt Kolping für unerlässlich und versuchte seit 1851, ein Haus für den Kölner Gesellenverein zu erwerben. In einer eigens herausgebrachten Broschüre bat er in „Bettelartikeln zugunsten des Hospitiums“ um Spenden für das Haus. Am 14. August 1852 kaufte er in der Breiten Straße für 14.200 Taler ein Anwesen mit einem großen Gebäude und Garten, um Versammlungsräume und ein Hospiz für durchreisende Gesellen einzurichten. [2] Am 8. Mai 1853 konnte das Haus bezogen werden, das nicht nur Herberge, sondern eine Art Heimschule war. [3]
Kolping als Publizist
Seit den Jahren in Elberfeld arbeitete Kolping neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit als Schriftsteller und Journalist. Er schrieb unter anderem für das „Rheinische Kirchenblatt“, das in Düsseldorf erschien, war ab 1850 Redakteur und von 1852 bis 1853 Herausgeber des „Katholischen Volkskalenders“ sowie von 1854 bis 1865 Herausgeber des „Kalenders für das katholische Volk“. Von 1850 bis 1854 schrieb er für das „Rheinische Kirchenblatt“, bevor er die Wochenzeitung „Rheinische Volksblätter“ gründete, deren erste Ausgabe am 1. April 1854 erschien und die schnell zu einem der erfolgreichsten katholischen Presseorgane ihrer Zeit wurde. Darüber hinaus arbeitete Kolping bis zu seinem Tod als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften.
Kolping sah in der Pressearbeit eine Möglichkeit, die Missstände des 19. Jahrhunderts und insbesondere die wirtschaftliche wie auch seelische Not vieler Menschen aufzuzeigen, um sie zu lindern. Die Tätigkeit als Publizist brachte ihm überdies die für sein Lebenswerk, den Gesellenverein, nötige wirtschaftliche Sicherheit.
Letzte Lebensjahre

Von Jugend an trafen Kolping schwere Krankheiten. Trotzdem ließ er sich 1858 zum Generalpräses aller bis dahin bestehenden 180 Gesellenvereine wählen und setzte alle Kraft ein, den Gesellenverein weiter zu verbreiten. Dazu unternahm er mitunter beschwerliche Reisen. Im September 1861 musste er jedoch die Teilnahme am Katholikentag in München und am Treffen der Gesellenvereinspräsides absagen, nachdem sich sein Gesundheitszustand bedrohlich verschlechtert hatte. Im Mai 1862 aber war es Kolping vergönnt, nach Rom zu reisen und dem Papst sein Werk vorzustellen. Als Anerkennung schenkte ihm Pius IX. ein kostbares Messgewand, das noch erhalten ist.
Vorübergehend schien sich Kolpings Gesundheit zu stabilisieren, doch ab dem Frühjahr 1865 litt er an einer schweren Gelenkentzündung im rechten Unterarm. Noch einmal reiste er, um für den Gesellenverein zu werben: Im September fuhr er nach Trier und nahm an der Einweihung des Gesellenhauses teil. Danach aber häuften sich Erstickungsanfälle, an denen er vier Tage vor Vollendung des 52. Lebensjahres im Gesellenhaus an der Breiten Straße starb.
Seit 1862 war Kolping Rektor der Minoritenkirche (Köln), in der er entsprechend seinem Wunsch am 30. April 1866 beigesetzt wurde. Zunächst war er auf dem Melatenfriedhof beerdigt.
Kurz gefasste Chronik

8. Dezember 1813: Geburt in Kerpen bei Köln
1820–1826: Besuch der Volksschule
1826–1837: Lehre und Gesellenzeit als Schuhmacher
1837–1841: Schüler des Marzellengymnasiums in Köln
1841–1842: Studium an der Universität München
1842–1844: Studium an der Universität Bonn
1844–1845: Priesterseminar in Köln
13. April 1845: Priesterweihe in der Minoritenkirche
1845–1849: Kaplan und Religionslehrer in Elberfeld
Juli 1847: Zweiter Präses des 1846 gegründeten Gesellenvereins in Elberfeld
1. April 1849: Domvikar in Köln
6. Mai 1849: Gründung des Kölner Gesellenvereins
1. Januar 1862: Rektor der Minoritenkirche
22. April 1862: Päpstlicher Geheimkämmerer
4. Dezember 1865: Todestag
30. April 1866: Überführung der Gebeine in die Minoritenkirche
27. Oktober 1991: Seligsprechung in Rom
Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses

1866–1901: Sebastian Georg Schäffer
1901–1924: Franz Hubert Maria Schweitzer
1924–1944: Theodor Hürth
1945–1947: Johannes Dahl
1948–1961: Bernhard Ridder
1961–1972: Heinrich Fischer
1972–2002: Heinrich Festing (zugleich auch erster deutscher Zentralpräses)
2002–heute: Axel Werner
Seligsprechung

Am 21. März 1934 eröffnete Karl Joseph Kardinal Schulte, Erzbischof von Köln, formell den Seligsprechungsprozess für Adolph Kolping.
Am 27. Oktober 1991 wurde Kolping von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Die römisch-katholische Kirche feiert den Gedenktag Adolph Kolpings am 4. Dezember. Zuvor besuchte Papst Johannes Paul II am 15. November 1980 die Minoritenkirche zu Köln. Am Grabe Kolpings betete er und formulierte den Satz: „Solche Leitbilder wie Adolph Kolping brauchen wir für die Kirche von heute.“ Der Heiligsprechungsprozess dauert an.
Kolpingmuseum

1963, zu Kolpings 150. Geburtstag, wurde in einem Nebengebäude seines Geburtshauses in Kerpen ein Museum in der Trägerschaft des Kolpingwerkes eingerichtet, das Originale oder zeitgerechte Dokumente und Exponate zu Leben, Werk und Nachwirkung ausstellte. Der Grundstock der Möbel stammte aus dem Besitz seiner Nichte Anna Catharina Kolping (1841 bis 1914), der Tochter seines Bruders Wilhelm, die Kolpings Haushalt geführt und ihn beerbt hatte. Sie war nach dem Tod ihres Onkels wieder nach Kerpen gezogen. Auch die dort aufgebaute Schusterwerkstatt (Tisch und Werkzeug) aus der Mitte des 19. Jahrhunderts soll aus dem Besitz Adolph Kolpings stammen. Das Haus war bereits 1913 vom Generalrat des katholischen Gesellenvereins aufgekauft worden. Die Möbel wurden 1926 dem Kerpener Gesellenverein übereignet. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung mit dem örtlichen Kolpinghaus kostenlos möglich.
1967 wurde in Dettelbach ein Kolping- und Handwerksmuseum im Faltertor eröffnet.
Werke
Die Schriften Kolpings in der Kölner Ausgabe (Titelliste):
Literatur
Christian Feldmann: Adolph Kolping. Ein Leben der Solidarität. Herder, Freiburg 2008, ISBN 3-451-32135-1
Hans-Joachim Kracht: Adolph Kolping, Priester, Pädagoge, Publizist. Im Dienst christlicher Sozialreform. Leben und Werk aus den Quellen dargestellt. Herder, Freiburg 1993, ISBN 3-451-21327-3
Franz Lüttgen: Johann Gregor Breuer und Adolph Kolping. Studien zur Frühgeschichte des Katholischen Gesellenvereins. Bonifatius-Verlag, Paderborn 1997, ISBN 3-87088-977-2
Paul Steinke: Leitbild für die Kirche: Adolph Kolping, Bonifatius GmbH, Paderborn 1992, ISBN 3-87088-683-8
Heinrich Festing: Adolph Kolping und sein Werk, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1981, ISBN 3-451-19476-7
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Römisch-katholischer_Geistlicher_(19._Jahrhundert)
Adolph Kolping (* 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln; † 4. Dezember 1865 in Köln) war ein deutscher katholischer Priester und Begründer des Kolpingwerkes.
Leben
Kindheit und Handwerkslehre
Adolph Kolping war das vierte von fünf Kindern des Lohnschäfers Peter Kolping († 12. April 1845) und dessen Ehefrau Anna Maria, geborene Zurheyden († 4. April 1833). Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Mit 12 Jahren erlernte er auf Wunsch der Eltern in Kerpen zunächst das Schuhmacherhandwerk. Seine Kindheit beschrieb Kolping trotz der familiären Armut als glücklich. Nach der Lehre und der Gesellenprüfung arbeitete Kolping von 1829 bis 1832 als Schuhmachergeselle in Sindorf, Düren und Lechenich und danach in einer der damals führenden Werkstätten in Köln. Das Angebot, in diesen Betrieb einzuheiraten, lehnte er ab und wechselte die Stelle.
Weg zum Studium
Kolping war entsetzt von den oft menschenunwürdigen Lebensbedingungen und Lebensweisen der meisten Handwerksgesellen, die er während seiner Wanderschaft kennenlernte. Eine möglicherweise durch diese Verhältnisse bedingte Krankheit zwang ihn als 22-Jährigen, die Tätigkeit als Handwerker vorübergehend aufzugeben. Knapp zwei Jahre später – im Alter von fast 24 Jahren – erfüllte sich sein Wunsch aus Kindertagen: Er besuchte das Gymnasium, um danach zu studieren und Priester zu werden. Bevor Kolping in das Marzellengymnasium in Köln eintrat, nahm er Unterricht in Latein.
Nach nur dreieinhalb Jahren bestand Kolping das Abitur; am 3. April 1841 erhielt er das „Zeugnis der Reife“. Danach studierte er in München und Bonn sowie ab dem 26. März 1844 am Erzbischöflichen Clericalseminar in Köln Theologie. Dass er ohne wirtschaftliche Not studieren konnte, verdankte er im Wesentlichen Marialen (Maria Helena) Meller (* 16. April 1809; † 19. Mai 1878), einer Tochter des Gutsbesitzers, dessen Schafe sein Vater hütete. Sie hatte in der Sorge um einen ihr nahestehenden Menschen das Gelübde abgelegt, einen Theologiestudenten zu unterstützen. Unterstützung erfuhr Kolping aber auch durch andere Wohltäter.
Priester und „Gesellenvater“
Kaplan in Elberfeld
Am 13. April 1845 wurde er in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht und danach zunächst in Elberfeld, heute ein Stadtteil von Wuppertal, als Kaplan und Religionslehrer eingesetzt. Er traf wieder auf die gleiche soziale Situation wie seinerzeit in Köln als Geselle. Mit tiefer Armut, sklavischer Arbeitsausbeutung und allgemeiner Verelendung verbanden sich für viele junge Männer geistige Verwahrlosung und Apathie zu einem Milieu, das kaum Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben gab. Im Juni 1847 wurde er als Nachfolger des nach Wermelskirchen versetzten Kaplans Steenartz zum zweiten Präses des 1846 von Johann Gregor Breuer (1820–1897) gegründeten katholischen Gesellenvereins gewählt, der seinen Mitgliedern insbesondere in den Wanderjahren fern von zu Hause, soziale Unterstützung, Bildung, Geselligkeit und einen religiösen Halt gab. Kolping erkannte die Bedeutung des Gesellenvereins und war bestrebt, die Idee über Elberfeld hinauszutragen, was nach seiner Überzeugung jedoch nur von einer größeren Stadt aus möglich war. Er bat deshalb Erzbischof Johannes von Geissel um eine Stelle in Köln.
Gründer des Kölner Gesellenvereins
1849 kehrte Kolping als Domvikar zurück nach Köln und gründete dort am 6. Mai mit sieben Gesellen in der Kolumbaschule den Kölner Gesellenverein; am 1. Januar 1850 hatte der Verein bereits 550 Mitglieder. Wie in Köln entstanden schnell auch in anderen Städten Gesellenvereine; bis zu Kolpings Tod im Jahr 1865 waren es 418 mit 24.000 Mitgliedern. Im Herbst 1850 schloss Kolping die Vereine Elberfeld, Köln und Düsseldorf zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen, der sich ab 1851 „Katholischer Gesellenverein“ nannte, um über die rheinischen Grenzen hinaus offen zu sein. Dieser Zusammenschluss war die Keimzelle des heutigen internationalen Kolpingwerkes.
Der Verein sollte den wandernden Gesellen einen ähnlichen Halt geben, wie ihn nach Kolpings Überzeugung nur die Familie bietet, und die von ihm initiierten Gesellenhospize sollten für die Mitglieder „ein Familienhaus sein, in dem sie gewissermaßen ihre Familie, gleichgesinnte und gleichberechtigte Freunde wiederfinden und mit ihnen in inniger freundschaftlicher Weise zusammenleben.“[1] Die Gesellenhäuser waren deshalb nicht nur wohnliche Herberge, sondern auch Schule, die es den jungen Handwerkern ermöglichte, sich religiös, politisch und fachlich zu bilden. Außerdem sollten sie Gelegenheit zur Geselligkeit geben.
Ferner wurden in dem Verein Krankenpfleger gewählt, die laut Satzung verpflichtet waren, einen Kranken, der ihnen gemeldet wurde, im Lauf von 24 Stunden aufzusuchen und sich über die Krankheit sowie deren Grund zu informieren, nötigenfalls ärztliche Hilfe herbeizuholen und für den Kranken zu sorgen. Über diese Krankenpflege hinaus stellte Kolping sich selbst als Seelsorger für Cholerakranke zur Verfügung. Eine Vergütung der Stadt Köln für diese Tätigkeit lehnte er ab; das Geld wurde für den Gesellenverein verwandt.
Gesellenhaus an der Breiten Straße in Köln
Die Gesellenhospize hielt Kolping für unerlässlich und versuchte seit 1851, ein Haus für den Kölner Gesellenverein zu erwerben. In einer eigens herausgebrachten Broschüre bat er in „Bettelartikeln zugunsten des Hospitiums“ um Spenden für das Haus. Am 14. August 1852 kaufte er in der Breiten Straße für 14.200 Taler ein Anwesen mit einem großen Gebäude und Garten, um Versammlungsräume und ein Hospiz für durchreisende Gesellen einzurichten. [2] Am 8. Mai 1853 konnte das Haus bezogen werden, das nicht nur Herberge, sondern eine Art Heimschule war. [3]
Kolping als Publizist
Seit den Jahren in Elberfeld arbeitete Kolping neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit als Schriftsteller und Journalist. Er schrieb unter anderem für das „Rheinische Kirchenblatt“, das in Düsseldorf erschien, war ab 1850 Redakteur und von 1852 bis 1853 Herausgeber des „Katholischen Volkskalenders“ sowie von 1854 bis 1865 Herausgeber des „Kalenders für das katholische Volk“. Von 1850 bis 1854 schrieb er für das „Rheinische Kirchenblatt“, bevor er die Wochenzeitung „Rheinische Volksblätter“ gründete, deren erste Ausgabe am 1. April 1854 erschien und die schnell zu einem der erfolgreichsten katholischen Presseorgane ihrer Zeit wurde. Darüber hinaus arbeitete Kolping bis zu seinem Tod als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften.
Kolping sah in der Pressearbeit eine Möglichkeit, die Missstände des 19. Jahrhunderts und insbesondere die wirtschaftliche wie auch seelische Not vieler Menschen aufzuzeigen, um sie zu lindern. Die Tätigkeit als Publizist brachte ihm überdies die für sein Lebenswerk, den Gesellenverein, nötige wirtschaftliche Sicherheit.
Letzte Lebensjahre
Von Jugend an trafen Kolping schwere Krankheiten. Trotzdem ließ er sich 1858 zum Generalpräses aller bis dahin bestehenden 180 Gesellenvereine wählen und setzte alle Kraft ein, den Gesellenverein weiter zu verbreiten. Dazu unternahm er mitunter beschwerliche Reisen. Im September 1861 musste er jedoch die Teilnahme am Katholikentag in München und am Treffen der Gesellenvereinspräsides absagen, nachdem sich sein Gesundheitszustand bedrohlich verschlechtert hatte. Im Mai 1862 aber war es Kolping vergönnt, nach Rom zu reisen und dem Papst sein Werk vorzustellen. Als Anerkennung schenkte ihm Pius IX. ein kostbares Messgewand, das noch erhalten ist.
Vorübergehend schien sich Kolpings Gesundheit zu stabilisieren, doch ab dem Frühjahr 1865 litt er an einer schweren Gelenkentzündung im rechten Unterarm. Noch einmal reiste er, um für den Gesellenverein zu werben: Im September fuhr er nach Trier und nahm an der Einweihung des Gesellenhauses teil. Danach aber häuften sich Erstickungsanfälle, an denen er vier Tage vor Vollendung des 52. Lebensjahres im Gesellenhaus an der Breiten Straße starb.
Seit 1862 war Kolping Rektor der Minoritenkirche (Köln), in der er entsprechend seinem Wunsch am 30. April 1866 beigesetzt wurde. Zunächst war er auf dem Melatenfriedhof beerdigt.
Kurz gefasste Chronik
8. Dezember 1813: Geburt in Kerpen bei Köln
1820–1826: Besuch der Volksschule
1826–1837: Lehre und Gesellenzeit als Schuhmacher
1837–1841: Schüler des Marzellengymnasiums in Köln
1841–1842: Studium an der Universität München
1842–1844: Studium an der Universität Bonn
1844–1845: Priesterseminar in Köln
13. April 1845: Priesterweihe in der Minoritenkirche
1845–1849: Kaplan und Religionslehrer in Elberfeld
Juli 1847: Zweiter Präses des 1846 gegründeten Gesellenvereins in Elberfeld
1. April 1849: Domvikar in Köln
6. Mai 1849: Gründung des Kölner Gesellenvereins
1. Januar 1862: Rektor der Minoritenkirche
22. April 1862: Päpstlicher Geheimkämmerer
4. Dezember 1865: Todestag
30. April 1866: Überführung der Gebeine in die Minoritenkirche
27. Oktober 1991: Seligsprechung in Rom
Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses
1866–1901: Sebastian Georg Schäffer
1901–1924: Franz Hubert Maria Schweitzer
1924–1944: Theodor Hürth
1945–1947: Johannes Dahl
1948–1961: Bernhard Ridder
1961–1972: Heinrich Fischer
1972–2002: Heinrich Festing (zugleich auch erster deutscher Zentralpräses)
2002–heute: Axel Werner
Seligsprechung
Am 21. März 1934 eröffnete Karl Joseph Kardinal Schulte, Erzbischof von Köln, formell den Seligsprechungsprozess für Adolph Kolping.
Am 27. Oktober 1991 wurde Kolping von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Die römisch-katholische Kirche feiert den Gedenktag Adolph Kolpings am 4. Dezember. Zuvor besuchte Papst Johannes Paul II am 15. November 1980 die Minoritenkirche zu Köln. Am Grabe Kolpings betete er und formulierte den Satz: „Solche Leitbilder wie Adolph Kolping brauchen wir für die Kirche von heute.“ Der Heiligsprechungsprozess dauert an.
Kolpingmuseum
1963, zu Kolpings 150. Geburtstag, wurde in einem Nebengebäude seines Geburtshauses in Kerpen ein Museum in der Trägerschaft des Kolpingwerkes eingerichtet, das Originale oder zeitgerechte Dokumente und Exponate zu Leben, Werk und Nachwirkung ausstellte. Der Grundstock der Möbel stammte aus dem Besitz seiner Nichte Anna Catharina Kolping (1841 bis 1914), der Tochter seines Bruders Wilhelm, die Kolpings Haushalt geführt und ihn beerbt hatte. Sie war nach dem Tod ihres Onkels wieder nach Kerpen gezogen. Auch die dort aufgebaute Schusterwerkstatt (Tisch und Werkzeug) aus der Mitte des 19. Jahrhunderts soll aus dem Besitz Adolph Kolpings stammen. Das Haus war bereits 1913 vom Generalrat des katholischen Gesellenvereins aufgekauft worden. Die Möbel wurden 1926 dem Kerpener Gesellenverein übereignet. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung mit dem örtlichen Kolpinghaus kostenlos möglich.
1967 wurde in Dettelbach ein Kolping- und Handwerksmuseum im Faltertor eröffnet.
Werke
Die Schriften Kolpings in der Kölner Ausgabe (Titelliste):
Literatur
Christian Feldmann: Adolph Kolping. Ein Leben der Solidarität. Herder, Freiburg 2008, ISBN 3-451-32135-1
Hans-Joachim Kracht: Adolph Kolping, Priester, Pädagoge, Publizist. Im Dienst christlicher Sozialreform. Leben und Werk aus den Quellen dargestellt. Herder, Freiburg 1993, ISBN 3-451-21327-3
Franz Lüttgen: Johann Gregor Breuer und Adolph Kolping. Studien zur Frühgeschichte des Katholischen Gesellenvereins. Bonifatius-Verlag, Paderborn 1997, ISBN 3-87088-977-2
Paul Steinke: Leitbild für die Kirche: Adolph Kolping, Bonifatius GmbH, Paderborn 1992, ISBN 3-87088-683-8
Heinrich Festing: Adolph Kolping und sein Werk, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1981, ISBN 3-451-19476-7
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Römisch-katholischer_Geistlicher_(19._Jahrhundert)
Stellers Seekuh

Stellers Seekuh, Stellersche Seekuh oder Riesenseekuh (Hydrodamalis gigas), früher auch Borkentier genannt, ist eine ausgestorbene Seekuh des nördlichen Pazifik. Sie wurde 1741 vom deutschen Arzt und Naturwissenschaftler Georg Wilhelm Steller erstmals wissenschaftlich beschrieben, nachdem das Expeditionsschiff Vitus Berings an der heute nach ihm benannten Beringinsel vor Kamtschatka gestrandet war. Zu der Zeit gab es vermutlich nur noch etwa 2.000 Exemplare bei der Beringinsel und der benachbarten Kupferinsel. Das letzte Tier der Art wurde vermutlich 1768 von Pelztierjägern bei der Beringinsel erschlagen.
Merkmale
Heutige Kenntnisse beruhen auf den akribischen Beschreibungen Stellers und einer Reihe von Skeletten in verschiedenen Museen.
Das Tier wurde bis 8 Meter lang und etwa 4 Tonnen schwer. Die Zähne waren völlig zurückgebildet; das Tier zerrieb seine Seetang-Nahrung zwischen zwei hornigen Kauplatten. Die Vorderarme endeten in verkümmerten Mittelhandknochen, Fingerknochen hatte das Tier nicht mehr. Von den hinteren Extremitäten waren zwei verkümmerte Beckenknochen geblieben. Das Tier hatte eine quergestellte, gegabelte Schwanzflosse von fast 2 Metern Breite. Die Haut war mehrere Zentimeter dick und hatte eine rindenartige Konsistenz, daher auch der Name Borkentier. Die Farbe war dunkelbraun.
Als einzige in historischer Zeit lebende Seekuh war diese Art ein Bewohner von Kaltwasser. Im Beringmeer waren Algen die Nahrung der Stellerschen Seekuh. Die Zähne waren in Anpassung an diese weiche Nahrung vollkommen zurückgebildet; die Zerkleinerung der Nahrung wurde allein von dem mit Hornplatten ausgekleideten Gaumen übernommen. Die vorderen Ruderflossen waren gegenüber denen anderer Seekühe stark verkleinert.

Evolution
Vermutlich als Folge einer Erdabkühlung vor etwa 20 Millionen Jahren bildete sich ein Nebenzweig der Gabelschwanzseekühe heraus, die Hydrodamalinae. Im Miozän war die Gattung Dusisiren, die diese Unterfamilie repräsentierte, im Pazifik weit verbreitet. Aus dem Pliozän und Pleistozän sind drei Arten der Gattung Hydrodamalis bekannt, deren Entwicklung in der Stellerschen Seekuh endete.
Verbreitung
Die Stellersche Seekuh bewohnte einst die Küsten des nördlichen Pazifik von Mexiko über die Aleuten bis Nordjapan. Möglicherweise trieb sie die Bejagung durch Menschen an den unwirtlichen Rand ihres Lebensraums, wo sie nach der Entdeckung durch Berings Crew in nur 27 Jahren durch exzessive Bejagung ausgerottet wurde.

Exponate
Während weltweit noch etwa 20 Skelette existieren, sind nur zwei Hautstücke der Stellerschen Seekuh bekannt. Eines davon liegt im Zoologischen Museum St. Petersburg, das andere wird im Überseemuseum Bremen gezeigt. Skelette sind im deutschsprachigen Raum im Japanischen Palais des Museums für Völkerkunde Dresden (auch ein Modell), im Naturhistorischen Museum in Braunschweig sowie im Naturhistorischen Museum in Wien zu sehen. Im Museum am Rosenstein in Stuttgart befinden sich ein Schädelabguss und ein kleines Modell.
Weblinks
Commons: Stellers Seekuh � Bilder, Videos und Audiodateien Übersichtsseite zu Stellers Seekuh Hydrodamalis gigas in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2007. Eingestellt von: World Conservation Monitoring Centre, 1996. Version vom 11. Mai 200 Euro Kategorien: Seekühe | Neuzeitlich ausgestorbenes Säugetier
http://commons.wikimedia.org/wiki/Hydrodamalis_gigas?uselang=de
http://www.hans-rothauscher.de/steller/steller_d.htm
http://www.redlist.org/search/details.php?species=10303
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Seek%C3%BChe
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Neuzeitlich_ausgestorbenes_S%C3%A4ugetier
Das lezte Geleid
Herr, wir können noch nicht fassen, was geschehen ist. Du hast unsere Tiere mitten aus ihrem Leben abberufen. Sie waren nicht darauf gefasst, so plötzlich aus diesem Leben Abschied zu nehmen - Erbarme dich Ihrer !
Wir können uns noch nicht vorstellen, wie es weitergehen soll. Hilf uns, dass wir auch im Unglück deine Güte erkennen, die durch das Leiden nicht in den Untergrund führt, sondern zur Vollendun.
Stärke unseren Glauben und Festige unsere Liebe zu dir. Erbarme dich unser und erbarme dich Ihrer.
Wir bitten dich für das Getier dieser Welt, lass sie nicht verzagen oder bitter werden. Hilf ihnen, ihren Weg weiter zugehen und zu finden.
Lass sie mitten im Tod an das Leben glauben, an Christus, der unser Leben ist. Hilf uns, ein ander zu lieben, wie Du uns liebst. Erbarme dich unser und gib uns deinen Frieden.
Steinbrechgewächse

Die Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) sind eine Pflanzenfamilie der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta).
Nach neuen phylogenetischen Erkenntnissen gehören die Steinbrechgewächse in die eigenständige Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales).
Die Familie hat etwa 33 Gattungen mit etwa 540 Arten, die in den gemäßigten Klimazonen, insbesondere auf der Nordhalbkugel, vorkommen. In Mitteleuropa ist diese Familie durch die Gattungen Milzkraut (Chrysosplenium) und Steinbrech (Saxifraga) vertreten.
Beschreibung
Es sind ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen. Einige Arten sind Sukkulent. CAM wurde bei einigen Arten nachgewiesen. Die Laubblätter sind meistens wechselständig. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen.
Die zwittrigen Blüten sind bei den meisten Saxifragaceae fünfzählig mit fünf Kelch- und fünf Kronblättern und zehn Staubblättern. Aber bei der Gattung Milzkraut (Chrysosplenium) sind die Blüten vierzählig mit nur einem Blütenhüllblattkreis und acht Staubblättern. Die zwei bis drei Fruchtblätter sind unten verwachsen und oben frei.
Es werden Kapselfrüchte oder Balgfrüchte gebildet.

Gattungen
Die Familie enthält etwa 33 Gattungen mit etwa 540 Arten:
Prachtspieren (Astilbe Buch.-Ham. ex G.Don): Mit etwa 18 Arten.
Astilboides (Hemsl.) Engl.: Mit nur einer Art:
Tafelblatt (Astilboides tabularis (Hemsl.) Engl.)
Bensoniella C.V.Morton: Mit nur einer Art:
Bensoniella oregona (Abrams & Bacig.) C.V.Morton
Bergenien (Bergenia Moench): Mit etwa zehn Arten.
Bolandra A.Gray: Mit nur zwei Arten.
Boykinia Nutt.: Mit etwa neun Arten.
Milzkräuter (Chrysosplenium L.): Mit etwa 55 bis 65 Arten.
Conimitella Rydb.: Mit nur einer Art:
Conimitella williamsii (Rydb.) D.C.Eaton
Darmera Voss - Mit nur einer Art:
Schildblatt, Schirmsteinbrech, Indianerrhabarber, Regenschirmpflanze (Darmera peltata Voss., Syn.: Saxifraga peltata Torr., Peltiphyllum peltatum Engl.)
Elmera Rydb.: Mit nur einer Art:
Elmera racemosa (S.Wats.) Rydb.
Purpurglöckchen (Heuchera L.): Mit etwa 35 bis 50 Arten. � Heucherella Wehrh.
Jepsonia Small: Mit nur etwa drei Arten.
Leptarrhena R.Br.: Mit nur einer Art:
Leptarrhena pyrolifolia (D.Don) Ser.
Lithophragma (Nutt.) Torr. & A.Gray: Mit etwa zwölf Arten.
Micranthes: Mit 70 Arten. Die Gattung gehört vielleicht nicht mehr zu den Saxifragaceae.
Mitella L.: Mit etwa 20 Arten.
Mukdenia Koidz.: Mit nur einer (bis zwei) Art(en):
Ahornblatt (Mukdenia rossii)
Oresitrophe Bunge: Mit nur einer Art:
Oresitrophe rupifraga Bunge
Peltoboykinia (Engl.) Hara: Mit nur zwei Arten.
Tellimaähnliche Peltoboykinie (Peltoboykinia tellimoides)
Watanabe-Peltoboykinie (Peltoboykinia watanabei)
Schaublatt (Rodgersia A.Gray): Mit etwa fünf Arten
Steinbrech (Saxifraga L.): Mit etwa 370 bis 450 Arten.
Saxifragella Engl.: Mit nur einer Art:
Saxifragella bicuspidata (Hook. f.) Engl.
Saxifragodes D.M.Moore: Mit nur einer Art:
Saxifragopsis Small: mit nur einer Art:
Saxifragodes albowiana (Kurtz) D.M.Moore: Heimat Feuerland.
Suksdorfia A.Gray: Mit drei Arten
Sullivantia Torr. & A.Gray: Mit etwa fünf Arten
Tanakaea Franch. & Sav.: Mit nur einer Art:
Tanakaea radicans Franch. & Sav.
Tellima R.Br.: Mit nur einer Art:
Falsche Alraunenwurzel (Tellima grandiflora R.Br.)
Tetilla DC.: Mit nur einer Art, die Gattung gehört vielleicht nicht mehr zu den Saxifragaceae.
Schaumblüten (Tiarella L.): Mit sechs Arten.
Tolmiea Torr. & A.Gray: Mit nur einer Art:
Henne mit Küken (Tolmiea menziesii Torr. & A.Gray)
Quellen
Die Familie bei bei der APWebsite (engl.)
http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/orders/saxifragalesweb.htm#Saxifragales
http://delta-intkey.com/angio/www/saxifrag.htm
Die Familie bei DELTA. (engl.)
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Saxifragaceae?uselang=de
http://www.saxifraga.org/plants/saxbase/taxon.asp?Taxon=1
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Steinbrechgew%C3%A4chse
Weblinks
Commons: Steinbrechgewächse - Bilder, Videos und Audiodateien
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Saxifragaceae?uselang=de
The Saxifrage Society. (engl.)
http://www.saxifraga.org/plants/saxbase/taxon.asp?Taxon=1
Kategorie: Steinbrechgewächse
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Steinbrechgew%C3%A4chse
Steinbrechartige
Steinbrechartige
Steinbrechartige (Saxifragales) sind eine Ordnung der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta).
Nach neuen phylogenetischen Erkenntnissen bilden die Saxifragales eine eigenständige Ordnung. Früher wurden etwa die Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) zu den Rosenartigen (Rosales) gezählt.
Beschreibung
In dieser Ordnung gibt es eine breite Vielfalt an Wuchsformen. Von ein- über mehrjährige krautige Pflanzen bis zu Sträuchern und Bäumen. Einige Arten sind Sukkulenten. Zwei Arten sind Wurzelparasiten. Auch einige Wasserpflanzen gibt es. In der Systematik der Angiospermae findet man ab den Saxifragales eine gehäuftet dikotyle Merkmale. Meist sind die Laubblätter wechselständig. Nebenblätter sind oft vorhanden.
Die Blüten sind meist fünfzählig. Die Blütenhüllblätter sind deutlich in Kelch- und Kronblätter differenziert. Die Fruchtblätter sind primär frei (z. B. Crassulaceae) mit Tendenz zur Verwachsung - coenocarper Fruchtknoten (z. B. Saxifragaceae).
Systematik
Zur Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) gehören 16 Familien mit 112 Gattungen und 2470 Arten:
Altingiaceae: Es gibt nur ein oder zwei Gattungen mit 13 bis 18 laubabwerfenden Baum-Arten:
Altingia Noronha
Amberbäume (Liquidambar L.)
Aphanopetalaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind klimmende Sträucher in Australien:
Aphanopetalum Endl.
Cercidiphyllaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind laubwerfende Bäume in China und Japan:
Kuchenbäume (Cercidiphyllum)
Dickblattgewächse (Crassulaceae): Die Familie ist gegliedert in drei Unterfamilien mit 34 Gattungen und 1370 Arten. Es sind sukkulente Pflanzen:
Crassuloideae Burnett
Kalanchoideae A.Berger
Sempervivoideae Arnott
Cynomoriaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind chlorophyllose Wurzelparasiten mit einer Verbreitung vom Mittelmeerraum bis nach Kleinasien:
Cynomorium L.
Daphniphyllaceae: Es ist nur eine Gattung mit zehn Arten. Es sind immergrüne Bäume und Sträucher in Südostasien:
Daphniphyllum
Stachelbeergewächse (Grossulariaceae): Es gibt nur eine Gattung mit etwa 150 Strauch-Arten:
Ribes
Tausendblattgewächse (Haloragaceae): Es gibt acht Gattungen mit 145 Wasserpflanzen-Arten und einigen Halbsträuchern bis kleinen Bäumen mit fast weltweiter Verbreitung.
Hamamelisgewächse (Hamamelidaceae): Die Familie ist gegliedert in drei Unterfamilien mit 27 Gattungen und 82 Arten. Es sind Bäume und Sträucher:
Disanthoideae Harms: Mit der einzigen Art:
Disanthus cercidifolius
Exbucklandoideae Harms: Mit drei bis vier Gattungen und etwa 14 Arten.
Hamamelidoideae Burnett: Mit 27 Gattung und etwa 78 Arten.
Iteaceae: Es gibt nur eine Gattung mit 18 Arten. Es sind Bäume und Sträucher. Sie haben Areale in Südostasien, östlichen Afrika und im östlichen Nordamerika:
Itea L. (Syn.: Choristylis)
Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae): Es gibt nur eine Gattung mit 33 Arten. Es sind mehrjährige krautige Pflanzen oder Sträucher:
Pfingstrosen (Paeonia)
Penthoraceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind rhizombildende, mehrjährige, krautige Pflanzen. Sie haben Areale in Asien und im östlichen Nordamerika:
Penthorum L.
Peridiscaceae: Es gibt nur drei Gattungen mit neun Baum-Arten in Südamerika und im tropischen Westafrika.
Pterostemonaceae: Es gibt nur eine Gattungen mit drei Strauch-Arten in Mexiko:
Pterostemon Schauer
Steinbrechgewächse (Saxifragaceae): Es gibt etwa 33 Gattungen mit etwa 540 Arten. Es sind meist krautige Arten, einige sind sukkulent.
Tetracarpaeaceae: Es gibt nur die eine Art:
Tetracarpaea tasmannica, ein immergrüner Strauch in Tasmanien.
Quellen
Die Ordnung der Saxifragales bei der APWebsite (engl.)
Weblinks
Commons: Steinbrechartige � Bilder, Videos und Audiodateien
Eintrag im Tree of Life Projekt. (engl.)
Kategorie: Steinbrechartige
Steinbrechartige (Saxifragales) sind eine Ordnung der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta).
Nach neuen phylogenetischen Erkenntnissen bilden die Saxifragales eine eigenständige Ordnung. Früher wurden etwa die Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) zu den Rosenartigen (Rosales) gezählt.
Beschreibung
In dieser Ordnung gibt es eine breite Vielfalt an Wuchsformen. Von ein- über mehrjährige krautige Pflanzen bis zu Sträuchern und Bäumen. Einige Arten sind Sukkulenten. Zwei Arten sind Wurzelparasiten. Auch einige Wasserpflanzen gibt es. In der Systematik der Angiospermae findet man ab den Saxifragales eine gehäuftet dikotyle Merkmale. Meist sind die Laubblätter wechselständig. Nebenblätter sind oft vorhanden.
Die Blüten sind meist fünfzählig. Die Blütenhüllblätter sind deutlich in Kelch- und Kronblätter differenziert. Die Fruchtblätter sind primär frei (z. B. Crassulaceae) mit Tendenz zur Verwachsung - coenocarper Fruchtknoten (z. B. Saxifragaceae).
Systematik
Zur Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) gehören 16 Familien mit 112 Gattungen und 2470 Arten:
Altingiaceae: Es gibt nur ein oder zwei Gattungen mit 13 bis 18 laubabwerfenden Baum-Arten:
Altingia Noronha
Amberbäume (Liquidambar L.)
Aphanopetalaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind klimmende Sträucher in Australien:
Aphanopetalum Endl.
Cercidiphyllaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind laubwerfende Bäume in China und Japan:
Kuchenbäume (Cercidiphyllum)
Dickblattgewächse (Crassulaceae): Die Familie ist gegliedert in drei Unterfamilien mit 34 Gattungen und 1370 Arten. Es sind sukkulente Pflanzen:
Crassuloideae Burnett
Kalanchoideae A.Berger
Sempervivoideae Arnott
Cynomoriaceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind chlorophyllose Wurzelparasiten mit einer Verbreitung vom Mittelmeerraum bis nach Kleinasien:
Cynomorium L.
Daphniphyllaceae: Es ist nur eine Gattung mit zehn Arten. Es sind immergrüne Bäume und Sträucher in Südostasien:
Daphniphyllum
Stachelbeergewächse (Grossulariaceae): Es gibt nur eine Gattung mit etwa 150 Strauch-Arten:
Ribes
Tausendblattgewächse (Haloragaceae): Es gibt acht Gattungen mit 145 Wasserpflanzen-Arten und einigen Halbsträuchern bis kleinen Bäumen mit fast weltweiter Verbreitung.
Hamamelisgewächse (Hamamelidaceae): Die Familie ist gegliedert in drei Unterfamilien mit 27 Gattungen und 82 Arten. Es sind Bäume und Sträucher:
Disanthoideae Harms: Mit der einzigen Art:
Disanthus cercidifolius
Exbucklandoideae Harms: Mit drei bis vier Gattungen und etwa 14 Arten.
Hamamelidoideae Burnett: Mit 27 Gattung und etwa 78 Arten.
Iteaceae: Es gibt nur eine Gattung mit 18 Arten. Es sind Bäume und Sträucher. Sie haben Areale in Südostasien, östlichen Afrika und im östlichen Nordamerika:
Itea L. (Syn.: Choristylis)
Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae): Es gibt nur eine Gattung mit 33 Arten. Es sind mehrjährige krautige Pflanzen oder Sträucher:
Pfingstrosen (Paeonia)
Penthoraceae: Es ist nur eine Gattung mit nur zwei Arten. Es sind rhizombildende, mehrjährige, krautige Pflanzen. Sie haben Areale in Asien und im östlichen Nordamerika:
Penthorum L.
Peridiscaceae: Es gibt nur drei Gattungen mit neun Baum-Arten in Südamerika und im tropischen Westafrika.
Pterostemonaceae: Es gibt nur eine Gattungen mit drei Strauch-Arten in Mexiko:
Pterostemon Schauer
Steinbrechgewächse (Saxifragaceae): Es gibt etwa 33 Gattungen mit etwa 540 Arten. Es sind meist krautige Arten, einige sind sukkulent.
Tetracarpaeaceae: Es gibt nur die eine Art:
Tetracarpaea tasmannica, ein immergrüner Strauch in Tasmanien.
Quellen
Die Ordnung der Saxifragales bei der APWebsite (engl.)
Weblinks
Commons: Steinbrechartige � Bilder, Videos und Audiodateien
Eintrag im Tree of Life Projekt. (engl.)
Kategorie: Steinbrechartige
Steht der nächste Flussdelfin vor dem Aus ?
Steht der nächste Flussdelfin vor dem Aus ?
Pro Wildlife fordert von Pakistan Schutzmaßnahmen für den Indus-Flussdelfin
Vor wenigen Monaten bestimmte die drohende Ausrottung des chinesischen Flussdelfins Baiji die internationalen Schlagzeilen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife befürchtet, dass nun ein weiterer Flussdelfin ausstirbt: der Indus-Flussdelfin in Pakistan. Es gibt nur noch 600 bis 800 Tiere in einem kleinen Flussabschnitt. Wasserverschmutzung, Staudämme und Fischerei machen dem Indus-Flussdelfin den Garaus.
In einem Schreiben an die pakistanische Regierung bezeichnet Pro Wildlife die Situation des Indus-Flussdelfins als dramatisch. Vom einstigen Verbreitungsgebiet im gesamten Indus-Flusssystem ist nur noch ein Fünftel übrig geblieben - ein kleiner Abschnitt zwischen drei Staudämmen, die für Delfine eine nahezu unüberwindbare Barriere darstellen. Weitere Tiere sind in anderen Flussteilen isoliert und haben langfristig keine Überlebenschance.
Der Lebensraum des Indus-Flussdelfins schwindet rasant. Hauptursache sind Landwirtschaft und Industrie. Durch sie gelangen zum einen große Mengen Pestizide und andere Giftstoffe in den Fluss. Zum anderen wird immer mehr Flusswasser benötigt und damit der Wasserspiegel gesenkt.
In Pakistan heißt der Indus-Flussdelfin "Bhulan" und ist auf dem Papier geschützt. In der Praxis sieht es allerdings anders aus. Pro Wildlife fordert deshalb die pakistanische Regierung auf, umgehend zu handeln: "Der Vollzug muss ab sofort verbessert und die Bevölkerung für den Schutz der kleinen Delfine gewonnen werden. Außerdem ist es dringend erforderlich, in Fischernetzen, Bewässerungskanälen oder Dämmen verfangene Tiere schnellstmöglich zu befreien und in sichere Gebiete umzusetzen. Zudem muss die Regierung umgehend dafür sorgen, dass die Wasserqualität des Indus verbessert wird", heißt es in dem Schreiben der Organisation.
Zum aktuellen Jahr des Delfins, ausgerufen von den Vereinten Nationen, rückt Pro Wildlife den Indus-Flussdelfin im Dezember in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Der bis zu 2,5 Meter lange Delfin hat eine Besonderheit, die gleichzeitig ein Handicap ist: Er ist blind und auf ein funktionierendes Echolot angewiesen. Doch in seinem immer stärker zugebauten, mit Dämmen versperrten Lebensraum mit dem lärmenden Schiffsverkehr wird eine Orientierung immer schwieriger.
Vor einem Jahr meldete ein internationales Forscherteam nach intensiver aber erfolgloser Suche, dass der seltenste aller Flussdelfine, der chinesische Baiji, ausgestorben sei. Im August 2007 allerdings entdeckten Fischer im Yangtze ein ausgewachsenes Tier. "Die Langzeit-Prognose jedoch ist katastrophal - nicht nur für den Baiji, sondern auch für den Indus-Flussdelfin, wenn nicht umgehend die Notbremse gezogen wird", sagt Pro Wildlife Sprecherin Sandra Altherr.
Die Vereinten Nationen riefen 2007 zum "Jahr des Delfins" aus. PRO WILDLIFE widmet seine Aktivitäten jeden Monat einer anderen Delfinart, um auf deren Bedrohung aufmerksam zu machen.
... Presseinfo zum "Jahr des Delfins"
Pro Wildlife fordert von Pakistan Schutzmaßnahmen für den Indus-Flussdelfin
Vor wenigen Monaten bestimmte die drohende Ausrottung des chinesischen Flussdelfins Baiji die internationalen Schlagzeilen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife befürchtet, dass nun ein weiterer Flussdelfin ausstirbt: der Indus-Flussdelfin in Pakistan. Es gibt nur noch 600 bis 800 Tiere in einem kleinen Flussabschnitt. Wasserverschmutzung, Staudämme und Fischerei machen dem Indus-Flussdelfin den Garaus.
In einem Schreiben an die pakistanische Regierung bezeichnet Pro Wildlife die Situation des Indus-Flussdelfins als dramatisch. Vom einstigen Verbreitungsgebiet im gesamten Indus-Flusssystem ist nur noch ein Fünftel übrig geblieben - ein kleiner Abschnitt zwischen drei Staudämmen, die für Delfine eine nahezu unüberwindbare Barriere darstellen. Weitere Tiere sind in anderen Flussteilen isoliert und haben langfristig keine Überlebenschance.
Der Lebensraum des Indus-Flussdelfins schwindet rasant. Hauptursache sind Landwirtschaft und Industrie. Durch sie gelangen zum einen große Mengen Pestizide und andere Giftstoffe in den Fluss. Zum anderen wird immer mehr Flusswasser benötigt und damit der Wasserspiegel gesenkt.
In Pakistan heißt der Indus-Flussdelfin "Bhulan" und ist auf dem Papier geschützt. In der Praxis sieht es allerdings anders aus. Pro Wildlife fordert deshalb die pakistanische Regierung auf, umgehend zu handeln: "Der Vollzug muss ab sofort verbessert und die Bevölkerung für den Schutz der kleinen Delfine gewonnen werden. Außerdem ist es dringend erforderlich, in Fischernetzen, Bewässerungskanälen oder Dämmen verfangene Tiere schnellstmöglich zu befreien und in sichere Gebiete umzusetzen. Zudem muss die Regierung umgehend dafür sorgen, dass die Wasserqualität des Indus verbessert wird", heißt es in dem Schreiben der Organisation.
Zum aktuellen Jahr des Delfins, ausgerufen von den Vereinten Nationen, rückt Pro Wildlife den Indus-Flussdelfin im Dezember in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Der bis zu 2,5 Meter lange Delfin hat eine Besonderheit, die gleichzeitig ein Handicap ist: Er ist blind und auf ein funktionierendes Echolot angewiesen. Doch in seinem immer stärker zugebauten, mit Dämmen versperrten Lebensraum mit dem lärmenden Schiffsverkehr wird eine Orientierung immer schwieriger.
Vor einem Jahr meldete ein internationales Forscherteam nach intensiver aber erfolgloser Suche, dass der seltenste aller Flussdelfine, der chinesische Baiji, ausgestorben sei. Im August 2007 allerdings entdeckten Fischer im Yangtze ein ausgewachsenes Tier. "Die Langzeit-Prognose jedoch ist katastrophal - nicht nur für den Baiji, sondern auch für den Indus-Flussdelfin, wenn nicht umgehend die Notbremse gezogen wird", sagt Pro Wildlife Sprecherin Sandra Altherr.
Die Vereinten Nationen riefen 2007 zum "Jahr des Delfins" aus. PRO WILDLIFE widmet seine Aktivitäten jeden Monat einer anderen Delfinart, um auf deren Bedrohung aufmerksam zu machen.
... Presseinfo zum "Jahr des Delfins"
Staaten verweigern Medizin
Staaten verweigern Medizin
Die Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Ostsee sind in allen neun Anrainer-Staaten "mangelhaft". Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt ein heute beim Stockholmer Ostsee-Festival veröffentlichter Ländervergleich des WWF. Darin untersucht der WWF die Fortschritte, die die Staaten im Kampf gegen die Zerstörung von Lebensräumen, die Überfischung, die Einleitung von Umweltgiften, die Folgen der Schifffahrt sowie bei der Einführung von Schutzgebieten erreicht haben.
"Die Politik hat bislang in weiten Teilen versagt. Die Regierungen gleichen Ärzten, die dem todkranken Patienten Die O., eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, wird von den Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark fast vollständig umschlossen. Ostsee trotz eindeutiger Diagnose die rettende Medizin verweigern ", kritisiert der Leiter des Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Ostseebüros in Stralsund, Jochen Lamp.
Das zweite Ostsee-Länderranking des WWF untersucht die bislang umgesetzten Maßnahmen zum Meeresschutz in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden und Russland. Bei einem ersten Vergleich, der im Sommer 2007 veröffentlicht wurde, hatte die Umweltstiftung den gesetzlichen Rahmen für den Ostseeschutz in den Ländern unter die Lupe genommen.
Das beste Ergebnis des neuen Staatenvergleichs erzielte Deutschland, das knapp die Hälfte der vom WWF geforderten Schutzmaßnahmen verwirklicht hat. Am Ende der Rangliste liegt Polen mit einer Umsetzungsquote von nur 25 Prozent. "Das Ergebnis ist sehr ernüchternd, weil kein Land die Ostsee umfassend schützt. Wir brauchen Bundesliga-Format, um dieses einzigartige Meer zu retten. Das Deutschland jetzt Tabellenführer auf Kreisliganiveau ist, kann kein Ruhekissen sein ", so Lamp. Handlungsbedarf bestehe vor allem in der Fischereipolitik, beim Kampf gegen Umweltgifte und bei der Regulierung der Schifffahrt.
Die Arten- und Lebensraumvielfalt der Ostsee stehe auf dem Spiel, warnt der WWF. Jedes Jahr werden über eine Million Tonnen Nährstoffe eingeleitet, die - wie in diesem Jahr - unnatürlich starke Algenblüten verursachen. Eine dramatische Folge: Schon auf 42.000 Quadratkilometer des Meeresbodens, einer Fläche von nahezu der Größe Dänemarks, herrscht dauerhaft Sauerstoffmangel.
Zahlreiche Meerestiere wie zum Beispiel der Schweinswal in der südlichen Ostsee sind gefährdet. Die Kapazität der Fangflotten liegt um 30 bis 40 Prozent über dem Niveau einer nachhaltigen Fischerei. Gesetzliche Regelungen greifen nicht - so wird etwa jeder zweite Dorsch illegal gefangen. Durch Schiffs-Ballastwasser wurden bereits mehr als 100 fremde Arten in die Ostsee eingeschleppt, die eine erhebliche Gefahr für heimische Arten und Lebensräume darstellen. Die Belastung mit Umweltgiften wie Dioxin oder Polychlorierten Biphenylen (PCBs), die in Heringen oder Lachsen gemessen wird, liegt in einigen Regionen noch immer über den EU-Grenzwerten.
Trotz dieser alarmierenden Befunde sieht der WWF auch positive Entwicklungen. Deutschland hat bereits 40 Prozent seiner nationalen Gewässer unter Schutz gestellt. Litauen und Lettland gehen mit verschärften Kontrollen erfolgreich gegen kriminelle Fischer vor. Und Estland konnte die Einleitung giftiger Substanzen in die Ostsee besonders deutlich senken.
Die finnische Präsidentin Tanja Halonen wurde vom WWF in Stockholm für ihre führende Rolle im Ostseeschutz ausgezeichnet. Halonen setze sich intensiv für die Rettung der Ostsee und den länderübergreifenden Dialog ein, lobt der WWF. Zudem habe Finnland als erster Ostseestaat eine ressortübergreifende Meeresschutz-Strategie entwickelt.
Der WWF fordert alle Ostsee-Länder auf, die Rettung der Ostsee zur Chefsache zu machen. Den politischen Rahmen dazu biete die EU, die die Ostsee zur Modellregion für eine nachhaltige Meerespolitik auserkoren hat. Allerdings klaffe zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch eine schmerzliche Lücke, so der WWF.
Die Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Ostsee sind in allen neun Anrainer-Staaten "mangelhaft". Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt ein heute beim Stockholmer Ostsee-Festival veröffentlichter Ländervergleich des WWF. Darin untersucht der WWF die Fortschritte, die die Staaten im Kampf gegen die Zerstörung von Lebensräumen, die Überfischung, die Einleitung von Umweltgiften, die Folgen der Schifffahrt sowie bei der Einführung von Schutzgebieten erreicht haben.
"Die Politik hat bislang in weiten Teilen versagt. Die Regierungen gleichen Ärzten, die dem todkranken Patienten Die O., eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, wird von den Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark fast vollständig umschlossen. Ostsee trotz eindeutiger Diagnose die rettende Medizin verweigern ", kritisiert der Leiter des Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Ostseebüros in Stralsund, Jochen Lamp.
Das zweite Ostsee-Länderranking des WWF untersucht die bislang umgesetzten Maßnahmen zum Meeresschutz in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden und Russland. Bei einem ersten Vergleich, der im Sommer 2007 veröffentlicht wurde, hatte die Umweltstiftung den gesetzlichen Rahmen für den Ostseeschutz in den Ländern unter die Lupe genommen.
Das beste Ergebnis des neuen Staatenvergleichs erzielte Deutschland, das knapp die Hälfte der vom WWF geforderten Schutzmaßnahmen verwirklicht hat. Am Ende der Rangliste liegt Polen mit einer Umsetzungsquote von nur 25 Prozent. "Das Ergebnis ist sehr ernüchternd, weil kein Land die Ostsee umfassend schützt. Wir brauchen Bundesliga-Format, um dieses einzigartige Meer zu retten. Das Deutschland jetzt Tabellenführer auf Kreisliganiveau ist, kann kein Ruhekissen sein ", so Lamp. Handlungsbedarf bestehe vor allem in der Fischereipolitik, beim Kampf gegen Umweltgifte und bei der Regulierung der Schifffahrt.
Die Arten- und Lebensraumvielfalt der Ostsee stehe auf dem Spiel, warnt der WWF. Jedes Jahr werden über eine Million Tonnen Nährstoffe eingeleitet, die - wie in diesem Jahr - unnatürlich starke Algenblüten verursachen. Eine dramatische Folge: Schon auf 42.000 Quadratkilometer des Meeresbodens, einer Fläche von nahezu der Größe Dänemarks, herrscht dauerhaft Sauerstoffmangel.
Zahlreiche Meerestiere wie zum Beispiel der Schweinswal in der südlichen Ostsee sind gefährdet. Die Kapazität der Fangflotten liegt um 30 bis 40 Prozent über dem Niveau einer nachhaltigen Fischerei. Gesetzliche Regelungen greifen nicht - so wird etwa jeder zweite Dorsch illegal gefangen. Durch Schiffs-Ballastwasser wurden bereits mehr als 100 fremde Arten in die Ostsee eingeschleppt, die eine erhebliche Gefahr für heimische Arten und Lebensräume darstellen. Die Belastung mit Umweltgiften wie Dioxin oder Polychlorierten Biphenylen (PCBs), die in Heringen oder Lachsen gemessen wird, liegt in einigen Regionen noch immer über den EU-Grenzwerten.
Trotz dieser alarmierenden Befunde sieht der WWF auch positive Entwicklungen. Deutschland hat bereits 40 Prozent seiner nationalen Gewässer unter Schutz gestellt. Litauen und Lettland gehen mit verschärften Kontrollen erfolgreich gegen kriminelle Fischer vor. Und Estland konnte die Einleitung giftiger Substanzen in die Ostsee besonders deutlich senken.
Die finnische Präsidentin Tanja Halonen wurde vom WWF in Stockholm für ihre führende Rolle im Ostseeschutz ausgezeichnet. Halonen setze sich intensiv für die Rettung der Ostsee und den länderübergreifenden Dialog ein, lobt der WWF. Zudem habe Finnland als erster Ostseestaat eine ressortübergreifende Meeresschutz-Strategie entwickelt.
Der WWF fordert alle Ostsee-Länder auf, die Rettung der Ostsee zur Chefsache zu machen. Den politischen Rahmen dazu biete die EU, die die Ostsee zur Modellregion für eine nachhaltige Meerespolitik auserkoren hat. Allerdings klaffe zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch eine schmerzliche Lücke, so der WWF.
Spürhunde für den Artenschutz
Spürhunde für den Artenschutz
Hunderte kleiner Schildkröten im Kulturbeutel, Papageieneier in der Unterhose, Vögel in engen Plastikröhren oder Pfeilgiftfrösche in Trinkflaschen - neben Drogen und Waffen sind bedrohte Arten das lukrativste Schmuggelgeschäft weltweit. Auf 20 Milliarden US-Dollar jährlich schätzt Interpol den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen. Zukünftig werden daher vom Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens - auf Initiative der Umweltschutzorganisation WWF - speziell ausgebildete Artenschutzspürhunde eingesetzt.
Allein in Frankfurt gab es 2007 im Bereich Artenschmuggel 561 Aufgriffe mit insgesamt 111.838 Exemplaren, darunter 5.599 lebende Tiere und Produkte wie präparierte Schlangenledertaschen, Kaviar, Felle oder in Alkohol eingelegte Kobras. "Der Schmuggel ist eine ernsthafte Gefahr für das Überleben von bedrohten Arten", warnt Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Artenschutzexperte Volkes Homes. Um der professionell agierenden Arten-Mafia einen Schritt voraus zu sein, entwickelten die Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC daher das Konzept der Artenschutzspürhunde.
"Die Hunde haben einfach den besseren Riecher", erklärt Volker Homes. "Sie können selbst Objekte mit geringem Eigengeruch wahrnehmen und sind daher ideal für die schnelle Kontrolle von Gepäckstücken, Postsendungen oder ganzen Containern." Der WWF-Experte bezeichnete es als einen "Meilenstein", dass zukünftig auch am Frankfurter Flughafen, einem der größten Flughäfen Europas, Artenschutzspürhunde eingesetzt werden.
"Wir haben vor gut einem Jahr dem deutschen Zoll unser Konzept vorgestellte. Damals hätte ich nicht vermutet, dass bereits im Sommer 2008 in Frankfurt Artenschutzspürhunde auf Patrouille gehen", freut sich Volker Homes. Auch für den Hundlehrwart des Hauptzollamts Frankfurt, Dieter Keller, ist das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt von besonderer Bedeutung: "Es ist mir ein persönliches Anliegen den Artenschmuggel zu bekämpfen und so zum Überleben bedrohter Tier- und Pflanzenarten beizutragen. "
Pilotprojekte in Wien, Nürnberg oder Stuttgart stimmen Artenschützer wie Zollbeamte gleichermaßen optimistisch. "Unsere beiden Hunde Amy und Uno sind auf 15 Geruchsbilder trainiert und sobald sie bei ihrer Kontrolle einen der angelernten Gerüche erkannt haben, werden sie mit dem Zuspielen eines Spielzeugs, wie etwa einer Beißwurst, belohnt", erklärt Dieter Keller die Arbeitsweise der Hunde, die nach einer zehnwöchigen Ausbildung an der Zollhundeschule in Neuendettelsau darauf brennen, endlich am Frankfurter Flughafen ihren Dienst zu beginnen.
Schmuggel
Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main - Flughafen erfolgten im Jahr 2007 561 Beschlagnahmungen (Jahr 2006: 647). Dabei wurden insgesamt vorläufig 111.838 Einzelexemplare (20.654) sichergestellt; darunter 5.599 lebende Tiere (14.346), 100.891 lebende Pflanzen (1.334) und 5.348 Erzeugnisse (4.974) aus geschützten Tieren und Pflanzen. Besonders nennenswert sind Beschlagnahmen von 50.000 Orchideen, 200 Leguanen, 75 Schlagen, 46 Fledermäusen und 55 Nilflughunden.
Weiterführende Informationen: http://www.zoll.de/
Souvenirs
Riesenmuscheln, Aktentaschen aus Krokodilleder, Zebrafelle, Korallenketten, Elfenbein oder in Alkohol eingelegte Kobras - solche exotischen und zugleich illegalen Souvenirs gehören nicht ins Urlaubsgepäck. Durch das Sammeln oder den Kauf dieser Souvenirs gefährden Touristen nicht nur den Bestand der jeweiligen Arten, sondern werden - wissentlich oder unbeabsichtigt - zu Artenschmugglern. Der Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF hat daher einen praktischen Souvenirführer zusammengestellt. Ein kurzer Leitfaden, der helfen kann, wachsam zu sein und nur legale Mitbringsel einzukaufen.
Autor: WWF Deutschland
Weiterführende Informationen:
Besuchen Sie auch die Homepage des WWF
http://www.wwf.de/
Hunderte kleiner Schildkröten im Kulturbeutel, Papageieneier in der Unterhose, Vögel in engen Plastikröhren oder Pfeilgiftfrösche in Trinkflaschen - neben Drogen und Waffen sind bedrohte Arten das lukrativste Schmuggelgeschäft weltweit. Auf 20 Milliarden US-Dollar jährlich schätzt Interpol den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen. Zukünftig werden daher vom Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens - auf Initiative der Umweltschutzorganisation WWF - speziell ausgebildete Artenschutzspürhunde eingesetzt.
Allein in Frankfurt gab es 2007 im Bereich Artenschmuggel 561 Aufgriffe mit insgesamt 111.838 Exemplaren, darunter 5.599 lebende Tiere und Produkte wie präparierte Schlangenledertaschen, Kaviar, Felle oder in Alkohol eingelegte Kobras. "Der Schmuggel ist eine ernsthafte Gefahr für das Überleben von bedrohten Arten", warnt Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Artenschutzexperte Volkes Homes. Um der professionell agierenden Arten-Mafia einen Schritt voraus zu sein, entwickelten die Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC daher das Konzept der Artenschutzspürhunde.
"Die Hunde haben einfach den besseren Riecher", erklärt Volker Homes. "Sie können selbst Objekte mit geringem Eigengeruch wahrnehmen und sind daher ideal für die schnelle Kontrolle von Gepäckstücken, Postsendungen oder ganzen Containern." Der WWF-Experte bezeichnete es als einen "Meilenstein", dass zukünftig auch am Frankfurter Flughafen, einem der größten Flughäfen Europas, Artenschutzspürhunde eingesetzt werden.
"Wir haben vor gut einem Jahr dem deutschen Zoll unser Konzept vorgestellte. Damals hätte ich nicht vermutet, dass bereits im Sommer 2008 in Frankfurt Artenschutzspürhunde auf Patrouille gehen", freut sich Volker Homes. Auch für den Hundlehrwart des Hauptzollamts Frankfurt, Dieter Keller, ist das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt von besonderer Bedeutung: "Es ist mir ein persönliches Anliegen den Artenschmuggel zu bekämpfen und so zum Überleben bedrohter Tier- und Pflanzenarten beizutragen. "
Pilotprojekte in Wien, Nürnberg oder Stuttgart stimmen Artenschützer wie Zollbeamte gleichermaßen optimistisch. "Unsere beiden Hunde Amy und Uno sind auf 15 Geruchsbilder trainiert und sobald sie bei ihrer Kontrolle einen der angelernten Gerüche erkannt haben, werden sie mit dem Zuspielen eines Spielzeugs, wie etwa einer Beißwurst, belohnt", erklärt Dieter Keller die Arbeitsweise der Hunde, die nach einer zehnwöchigen Ausbildung an der Zollhundeschule in Neuendettelsau darauf brennen, endlich am Frankfurter Flughafen ihren Dienst zu beginnen.
Schmuggel
Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main - Flughafen erfolgten im Jahr 2007 561 Beschlagnahmungen (Jahr 2006: 647). Dabei wurden insgesamt vorläufig 111.838 Einzelexemplare (20.654) sichergestellt; darunter 5.599 lebende Tiere (14.346), 100.891 lebende Pflanzen (1.334) und 5.348 Erzeugnisse (4.974) aus geschützten Tieren und Pflanzen. Besonders nennenswert sind Beschlagnahmen von 50.000 Orchideen, 200 Leguanen, 75 Schlagen, 46 Fledermäusen und 55 Nilflughunden.
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Autor: WWF Deutschland
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Vereine und private Initiativen für Tierschutz gibt es bereits viele - vornehmlich im Internet. Zum Teil sehr gut gemacht und fundiert (siehe dazu auch unsere Link-Empfehlungen).
Alle setzen auf Aufklärung und Information, zeigen die ökologische Bedeutung der Tiere und die Ausrottungsgefahr durch den Menschen. Alle bedrohten Tierarten decken jedoch nur die wenigsten ab und außerdem ist diese Dokumentation in den meisten Fällen auch nicht sehr transparent. Die internen Kosten sind vielfach höher als die tatsächlichen Aufwendungen für den Vereinszweck und die Arbeit eher theoretischer Natur. Genau hier setzt TIERFREUNDE-NORD ein. Wir kämpfen an vorderster Front für mehr Wissen über den Tierschutz und damit mehr Verständnis für den Schutz der Tiere. Wir führen gezielte Werbekampanien durch, Sie auf die Probleme zwischen Mensch und Tier aufmerksarm machen soll, wir Produzieren PDF-Publikationen, sind mit Messebeteiligungen und Medienkooperationen direkt in der Öffentlichkeit und publizieren neben Online-News, Dokumentationen und Filme vetrschiedener Tierschutzorganisationen.
TIERFREUNDE-NORD - das sind Webmaster, Köche und Tierfreunde aus ganz Deutschland - vereint in dem Bemühen, etwas Effektives und vor allem Greifbares zum Tierschutz und zum Wissen über die bedrohte Tiere beizutragen.
TIERFREUNDE-NORD ist ein gemeinnütziges Internetprojet das sich nicht durch Spenden sondern durch Sponsoren finanziert. Unsere Werbepartner möchten wir an dieser Stelle mit erwähnen und werden sie auch zukünftig in unseren Werken verewigen um für sie zu Werben.
Wir sichern eine zielgerechte Verwendung der Sponsorengelder zu - so halten wir die Kosten für den Onlinezugang und die Seite selbst möglichst gering und setzen unser erwirtschaftetes Geld in die Werbung. Bis auf eine notwendige Aufwandsentschädigung für die Projektleiter vor Ort, arbeitet das gesamte Team ohne Honorar. Alles für die Tiere - das ist unser Motto.
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Spitzels Knabenkrau

Spitzels Knabenkraut (Orchis spitzelii) ist eine Art der Gattung Knabenkräuter (Orchis) in der Familie der Orchideen (Orchidaceae) und gehört zu den sehr seltenen Orchideen Mitteleuropas. In Deutschland ist es lange ausgestorben, in Österreich und in der Schweiz ist nur je ein Fundort aktuell bestätigt.
Name
Spitzels Knabenkraut wurde 1835 vom Forstrat Anton von Spitzel (1807-1853) aus München im Land Salzburg (Österreich) entdeckt und 1837 ihm zu Ehren als Orchis spitzelii von Anton Eleutherius Sauter nach einem Herbarexemplar von Wilhelm Daniel Joseph Koch beschrieben. Der wissenschaftliche Gattungsname leitet sich von griechisch ????? orchis = Hoden und das Art-Epitheton spitzelii von der latinisierten Benennung nach dem Entdecker ab.
Beschreibung
Spitzels Knabenkraut ist ein sommergrüner, mehrjähriger, perennierender, krautig wachsender Knollengeophyt mit zwei relativ kleinen, rundlich bis eiförmigen Knollen als Überdauerungsorgan. Die Höhe des kräftigen,runden, grünen, im oberen Bereich weinrot überlaufenen Stängels variiert von 15 bis 35 Zentimetern. Es hat verhältnismäßig viele (etwa zwei bis sieben) grundständige, glänzende und ungefleckte, breit-lanzettliche Laubblätter, deren oberstes den Stängel scheidig umfasst.

Der Blütenstand ist meist lockerblütig und bei starken Exemplaren auch dichtblütig, mit etwa acht bis 30 Blüten. Die Tragblätter sind dünn, grünlich und rotviolett überlaufen, meist kürzer als der Fruchtknoten. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind mittelgroß (im Vergleich zu anderen Arten der Gattung). Kelchblätter (Sepalen) und Kronblätter (Petalen) sind stumpf, purpurn, oft grünlich, innen mit braunpurpurnen Punkten und Flecken, eiförmig stumpf und einen Helm bildend. Die seitlichen Sepalen sind oft etwas abstehend. Die Lippe ist 8 bis 16 Millimeter lang und ist dreilappig mit nochmals gespaltenem Mittellappen. Die Lappen sind seitlich zurückgebogen. Die Färbung der Lippe ist rosa bis purpurn mit dunkleren Flecken. Der Sporn ist kegelförmig, dick, (fast senkrecht) abwärts gebogen und etwa halb bis dreiviertel so lang wie der Fruchtknoten.
Die Bestäubung dieser Art erfolgt in der Regel durch Hummeln und Wildbienen.
Die Blütezeit der Art erstreckt sich von Mai bis Juli, je nach Region und Standort.
Genetik und Entwicklung
Spitzels Knabenkraut hat einen Karyotyp von zwei Chromosomensätzen und jeweils 21 Chromosomen (Zytologie: 2n = 42).
Der Same dieser Orchidee enthält keinerlei Nährgewebe für den Keimling. Die Keimung erfolgt daher nur bei Infektion durch einen Wurzelpilz (Mykorrhiza). Über die Dauer von der Keimung bis zur Entwicklung der blühfähigen Pflanze liegt keine Angabe vor.
Ökologie
Die Standorte dieser Art sind regional sehr unterschiedlich. Sie tritt in montanen Kiefern-, Buchen- und Mischwälder auf oder wächst auf Almwiesen sowie steinigen bis felsigen und vegetationsarmen Berghängen. Spitzels Knabenkraut gilt als kalkstet. In den Alpen ist die Art zwischen etwa von 800 bis 1.800 m ü. NN verbreitet, auf Gotland (Schweden) kommt sie jedoch auf Meereshöhe vor. An seinen Standorten ist Orchis spitzelii oftmals die einzige Orchideenart.
Nach Untersuchungen der österreichischen Population seien Schnee und die Winterkälte sowie eine frühkonstante Bodenfeuchtigkeit ausschlaggebend für die Blühfähigkeit einer Pflanze. Sommerliche Trockenheit ist weniger relevant, da sie ohnehin in die Ruhephase der Pflanze fallen würde.
Verbreitung
Orchis spitzelii kommt in Europa und Nordafrika vor und ist eine Art mit hauptsächlich mediterran-montaner Verbreitung. Jedoch hat sie kein geschlossenes Verbreitungsgebiet, sondern ein disjunktes Areal mit z.T. sehr weit auseinander liegenden Fundorten. Im mediterranen Raum gibt es auch noch einige ähnliche und nah verwandte Arten. Im Norden ihres Areals zeigt sich die Art eher wärmeliebend, nach Süden hin weicht sie auf kühlere Standorte aus (höher gelegene Orte, Nordhänge). Gewisse Verbreitungsschwerpunkte der Art liegen in den französischen Südwestalpen (Vercors, Haute-Provence), und am italienischen Südalpenrand (Trentino) sowie in den iberischen Hochgebirgen und auf dem Balkan. Des Weiteren kommt Orchis spitzelii isoliert weitab vom Hauptareal auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland vor. Man vermutet, dass diese inselartigen Vorkommen Reliktstandorte eines ehemals größeren Verbreitungsareals dieser entwicklungsgeschichtlich relativ alten Orchideenart sind.

In Deutschland ist die Art seit über 100 Jahren ausgestorben, in der Schweiz und in Österreich gibt es jeweils nur (noch) einen Fundort. Das einzige bekannte Vorkommen in Deutschland lag in Baden-Württemberg. Das historische Vorkommen am Nagolder Schlossberg gilt als belegt. Laut der Botanischen Zeitung 1845 wurde die Art vom Apotheker Peffinger dort gefunden. Als Ursache des Verschwindens liest man, dass sie �wegbotanisiert� worden sei oder aber dass der Standort durch �Wegebau� zerstört worden sei.
Auf der Insel Gotland wurde Orchis spitzelii bei seiner Entdeckung 1914 zunächst nicht erkannt, sondern vom Entdecker Thore Fries als �Orchis mascula in anderer Form, die an Orchis morio erinnert� bezeichnet. Erst B. Petterson erkannte sie in 1940 korrekt und beschrieb die gotländische Sippe als Orchis spitzelii var. gotlandica.
Naturschutz und Gefährdung
Wie alle in Europa vorkommenden Orchideenarten steht auch Spitzels Knabenkraut unter strengstem Schutz europäischer und nationaler Gesetze.
Rote Listen:
Rote Liste Deutschland: 0
Rote Liste Bundesländer: Baden-Württemberg: 0
Rote Liste Schweiz: CR (Critically Endangered - vom Aussterben bedroht)
Rote Liste Österreich: keine Angabe verfügbar.

Systematik
Innerhalb der Knabenkräuter gehört Spitzels Knabenkraut in den Verwandtschaftskreis der �Patentes�. Außer Orchis spitzelii gehören dazu einige mediterrane Arten Orchis anatolica (Türkei), Orchis bungii (Iran), Orchis canariensis (Kanaren), Orchis cazorlensis (Spanien), Orchis collina (östliche Mediterraneis), Orchis patens (Atlas, Ligurien) und Orchis prisca (Kreta) mit kleineren Verbreitungsgebieten.
Der heute noch gültige Erstbeschreibungsname (Basionym) ist Orchis spitzelii Saut. ex W.D.J.Koch (1837).
Synonyme
Ein Synonym ist Orchis patens subsp. spitzelii (Saut. ex W.Koch) Á.Löve & Kjellq 1973
Weitere Synonyme beziehen sich auf Unterarten und Varianten:
Orchis spitzelii subsp. gotlandica (B.Pett.) Á.Löve & D.Löve 1948
Orchis spitzelii subsp. nitidifolia (W.P.Teschner) Soó 1978
Orchis spitzelii var. gotlandica B.Pett. 1940
Unterarten, Varietäten, Hybriden
Die gotländische Sippe wird entweder als Varietät (Orchis spitzelii var. gotlandica) oder als Unterart (Orchis spitzelii subsp. gotlandica) bezeichnet. Da die Unterschiede zur Nominatform nicht besonders ausgeprägt sind, neigt man eher zu Einstufung als Varietät.
Die Hybridisierung mit anderen Orchideenarten ist möglich, als Hybriden sind beschrieben (u.a. nach G. Blaich):
Orchis - algeriensis B.Baumann & H.Baumann 2005 (Orchis patens - Orchis spitzelii)
Orchis - amsittenii NA Sundermann 1980 (Orchis mascula - Orchis spitzelii)
Orchis - elsarocchia (Orchis purpurea � Orchis spitzelii)
Orchis - klopfensteiniae F Delforge 1994 (Orchis pallens - Orchis spitzelii)
Orchis - petterssonii G.Keller 1947 (Orchis mascula - Orchis spitzelii)
Orchis - tingitania GR NA 2004 (Orchis provincialis - Orchis spitzelii)
Orchis olbiensis - Orchis spitzelii
Literatur
Standardliteratur über Orchideen
AHO (Hrsg.): Die Orchideen Deutschlands. Verlag AHO Thüringen Uhlstädt � Kirchhasel, 2005, ISBN 3-0001-4853-1.
H. Baumann, S. Künkele:Die wildwachsenden Orchideen Europas. Frankh, 1982, ISBN 3-4400-5068-8
Karl-Peter Buttler: Orchideen, die wildwachsenden Arten und Unterarten Europas, Vorderasiens und Nordafrikas. Mosaik Verlag 1986, ISBN 3-5700-4403-3.
Robert L. Dressler: Die Orchideen - Biologie und Systematik der Orchidaceae. (1996) � gutes Werk zum Thema Systematik [deutsch]
Hans Sundermann: Europäische und mediterrane Orchideen. Brücke-Verlag, 2. Auflage: 1975, ISBN 3-8710-5010-5.
J. G. Williams: Orchideen Europas mit Nordafrika und Kleinasien. BLV Verlag, ISBN 3-4051-1901-4. spezielle Literatur zu Spitzels Knabenkraut
Pierre Delforge (1981): Une station de l' Orchis spitzelii Sauter en France. Orchidophile 46: 1829-1833
D. Hertel (1988): Über das Vorkommen von Orchis spitzelii Koch im Wallis. Bull. Murith., Soc. Valais Sci. Nat. 106: 75-78
A. Kessler (1993): Orchis spitzelii Sauter ex Koch (1837), Cephalanthera damasonium (Mill.) Druce und Orchis palustris Jacq. auf Gotland. - Mitt. Bl. Arbeitskr. Heim. Orch. Baden-Württemberg 25 (4): 448-452
J.-M. Lewin (1997) Orchis spitzelii Saut. dans les Pyrénées-Orientales: �a fait un sacré bout de temps que j'y suis !!! - Monde Pl. - 459 : pp. 27 à 28 -> 66
A. Ch. Mrkvicka (1992): Orchis spitzelii Sauter ex Koch (1837) im Ostalpenraum. - Mitt. Bl. Arbeitskr. Heim. Orch. Baden-Württemberg 24 (4): 669-678
G. Perazza (1996) Orchis spitzelii Sauter ex W.D.J.Koch in Trentino e nelle zone limitrofe (Nord-Italia). - Ann. Mus. civ. Rovereto, Sc. nat. Vol. 12 (1996) 147-176
J. van der Straaten / K. Laarhoven / W. van Kruijsbergen (2002) Het Voorkomen van Orchis spitzelii in de zuidoostelijke Vercors. - Eurorchis no. 14, 2002
Ch. Wegenke (1997): Orchis spitzelii und Limodorum trabutianum auf Mallorca. - Ber. Arbeitskrs. Heim. Orchid. 14 (1): 81-82
Weblinks
Commons: Spitzels Knabenkraut (Orchis spitzelii) � Bilder, Videos und Audiodateien
http://commons.wikimedia.org/wiki/Orchis_spitzelii?uselang=de
Informationen zu Orchis spitzelii bei
http://www.floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=3990&
FloraWeb.de
http://www.floraweb.de/
Verbreitungskarten
Gesamtverbreitungskarte
http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/orchida/orchi/orchspiv.jpg
ageo.ch Schweiz
http://www.ageo.ch/g/k/orchis_spitzelii.gif
Schweiz
http://www.ville-ge.ch/cjb/rsf/deu/fiches/karten_maxi/orch_spit.gif
Deutschland
http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&cmd=mapflor&app=distflor&ly=gw&taxnr=3990
Deutschland AHO
http://orchideen-kartierung.de/GERMANY/Orspitz/Orspit4.jpg
Regionale/Spezielle Links
Die Orchideen Deutschlands - Orchis spitzelii
http://orchideen-kartierung.de/GERMANY/Orspitz/OrspH.html
Bildgalerie auf Marco Klüber Fotografie
http://www.m-klueber.de/f.php?tags=Orchis+spitzelii
Orchis spitzelii in den Merkblättern �Artenschutz� der Schweiz (pdf-Dokument)
http://www.ville-ge.ch/cjb/rsf/deu/fiches/pdf/orch_spit_dx.pdf
Orchis spitzelii auf �Den virtuella floran� (schwedisch)
http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/orchida/orchi/orchspi.html
Orchis spitzelii im Vercors (holländisch)
http://www.geocities.com/saxifraga_2000/spitzelii.html
Orchis spitzelii in den italienischen Südalpen (italienisch)
http://www.museocivico.rovereto.tn.it/UploadDocs/31_art07_perazza.pdf
Siehe auch
Liste aller Orchideengattungen
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Orchideengattungen
Kategorien: Knabenkräuter | Alpenflora
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Knabenkr%C3%A4uter
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Alpenflora
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